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Freitag, 1. Januar 2010
Sätze, die man sofort bloggen muss (51)
frau klugscheisser, 21:54h
Zeit ist ja so ein Kontinuum, das man nur eingeteilt hat, damit die Leute wissen, wann sie zur Arbeit gehen müssen.
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
In The Year 2009
frau klugscheisser, 18:14h
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Das Ende des Jahres gefangen in weihnachtlich sentimentalen Armen. Alle Welt erinnert sich. Menschen, Tiere, Sensationen. Man möchte dem eigenen kleinen Dasein ein wenig Bedeutung beimessen, doch so sehr ich mich anstrenge, dieses Jahr bleibt eines der unbedeutenden. Kein Wort des Jahres.
Der Letzte macht die Türe zu. Früher war ich immer der Meinung, ich wäre der einzige Mensch, der sich an Silvester langweile. Während sich andere famos im Heim oder auf tollen Parties amüsierten, fühlte ich mich betrogen. Natürlich war ich gelegentlich auf Feste geladen - privat und offentlich. Man aß, trank und wartete auf Mitternacht. Mit dem letzten Böller verließen die Ersten die Party. Das machte mich jedoch noch nicht mißtrauisch. Ich dachte, ich hätte einfach die falsche Party erwischt. Irgendwo mussten sie ja feiern, die coolen Typen. Nur ich, ich war nie dabei.
Warte nur, balde ruhest du auch.Zwei Abschiede dieses Jahr, seltsame, bewegende. Zwei Menschen, die mir nicht besonders nahe standen und deren Gehen mich doch sehr berührte. Einer war selbsternannter Bloggeropa, der andere selbsternannter König des Pop. In bestimmten Kreisen scheint es verpöhnt, sich in letztem Falle zur Traurigkeit zu bekennen. Trotzdem gestehe ich, ich war ergriffen. Ereignisse, die Erinnerungen an das eigene Leben wecken.
Ungeküsst sollst du nicht schlafen gehen. Wenn um Mitternacht alle knutschen, schaue ich betreten zu Boden oder nehme einen tiefen Schluck aus meinem Glas. Was ist schon so schlimm dran? Schließlich zanken sie sich spätestens am 2.Januar wieder mit alter Hingabe. Ich würde gerne geküsst werden. Vielleicht spreche ich einfach den da hinten im Sakko an? Nein, der hat einen Bart. Und der daneben sieht aus, als hätte er seit der Jahrtausendwende mit Küssen ausgesetzt. Das bringt nur Ärger und Erklärungsnot. Dann aber kommt einer auf mich zu, der mein Vater sein könnte. Ich mag ihn. Er ist charmant und unterhaltsam. Doch als er die Lippen schürzt, drehe ich den Kopf weg.
Es ist des Lernens kein Ende. Noch einmal von vorne beginnen. Noch einmal studieren. Erst nur zum Zeitvertreib, doch bald lassen unzählige Stunden der Paukerei das Vergnügen vergessen. Nach der Prüfung ist vor der Prüfung, doch in der dreiwöchigen Pause dazwischen zeigt sich schnell, dass la dolce far niente nicht mehr zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Zwischendrinn auch Rückschläge, versemmelte Prüfungen, wiederholte Ladehemmung. Alles halb so wild. Auch an Niederlagen kann man sich gewöhnen.
Erst wenn der letzte Kracher gezündet. Nicht die Letzte sein, nicht übrig bleiben. Während der allgemeine Alkoholpegel Spitzenwerte erreicht, bin ich trotz hochprozentiger Getränke erstaunlich nüchtern. Zu nüchtern, um die zu raining men ekstatisch zuckenden Torschlusspanikerinnen und deren bierbäuchig glotzende Zielgruppe an der Bar weiter zu ertragen. Die Pärchen haben sich unter den letzten Funkenregen zurückgezogen. Der Babysitter möchte nach Hause. Ich ziehe unbemerkt meinen Mantel über. Nur der Türsteher schaut mir traurig hinterher.
