... newer stories
Mittwoch, 14. September 2011
Pick yourself up, dust yourself off, start all over again
frau klugscheisser, 17:24h
Wanna take a ride to yourself? Might be the ride of your life.

Ein Coach ist nichts anderes als ein Lehrer. Der Lehrer als Meister seines Faches vermittelt dem Schüler Fähigkeiten in einem Bereich. Der Coach befähigt einen Menschen, seine eigene Meisterschaft neu zu entdecken.

Ein Coach ist nichts anderes als ein Lehrer. Der Lehrer als Meister seines Faches vermittelt dem Schüler Fähigkeiten in einem Bereich. Der Coach befähigt einen Menschen, seine eigene Meisterschaft neu zu entdecken.
... link
Sonntag, 11. September 2011
Andrew's Blues
frau klugscheisser, 20:35h
Zum Rock'n Roll passt eigentlich nur seine Frisur aber auch die nicht wirklich. Zumindest hat 3Wettertaft offenbar für den Halt in der Mittagssonne gesorgt. Ich habe mich auf den ersten Blick ein wenig in Andrew verknallt. Im Anhimmeln bin ich heute besonders gut. Ausserdem habe ich ja eine Schwäche für (Straßen-)Musiker. Manchmal zwinkert er in meine Richtung. Dann schaue ich wie ein Backfisch beschämt in die andere Richtung. Verschmitzt streift er mit seinen blauen Augen die Runde, während er den Bass slapt. Oder sollte ich sagen die Bass? Sein Bass ist eine runde, taillierte Dame, eine, an die man sich anlehnen kann und sie mit geschickten Fingern zum grooven bringt. Jeder Bassist ist wohl ein wenig in sein Instrument verliebt, die den Kontrabass spielen aber besonders. Auf diese Dame bin ich nicht eifersüchtig, obwohl sie so nah bei ihm stehen darf.
Eigentlich würde ich ihn gerne ansprechen, dann fällt mir aber kein Eröffnungssatz ein. Ein Rock'n Roller will sich sicher nicht über seine Frisur unterhalten. Und dass er ein wenig wie Sean Penn aussieht, hört er wohl auch nicht zum ersten Mal. Also lasse ich es sein und drehe mich langsam weg als der Schlussapplaus verklingt.
Meine Füße haben es nicht eilig und so erhasche ich noch einen kurzen Blick auf ihn, der sich jetzt hinter der Bühne ein Bier genehmigt und anschließend zur Zigarettenschachtel greift. Da weiß ich, dass ich hier nichts mehr verloren habe, denn heute ist mir nicht nach Raucherküssen.
Erst daheim fällt mir auf, dass er direkt in meine Kamera schaut. Nächstes Mal lasse ich mir ein Autogramm auf's Display geben. Wenn das mal kein guter Opener für ein Gespräch ist...
[mehr Bilder von Andrew und den Root Bootlegs im Kommentar]
Eigentlich würde ich ihn gerne ansprechen, dann fällt mir aber kein Eröffnungssatz ein. Ein Rock'n Roller will sich sicher nicht über seine Frisur unterhalten. Und dass er ein wenig wie Sean Penn aussieht, hört er wohl auch nicht zum ersten Mal. Also lasse ich es sein und drehe mich langsam weg als der Schlussapplaus verklingt.
Meine Füße haben es nicht eilig und so erhasche ich noch einen kurzen Blick auf ihn, der sich jetzt hinter der Bühne ein Bier genehmigt und anschließend zur Zigarettenschachtel greift. Da weiß ich, dass ich hier nichts mehr verloren habe, denn heute ist mir nicht nach Raucherküssen.Erst daheim fällt mir auf, dass er direkt in meine Kamera schaut. Nächstes Mal lasse ich mir ein Autogramm auf's Display geben. Wenn das mal kein guter Opener für ein Gespräch ist...
[mehr Bilder von Andrew und den Root Bootlegs im Kommentar]
... link
Samstag, 10. September 2011
Living In The Streets
frau klugscheisser, 23:42h

I ♥ Straßenmusiker

Menschliche Knete

Capoeira [ Hallo Janderson]

Albrecht von Weech erzählt Märchen und singt dazu

Ob sie später einen Wunsch in den Himmel schickt?

Bam-Bam und Dino
... link
Freitag, 9. September 2011
Maria Maria
frau klugscheisser, 19:25h
Maria Maria höre ich ihn rufen. Mal laut, fast trotzig, von Sehnsucht verbrannt, dann wieder ganz leise, flüsternd als wolle er mit Aussprechen ihres Namens ihre Anwesenheit beschwören.
Und dann sprüht er ihr Antlitz an eine Häuserwand.

Und dann sprüht er ihr Antlitz an eine Häuserwand.