Probier's mal mit Gemütlichkeit. Ein Buch hat mich dieses Jahr verändert. Eines, das bleibt, dessen Worte sich einbrennen und nachhallen. Eines, das wie ein guter Freund zu mir spricht. Das immer da ist, wenn man es braucht. Wie ein Fremder ist es in mein Leben getreten, um mich als Vertrauter zu verlassen. Als die Wortsaat eintraf war der Boden bestellt. Es hat mir die Gelassenheit gegeben, die ich so lange suchte und die Geduld, manches einfach auszusitzen. Nicht dass ich nicht mehr hadern würde und weinen und mich nachts schlaflos umherwälzen. Jetzt hadere und wälze ich eben ein wenig anders. Ich habe meine Illusionen begraben. Dafür träume ich umso lieber.
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Was in der vergangenen Stunde oben Glitzerregen erzeugte, hinterläßt unten erstaunlich viel Dreck. Auf dem Heimweg die Augen fest auf den Boden geheftet, leere Hülsen und Stiele, zerbrochene Flaschen und aufgerissene Verpackungen umschiffend. Nur keine Tretmine erwischen, denke ich. Der Krieg der Konsumgüter. Gelegentlich ein ferner Knall. Aus manchen Fenstern dringt Musik. Menschentrauben vor Lokalen. Ich rieche ihre Zigaretten trotz des Schwefelnebels, der die Stadt erdrückt. Als ich in mein Bett sinke, befällt mich tiefe Melancholie. Zu wenig zum Weinen, zu viel zum Einschlafen. Dreckshormone. Ich habe keine Worte mehr, nur noch Bilder. Irgendwann muss ich doch eingeschlafen sein, denn die Bilder werden immer skurriler. Alpträume von lüsternden Alten und überschwänglichen Jungen. Ich immer dazwischen und nirgendwo dabei. Nächstes Jahr werde ich an Silvester wieder fliegen.
Der Letzte macht die Türe zu. Früher war ich immer der Meinung, ich wäre der einzige Mensch, der sich an Silvester langweile. Während sich andere famos im Heim oder auf tollen Parties amüsierten, fühlte ich mich betrogen. Natürlich war ich gelegentlich auf Feste geladen - privat und offentlich. Man aß, trank und wartete auf Mitternacht. Mit dem letzten Böller verließen die Ersten die Party. Das machte mich jedoch noch nicht mißtrauisch. Ich dachte, ich hätte einfach die falsche Party erwischt. Irgendwo mussten sie ja feiern, die coolen Typen. Nur ich, ich war nie dabei.
Warte nur, balde ruhest du auch.Zwei Abschiede dieses Jahr, seltsame, bewegende. Zwei Menschen, die mir nicht besonders nahe standen und deren Gehen mich doch sehr berührte. Einer war selbsternannter Bloggeropa, der andere selbsternannter König des Pop. In bestimmten Kreisen scheint es verpöhnt, sich in letztem Falle zur Traurigkeit zu bekennen. Trotzdem gestehe ich, ich war ergriffen. Ereignisse, die Erinnerungen an das eigene Leben wecken.
Ungeküsst sollst du nicht schlafen gehen. Wenn um Mitternacht alle knutschen, schaue ich betreten zu Boden oder nehme einen tiefen Schluck aus meinem Glas. Was ist schon so schlimm dran? Schließlich zanken sie sich spätestens am 2.Januar wieder mit alter Hingabe. Ich würde gerne geküsst werden. Vielleicht spreche ich einfach den da hinten im Sakko an? Nein, der hat einen Bart. Und der daneben sieht aus, als hätte er seit der Jahrtausendwende mit Küssen ausgesetzt. Das bringt nur Ärger und Erklärungsnot. Dann aber kommt einer auf mich zu, der mein Vater sein könnte. Ich mag ihn. Er ist charmant und unterhaltsam. Doch als er die Lippen schürzt, drehe ich den Kopf weg.
Es ist des Lernens kein Ende. Noch einmal von vorne beginnen. Noch einmal studieren. Erst nur zum Zeitvertreib, doch bald lassen unzählige Stunden der Paukerei das Vergnügen vergessen. Nach der Prüfung ist vor der Prüfung, doch in der dreiwöchigen Pause dazwischen zeigt sich schnell, dass la dolce far niente nicht mehr zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Zwischendrinn auch Rückschläge, versemmelte Prüfungen, wiederholte Ladehemmung. Alles halb so wild. Auch an Niederlagen kann man sich gewöhnen.
Erst wenn der letzte Kracher gezündet. Nicht die Letzte sein, nicht übrig bleiben. Während der allgemeine Alkoholpegel Spitzenwerte erreicht, bin ich trotz hochprozentiger Getränke erstaunlich nüchtern. Zu nüchtern, um die zu raining men ekstatisch zuckenden Torschlusspanikerinnen und deren bierbäuchig glotzende Zielgruppe an der Bar weiter zu ertragen. Die Pärchen haben sich unter den letzten Funkenregen zurückgezogen. Der Babysitter möchte nach Hause. Ich ziehe unbemerkt meinen Mantel über. Nur der Türsteher schaut mir traurig hinterher.
Probier's mal mit Gemütlichkeit. Ein Buch hat mich dieses Jahr verändert. Eines, das bleibt, dessen Worte sich einbrennen und nachhallen. Eines, das wie ein guter Freund zu mir spricht. Das immer da ist, wenn man es braucht. Wie ein Fremder ist es in mein Leben getreten, um mich als Vertrauter zu verlassen. Als die Wortsaat eintraf war der Boden bestellt. Es hat mir die Gelassenheit gegeben, die ich so lange suchte und die Geduld, manches einfach auszusitzen. Nicht dass ich nicht mehr hadern würde und weinen und mich nachts schlaflos umherwälzen. Jetzt hadere und wälze ich eben ein wenig anders. Ich habe meine Illusionen begraben. Dafür träume ich umso lieber.
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Was in der vergangenen Stunde oben Glitzerregen erzeugte, hinterläßt unten erstaunlich viel Dreck. Auf dem Heimweg die Augen fest auf den Boden geheftet, leere Hülsen und Stiele, zerbrochene Flaschen und aufgerissene Verpackungen umschiffend. Nur keine Tretmine erwischen, denke ich. Der Krieg der Konsumgüter. Gelegentlich ein ferner Knall. Aus manchen Fenstern dringt Musik. Menschentrauben vor Lokalen. Ich rieche ihre Zigaretten trotz des Schwefelnebels, der die Stadt erdrückt. Als ich in mein Bett sinke, befällt mich tiefe Melancholie. Zu wenig zum Weinen, zu viel zum Einschlafen. Dreckshormone. Ich habe keine Worte mehr, nur noch Bilder. Irgendwann muss ich doch eingeschlafen sein, denn die Bilder werden immer skurriler. Alpträume von lüsternden Alten und überschwänglichen Jungen. Ich immer dazwischen und nirgendwo dabei. Nächstes Jahr werde ich an Silvester wieder fliegen.
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Dienstag, 22. Dezember 2009
Boarische Weihnacht'
frau klugscheisser, 19:44h
Ein schönes Fest euch allen da draussen.
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Freitag, 18. Dezember 2009
Let's break down the formula
frau klugscheisser, 23:10h
Wenn es für's Leben eine Formel gäbe, dann gäbe es bestimmt auch Leute, die sie umformulieren, vereinfachen und schließlich anders darstellen würden.
Da gibt es beispielsweise die Binomischen Formeln. Vor etwa 20 Jahren hatte ich damit zuletzt das Vergnügen, vor Kurzem sollte ich mein Wissen auffrischen. Diese Formeln sind aber in etwa das Einzige, was aus 13 Jahren komplizierter Algebra in meinem Kopf hängenblieb. Die Formeln (a+b)² und (a-b)² sind es, um die es sich vorwiegend handelt. Wissen Sie's noch, wie es geht? Genau:
(a+b)²= a²+2ab+b²
(a-b)²= a²-2ab+b²
Das aber nur am Rande. Die Binomischen Formeln eignen sich hervorragend, um Beziehungsgeflechte auszudrücken. Da gibt es eine Person (a) und eine (b). Sind beide Personen einer Meinung, lautet die Gleichung (a+b)², sind sie es nicht, gilt (a-b)², wobei sich die Meinung für Aussenstehende jeweils quadriert. Sind beide gleichberechtigt, lautet die Formel (a+b)(a-b)=a²-b². Sollte nun Person (b) zufällig die dominantere Person sein, so ist in letztem Falle ein negatives Ergebnis zu erwarten. Nicht so bei Fall 2.