... link
Dienstag, 6. September 2011
2000 - Congratulations
frau klugscheisser, 20:12h
and celebrations of 2000 days of blog.
Keine Retrospektiven, keine Wiederholungen mehr.
Das ist ein Versprechen, keine Drohung.
Auf vielfachen Wunsch hier nun die letzte Etappe meiner kleinen persönlichen Retrospektive:
Millenium - auch mein privates. Während die Welt gespannt den Atem anhält (werden beim Datumswechsel die Flugzeuge vom Himmel fallen und die Bildschirme schwarz werden?), kanalisiere ich meinen in ein Saxophon und eine neue Musikrichtung: Jazz. Das alte Instrument liegt derweil in einem dunklen Kasten, wo es noch etwa zehn weitere Jahre unbeachtet liegen bleibt.
Die neu gefundene Freiheit.Doch jede Freiheit existiert nur im Rahmen ihres Opponenten Zwang. So auch meine Existenz. Während ich bislang in die eigene Tasche wirtschaftete, tue ich es jetzt in die eines Luftfahrtunternehmen. Meine Bankauszüge sehen augenblicklich besser aus, was man von meinem Selbstwertgefühl nicht behaupten kann. All die Mühe umsonst? Die Menschen in meinem Dunstkreis reagieren mit Erschrecken auf meine Entscheidung. Von generalisierter Leistungseinschätzung (aber du bist doch technisch so gut) bis spezifizierter Personenwertschätzung (finde ich mutig) ist alles dabei. Die Frage und du spielst auch nicht mehr zum Spaß? will ich bald nicht mehr beantworten. Das Unverständnis unter den Laien ist groß. Zu groß für umfangreiche Erklärungen.
Die Welt hat sich verkleinert, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten wie mir scheint auch. Distanzen - vor allem die mit Wasser dazwischen - rechnen sich jetzt in Flugstunden. Hamburg eine Stunde, London anderthalb, New York sieben. Das Shoppingwochenende in Shanghai und aber Sushi esse ich - wenn überhaupt - nur in Tokio. Man beneidet mich. Ich möchte lieber nicht mit mir tauschen. Denn nachdem die erste Euphorie abgeflacht ist, verfalle ich in tiefe Depressionen. Das will keiner hören. Mit der Uniform ziehe ich das Lächeln an. Spätestens jetzt erfahre ich am eigenen Leib, wie sehr sich die Ratgeberautoren täuschen und die äussere Haltung von der Inneren divergieren kann. Da fällt mir immer dieser Spruch ein, wo einer im Aufzug eine Stimme hört: "Lächle und freue Dich, es könnte schlimmer kommen." Und er lächelte und freute sich und es kam schlimmer.
Die dunklen Momente dauern noch eine Weile bevor ich wieder lächeln kann. Dann aber fett.
Ende.
Das ist ein Versprechen, keine Drohung.
Auf vielfachen Wunsch hier nun die letzte Etappe meiner kleinen persönlichen Retrospektive:
Millenium - auch mein privates. Während die Welt gespannt den Atem anhält (werden beim Datumswechsel die Flugzeuge vom Himmel fallen und die Bildschirme schwarz werden?), kanalisiere ich meinen in ein Saxophon und eine neue Musikrichtung: Jazz. Das alte Instrument liegt derweil in einem dunklen Kasten, wo es noch etwa zehn weitere Jahre unbeachtet liegen bleibt.
Die neu gefundene Freiheit.Doch jede Freiheit existiert nur im Rahmen ihres Opponenten Zwang. So auch meine Existenz. Während ich bislang in die eigene Tasche wirtschaftete, tue ich es jetzt in die eines Luftfahrtunternehmen. Meine Bankauszüge sehen augenblicklich besser aus, was man von meinem Selbstwertgefühl nicht behaupten kann. All die Mühe umsonst? Die Menschen in meinem Dunstkreis reagieren mit Erschrecken auf meine Entscheidung. Von generalisierter Leistungseinschätzung (aber du bist doch technisch so gut) bis spezifizierter Personenwertschätzung (finde ich mutig) ist alles dabei. Die Frage und du spielst auch nicht mehr zum Spaß? will ich bald nicht mehr beantworten. Das Unverständnis unter den Laien ist groß. Zu groß für umfangreiche Erklärungen.
Die Welt hat sich verkleinert, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten wie mir scheint auch. Distanzen - vor allem die mit Wasser dazwischen - rechnen sich jetzt in Flugstunden. Hamburg eine Stunde, London anderthalb, New York sieben. Das Shoppingwochenende in Shanghai und aber Sushi esse ich - wenn überhaupt - nur in Tokio. Man beneidet mich. Ich möchte lieber nicht mit mir tauschen. Denn nachdem die erste Euphorie abgeflacht ist, verfalle ich in tiefe Depressionen. Das will keiner hören. Mit der Uniform ziehe ich das Lächeln an. Spätestens jetzt erfahre ich am eigenen Leib, wie sehr sich die Ratgeberautoren täuschen und die äussere Haltung von der Inneren divergieren kann. Da fällt mir immer dieser Spruch ein, wo einer im Aufzug eine Stimme hört: "Lächle und freue Dich, es könnte schlimmer kommen." Und er lächelte und freute sich und es kam schlimmer.
Die dunklen Momente dauern noch eine Weile bevor ich wieder lächeln kann. Dann aber fett.
Ende.
... link
Montag, 5. September 2011
Sätze, die man sofort bloggen muss (58)
frau klugscheisser, 21:15h
Liebeskummer und Kinderkriegen sind sich ziemlich ähnlich. Wenn die Endorphine einsetzen, hast Du den Schmerz vergessen.