Kompliziert wird's, wenn nun mehrere Beteiligte ins Spiel kommen:
In unserem Fall ist das E. X und µ leben seit längerem in einem [Haushalt]. An Weihnachten kommt traditionell E zu Besuch. E ist die Mutter von X. Es gilt µ=E(X). Der arme µ wird also von E und X völlig überstimmt, denn deren Meinung ist multipliziert. Der Stunk ist vorprogrammiert und potenziert sich an Heiligabend (sigma). Unsere Gleichung lautet
sigma²=E[(X-µ)²]
Wir formen um in E[X²-2Xµ+µ²] und sollen schließlich auf sigma²=E(X²)-µ² kommen, weil E(X)= µ
Da fehlt aber meines Erachtens eine Schwiegermutter vor dem µ. Das Ergebnis bleibt allerdings unverändert unangenehm, nämlich Stunk².
Sie sehen also, auch in der Mathematik ist nicht alles so einfach und somit wie im richtigen Leben. Manche Menschen machen es sich leicht und betrachten einfach nur das Ergebnis, andere versuchen die Zwischenschritte zu verstehen. Im Grunde läuft's darauf hinaus, alles so lange zu drehen, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt. Wie halt im richtigen Leben auch.
Da gibt es beispielsweise die Binomischen Formeln. Vor etwa 20 Jahren hatte ich damit zuletzt das Vergnügen, vor Kurzem sollte ich mein Wissen auffrischen. Diese Formeln sind aber in etwa das Einzige, was aus 13 Jahren komplizierter Algebra in meinem Kopf hängenblieb. Die Formeln (a+b)² und (a-b)² sind es, um die es sich vorwiegend handelt. Wissen Sie's noch, wie es geht? Genau:
(a+b)²= a²+2ab+b²
(a-b)²= a²-2ab+b²
Das aber nur am Rande. Die Binomischen Formeln eignen sich hervorragend, um Beziehungsgeflechte auszudrücken. Da gibt es eine Person (a) und eine (b). Sind beide Personen einer Meinung, lautet die Gleichung (a+b)², sind sie es nicht, gilt (a-b)², wobei sich die Meinung für Aussenstehende jeweils quadriert. Sind beide gleichberechtigt, lautet die Formel (a+b)(a-b)=a²-b². Sollte nun Person (b) zufällig die dominantere Person sein, so ist in letztem Falle ein negatives Ergebnis zu erwarten. Nicht so bei Fall 2.
Kompliziert wird's, wenn nun mehrere Beteiligte ins Spiel kommen:
In unserem Fall ist das E. X und µ leben seit längerem in einem [Haushalt]. An Weihnachten kommt traditionell E zu Besuch. E ist die Mutter von X. Es gilt µ=E(X). Der arme µ wird also von E und X völlig überstimmt, denn deren Meinung ist multipliziert. Der Stunk ist vorprogrammiert und potenziert sich an Heiligabend (sigma). Unsere Gleichung lautet
sigma²=E[(X-µ)²]
Wir formen um in E[X²-2Xµ+µ²] und sollen schließlich auf sigma²=E(X²)-µ² kommen, weil E(X)= µ
Da fehlt aber meines Erachtens eine Schwiegermutter vor dem µ. Das Ergebnis bleibt allerdings unverändert unangenehm, nämlich Stunk².
Sie sehen also, auch in der Mathematik ist nicht alles so einfach und somit wie im richtigen Leben. Manche Menschen machen es sich leicht und betrachten einfach nur das Ergebnis, andere versuchen die Zwischenschritte zu verstehen. Im Grunde läuft's darauf hinaus, alles so lange zu drehen, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt. Wie halt im richtigen Leben auch.
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Freitag, 11. Dezember 2009
Dream a little dream
frau klugscheisser, 17:34h

urbanity@HG.Esch, LUMAS
Ich hatte einen Lieblingskindertraum und der geht so:
Bei Einbruch der Dämmerung streife ich durch die Straßen der Stadt. Die ersten Fenster beginnen von innnen zu leuchten. Keine Autos, kaum Menschen unterwegs. Gelegentlich hastet einer heim oder verschwindet hinter einer Türe. Sonst ist es ruhig. Ich breite meine Arme aus und schwinge mich auf einen Fenstersims. Drinnen sitzt eine Familie am Esstisch. Ein dampfender Topf in der Mitte. Sie löffeln Suppe aus ihren Tellern. Ich fliege zum nächsten Fenster. Einer, der langsam aus seinen Kleidern schlüpft und sie sorgsam auf Bügel hängt. Hinter dem nächsten Fenster spielende Kinder, dann wieder eine Familie beim Abendbrot, ein Paar, das sich umarmt, eine strickende alte Frau, ein Mann vor dem Fernseher. Manchmal muss ich mich ducken, um nicht gesehen zu werden, von anderen werde ich nicht gesehen. Vor allem die Familien scheinen mich nicht zu bemerken. Ich würde gerne dazugehören, mit ihnen am Tisch sitzen und essen. Oder mit den Kindern spielen, der andere Teil einer Umarmung sein oder einfach nur daneben sitzen, wenn einer fernsieht. Aber ich muss weiter. Alleine.