von le love

von le love
... link
Sonntag, 4. September 2011
1998
frau klugscheisser, 19:58h
Was bisher geschah:
Kurze, heftige Liaisons mit allen möglichen und unmöglichen Herren. Meine erste richtige Stelle in einem richtigen Orchester. Leider an einem falschen Ort mit falschen Kollegen. Flucht in eine noch falschere Beziehung mit irrwitzigen Heiratsplänen. Manche Pläne werden zum Glück nie umgesetzt.
Langsam und stetig setzt die sog. Torschlusspanik ein. Nicht die in Bezug auf biologische, sondern mehr auf berufliche Fortpflanzung. Kein Ei auf dem Stellenmarkt und ich immer das Spermium, das zu langsam ist, wenn doch eines springt. Mein persönliches Dunkel hat seinen Höhepunkt erreicht. Jede vergeigte Gelegenheit, jedes Versagen ist gleichzeitig ein weiterer Stein im Sack, den ich gefühlt auf allen Wegen hinter mir herziehe. Gleichzeitig ist er das Material für ein Kopfsteinpflaster zum neuen Ziel. Aber wer will das schon hören, wenn er zielstrebig gegen immer die gleiche Mauern rennt.
Großes Erstaunen über die Tatsache, dass jede Mauer auch einen Durchgang hat. DIE Entdeckung der nächsten Jahre.
Kurze, heftige Liaisons mit allen möglichen und unmöglichen Herren. Meine erste richtige Stelle in einem richtigen Orchester. Leider an einem falschen Ort mit falschen Kollegen. Flucht in eine noch falschere Beziehung mit irrwitzigen Heiratsplänen. Manche Pläne werden zum Glück nie umgesetzt.
Langsam und stetig setzt die sog. Torschlusspanik ein. Nicht die in Bezug auf biologische, sondern mehr auf berufliche Fortpflanzung. Kein Ei auf dem Stellenmarkt und ich immer das Spermium, das zu langsam ist, wenn doch eines springt. Mein persönliches Dunkel hat seinen Höhepunkt erreicht. Jede vergeigte Gelegenheit, jedes Versagen ist gleichzeitig ein weiterer Stein im Sack, den ich gefühlt auf allen Wegen hinter mir herziehe. Gleichzeitig ist er das Material für ein Kopfsteinpflaster zum neuen Ziel. Aber wer will das schon hören, wenn er zielstrebig gegen immer die gleiche Mauern rennt.
Großes Erstaunen über die Tatsache, dass jede Mauer auch einen Durchgang hat. DIE Entdeckung der nächsten Jahre.
... link
Samstag, 3. September 2011
Down By The Riverside
frau klugscheisser, 21:02h

Boah, das seh ich jetzt erst: hat der da etwa ein Blumenzelt aufgeschlagen?
Vielleicht der letzte heiße Sommertag in diesem Jahr.
Genossen auf einer der kleinen Isarinseln.
... link
Freitag, 2. September 2011
1996
frau klugscheisser, 11:28h
Noch vier Tage bis zum 2000 Tage Jubiläum meines Blogs und vier Jahre bis zur beruflichen Wende. Die wirft aber schon ihre Schatten voraus. Eine neue Gedankendimension. Coaching zur inneren Freiheit. Zwei Seminare und ein Segeltörn. Manche behaupten, er wäre ein Guru. Andere halten das ganze Ding für eine gefährliche Sekte. Für mich ist er einer, der die Dinge beim Namen nennt, klar ausspricht, was sie sind, damit sie dort bleiben und nicht unnötig vom Kopf oder dem Bauch aufgebläht werden. Die Saat ist in mir gesetzt. In späteren Jahren werde ich ernten. Zum ersten Mal seit Jahren lüftet sich der graue Schleier, der über allem Erleben hängt. Doch noch bin ich zu unbarmherzig, um mich selbst annehmen zu können. Noch liegen sehr viele schmerzlichen Erfahrungen, Abschiede und Repetitionen vor mir.
... link
Donnerstag, 1. September 2011
Responsibility
frau klugscheisser, 11:58h
... link
... older stories