Selbst heute noch richtet sich mein Blick verträumt auf die erleuchteten Fassaden der Stadt. Die Dämmerung haucht ihnen Leben ein. Jedes Fenster ein eigenes Schicksal, eine eigene Geschichte. Dieses Leben hat Esch so wunderbar in Hongkong eingefangen - einer Stadt, die fast nur aus hohen Fassaden besteht. Gestern habe ich es lange in der Galerie LUMAS betrachtet. Vielleicht sehe ich es eines Tages auf meinen nächtlichen Streifzügen hinter einem erleuchteten Fenster wieder.
Heut' mach ich euch den Kid: Galerie LUMAS Brienner Straße 3, 80333 München
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Donnerstag, 19. November 2009
Undress Yourself and ...
frau klugscheisser, 19:50h

Im Rahmen dieses Blogs erwähnenswert finde ich das ungemein rücksichtsvolle Verhalten von Markus Schenk.enberg an Bord. Als ihn meine Mädels um ein Autogramm baten, verteilte er nur welche mit Bekleidung. Seine eigene hielt er während des gesamten Fluges komplett geschlossen. Dass wir dennoch einen Arzt ausrufen mussten, lag nicht am Kreislaufversagen meiner Mitarbeiterinnen, sondern weil eine etwa 80 jährige Dame hyperventilierte.
Die Damen hinter den Schaltern am Checkin glucksten und tuschelten, während ich ihn fast umgerannt hätte. Wie hätte ich ohne Brille auch erkennen können, wer der Kerl in Jeans, Parka und mit Rucksack sein soll?
Sollte es mir jemals widerfahren, obigem eiskalten Wodka zu servieren und ihn nicht zu erkennen, möge mich augenblicklich das Klimakterium erschlagen!
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Montag, 9. November 2009
Dedicated
frau klugscheisser, 10:05h
Lisa hat mir alle ihre Fliegerbeiträge gewidmet. Am schönsten finde ich ja diesen hier. Die Aufschrift auf den Tragflächen "no step" oder "do not step outside this area" steht wirklich da. Eine vorzügliche Erklärung dafür hat die Kaltmamsell in den Kommentaren:
"Vielleicht dass wenn die Putzkolonne am Boden die Fenster sauber macht, die nicht da drauf treten?"
Fällt Ihnen vielleicht auch noch etwas dazu ein?
Der wahre Grund? Im Inneren der Tragflächen befinden sich Tanks. Die müssen gelegentlich von der Technik gewartet werden, weshalb Mechaniker manchmal auf den Flügeln herumturnen.
"Vielleicht dass wenn die Putzkolonne am Boden die Fenster sauber macht, die nicht da drauf treten?"
Fällt Ihnen vielleicht auch noch etwas dazu ein?
Der wahre Grund? Im Inneren der Tragflächen befinden sich Tanks. Die müssen gelegentlich von der Technik gewartet werden, weshalb Mechaniker manchmal auf den Flügeln herumturnen.
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Montag, 9. November 2009
Gimme More
frau klugscheisser, 00:17h
Gimme More
Versetzen Sie sich bitte für einen Augenblick in folgende Situation (und vielleicht können erfahrene Zugfahrer - etwa Frau Kaltmamsell oder Herr Mequito- noch Erhellendes zu diesem Thema beitragen):
Sie kaufen eine Fahrkarte zweiter Klasse für eine Bahnfahrt von - sagen wir mal - München nach Hamburg. Ausserdem haben Sie sich ein schönes Plätzchen am Fenster reservieren lassen. Als Sie Ihr Abteil betreten, merken Sie, dass ausnahmslos alle weiteren Plätze belegt sind. Einige Leute stehen in den Gängen und Gepäckstücke versperren die restlichen Freiflächen. Ein Blick ins Abteil der ersten Klasse zeigt, dass dort sehr viele Plätze frei sind. Sie suchen also einen Zugschaffner auf und erklären ihm, dass Sie sich im Grunde mit mehr Platz wohler fühlen und Sie sich deshalb gerne in die erste Klasse setzen würden. Daraufhin fragt Sie der Schaffner, welche Klasse Sie bezahlt haben und bietet Ihnen an, für einen Aufpreis Ihr zweite Klasse in ein erster Klasse Ticket umzuwandeln. Sie möchten jedoch nicht mehr Geld bezahlen und untermauern dieses Anliegen argumentativ. Denn genau genommen unterscheide sich die erste Klasse ja nur durch die Farbe der Sitzbezüge von der zweiten. Und das kann ja nun wirklich nicht im Sinne der Bahn sein, für die Farbe der Sitzbezüge einen Aufpreis von fast 50 Prozent zu verlangen.
Der Schaffner scheint Ihre schlüssige Argumentation nicht nachzuvollziehen, weshalb Sie Ihrem Anliegen etwas mehr Nachdruck verleihen. Es verhielte sich nämlich so, dass Sie im Grunde nur sehr selten mit der Bahn führen, da Sie klaustrophobisch veranlagt seien und sich diese Eigenart ungünstig auf alle Umsitzenden auswirke, wenn Sie sich in dichtem Gedränge befänden. Ausserdem hätten Sie sich kürzlich einer Arthroskopie unterziehen müssen, weshalb Sie nun das Bein auf der langen Fahrt weit von sich strecken oder besser noch hochlegen müssten, um den Heilungsprozess zu begünstigen. Doch selbst gesundheitliche Bedenken scheinen den Kontrolleur nicht zur preislichen Ermäßigung einer erster Klasse Fahrkarte zu bewegen.
Da weder logische noch gesundheitliche Argumente den Diensthabenden überzeugen können, ziehen Sie ein letztes Register. Sie verstünden natürlich sehr wohl, dass er - der Verantwortliche - seine Vorschriften habe, doch so von Vorgesetztem zu Vorgesetztem, von Mensch zu Mensch, quasi von Freund zu Freund wäre da sicherlich auch mal eine Ausnahme drin, da ja die zweite Klasse nun wirklich überzulaufen drohe und Sie ja so gut wie zur Stammkundschaft gehörten. Ausserdem würden Sie zukünftig das Unternehmen Bahn in höchsten Kreisen lobend erwähnen, was in höchsten Kreisen ja auch sehr viel wert sei - sogar mehr wert als so ein lächerlicher Aufpreis. Ganz nebenbei bemerkt seien Sie ja quasi ein Duzbruder des Marketingchefs der Bahn und würden ganz bestimmt bei nächster Gelegenheit ein gutes Wort für ihn, den Kontrolleur, einwerfen, wobei Sie sehr konzentriert auf das Namensschild an seinem Revers starren und ihr Filofax unter entsprechendem Anfangsbuchstaben aufschlagen.
Der Diensthabende reagiert auch auf diesen Versuch abweisend. Nun sehen Sie sich genötigt, sehr, sehr ungehalten zu werden. Der Angestellte scheint wirklich nicht mit dem nötigen Respekt Ihnen gegenüber, geschweige denn mit der nötigen Intelligenz für Ihre schlüssige Argumentationskette gesegnet zu sein, was Sie verbal deutlich zum Ausdruck bringen. Dies ist dann auch Ihr letztes Register. In der Vergangenheit haben Sie damit schon oft Ihr Ziel erreicht, selbst wenn Sie es sehr traurig finden, dass man immer erst laut werden muss. Ihr Gegenüber wendet sich jedoch wortlos ab und ruft über ein Funktelefon den Wachdienst.
Das haben Sie sich irgendwie anders vorgestellt. Nächstes Mal setzen Sie sich einfach ungefragt in die erste Klasse. Denn das wird wohl nicht auffallen - bei so vielen Menschen. Oder Sie reisen zu zweit und kaufen nur ein erster Klasse Ticket. Da kann ein Kontrolleur wohl schwerlich ablehnen, wenn Sie sich mit Ihrem Geschäftspartner zusammensetzen. Oder noch besser, Sie legen sich einen berühmten Namen zu. Wenn Sie dann in der ersten Klasse sitzen, wird man Sie nicht wegschicken. Das traut sich kein dahergelaufener Schaffner.
Sie winken ab. So würden Sie sich niemals aufführen, und Sie können sich auch nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die das tun. Ich auch nicht und trotzdem erlebe ich genau das andauernd.
Das Leben ist ein Irrenhaus, bloß nimmt keiner seine Medikamente.
Versetzen Sie sich bitte für einen Augenblick in folgende Situation (und vielleicht können erfahrene Zugfahrer - etwa Frau Kaltmamsell oder Herr Mequito- noch Erhellendes zu diesem Thema beitragen):
Sie kaufen eine Fahrkarte zweiter Klasse für eine Bahnfahrt von - sagen wir mal - München nach Hamburg. Ausserdem haben Sie sich ein schönes Plätzchen am Fenster reservieren lassen. Als Sie Ihr Abteil betreten, merken Sie, dass ausnahmslos alle weiteren Plätze belegt sind. Einige Leute stehen in den Gängen und Gepäckstücke versperren die restlichen Freiflächen. Ein Blick ins Abteil der ersten Klasse zeigt, dass dort sehr viele Plätze frei sind. Sie suchen also einen Zugschaffner auf und erklären ihm, dass Sie sich im Grunde mit mehr Platz wohler fühlen und Sie sich deshalb gerne in die erste Klasse setzen würden. Daraufhin fragt Sie der Schaffner, welche Klasse Sie bezahlt haben und bietet Ihnen an, für einen Aufpreis Ihr zweite Klasse in ein erster Klasse Ticket umzuwandeln. Sie möchten jedoch nicht mehr Geld bezahlen und untermauern dieses Anliegen argumentativ. Denn genau genommen unterscheide sich die erste Klasse ja nur durch die Farbe der Sitzbezüge von der zweiten. Und das kann ja nun wirklich nicht im Sinne der Bahn sein, für die Farbe der Sitzbezüge einen Aufpreis von fast 50 Prozent zu verlangen.
Der Schaffner scheint Ihre schlüssige Argumentation nicht nachzuvollziehen, weshalb Sie Ihrem Anliegen etwas mehr Nachdruck verleihen. Es verhielte sich nämlich so, dass Sie im Grunde nur sehr selten mit der Bahn führen, da Sie klaustrophobisch veranlagt seien und sich diese Eigenart ungünstig auf alle Umsitzenden auswirke, wenn Sie sich in dichtem Gedränge befänden. Ausserdem hätten Sie sich kürzlich einer Arthroskopie unterziehen müssen, weshalb Sie nun das Bein auf der langen Fahrt weit von sich strecken oder besser noch hochlegen müssten, um den Heilungsprozess zu begünstigen. Doch selbst gesundheitliche Bedenken scheinen den Kontrolleur nicht zur preislichen Ermäßigung einer erster Klasse Fahrkarte zu bewegen.
Da weder logische noch gesundheitliche Argumente den Diensthabenden überzeugen können, ziehen Sie ein letztes Register. Sie verstünden natürlich sehr wohl, dass er - der Verantwortliche - seine Vorschriften habe, doch so von Vorgesetztem zu Vorgesetztem, von Mensch zu Mensch, quasi von Freund zu Freund wäre da sicherlich auch mal eine Ausnahme drin, da ja die zweite Klasse nun wirklich überzulaufen drohe und Sie ja so gut wie zur Stammkundschaft gehörten. Ausserdem würden Sie zukünftig das Unternehmen Bahn in höchsten Kreisen lobend erwähnen, was in höchsten Kreisen ja auch sehr viel wert sei - sogar mehr wert als so ein lächerlicher Aufpreis. Ganz nebenbei bemerkt seien Sie ja quasi ein Duzbruder des Marketingchefs der Bahn und würden ganz bestimmt bei nächster Gelegenheit ein gutes Wort für ihn, den Kontrolleur, einwerfen, wobei Sie sehr konzentriert auf das Namensschild an seinem Revers starren und ihr Filofax unter entsprechendem Anfangsbuchstaben aufschlagen.
Der Diensthabende reagiert auch auf diesen Versuch abweisend. Nun sehen Sie sich genötigt, sehr, sehr ungehalten zu werden. Der Angestellte scheint wirklich nicht mit dem nötigen Respekt Ihnen gegenüber, geschweige denn mit der nötigen Intelligenz für Ihre schlüssige Argumentationskette gesegnet zu sein, was Sie verbal deutlich zum Ausdruck bringen. Dies ist dann auch Ihr letztes Register. In der Vergangenheit haben Sie damit schon oft Ihr Ziel erreicht, selbst wenn Sie es sehr traurig finden, dass man immer erst laut werden muss. Ihr Gegenüber wendet sich jedoch wortlos ab und ruft über ein Funktelefon den Wachdienst.
Das haben Sie sich irgendwie anders vorgestellt. Nächstes Mal setzen Sie sich einfach ungefragt in die erste Klasse. Denn das wird wohl nicht auffallen - bei so vielen Menschen. Oder Sie reisen zu zweit und kaufen nur ein erster Klasse Ticket. Da kann ein Kontrolleur wohl schwerlich ablehnen, wenn Sie sich mit Ihrem Geschäftspartner zusammensetzen. Oder noch besser, Sie legen sich einen berühmten Namen zu. Wenn Sie dann in der ersten Klasse sitzen, wird man Sie nicht wegschicken. Das traut sich kein dahergelaufener Schaffner.
Sie winken ab. So würden Sie sich niemals aufführen, und Sie können sich auch nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die das tun. Ich auch nicht und trotzdem erlebe ich genau das andauernd.
Das Leben ist ein Irrenhaus, bloß nimmt keiner seine Medikamente.
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Mittwoch, 28. Oktober 2009
frau klugscheisser, 13:54h
zwischen dem Gedanken "aus der Fleischbrühe könnte man jetzt Nudelsuppe machen" und "was riecht hier so komisch?" liegen unzählige Tubenvideos, Internetseiten und etwa 40 Minuten. Nicht zu empfehlen.
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Donnerstag, 22. Oktober 2009
Picture Of You
frau klugscheisser, 21:20h
Weder würde ich mich als Frauenrechtlerin bezeichnen, noch zur Gruppe der HaarspalterInnen zählen, die Endungen von Substantiven verklausulieren. Im Gegenteil. Werde ich nach meiner Berufsbezeichnung gefragt, gebe ich gerne die männliche Form an. Warum? Weil ich kann. Die besten Witze über Juden kommen beispielsweise aus den eigenen Reihen. Da bin ich die Letzte, die auf politisch korrekte Formulierungen pocht.
Es gibt allerdings eine Ausnahme. Ein Wort, das bei mir innere Gefechtsstellung auslöst, ist Frauenzeitschrift. Einst eine wertfreie Konnotation, bedient dieser Ausdruck heute das Stereotyp Frau = Aussehen/Äusserlichkeit = niedriger Intellekt = Fotos gucken. Zeitschriften, die unter diesen Sammelbegriff fallen, werden von meinem Kundenkreis auch gerne 'was Leichtes', 'Klatsch&Tratsch' oder 'Promischau' genannt. Das Erstaunliche an der Sache ist aber, dass in meiner persönlichen Erhebung mehr Männer als Frauen nach sogenannten Frauenzeitschriften verlangen.
Schlaumeier könnten jetzt behaupten, es flögen ja auch mehr Männer als Frauen, weswegen ich das im Kopf mal prozentual überschlagen und ins Verhältnis gesetzt habe. Demnach sind über die Hälfte aller Frauenzeitschriften lesende Fluggäste Männer. Der Rest ist weiblich und liest anspruchsvolle Titel bzw. längere Artikel mit wirtschaftlich oder politisch geprägtem Inhalt.
Gelegentlich entbrennen richtige Grabenkämpfe zwischen Krawattenträgern um das letzte Exemplar. Das Argument 'für meine Frau/Sekretärin/Mutter' wird dann schon mal um das adjektiv 'kranke' erweitert und so der Mitleidsbonus ins Spiel geworfen. Bei Bildchenliteratur wird auch ungern geteilt, denn so ein Foto kann unter Umständen das Gehirn einen ganzen Flug lange beschäftigen, während sich ein Artikel aus Buchstaben schnell dem Ende nähert. Dementsprechend groß die Enttäuschung, sollte man selbst bei der Verteilung nicht bedacht worden sein.
Wenn nun ein Kunde nach sog. Frauenzeitschriften verlangt, reiche ich gerne Wirtschaftsthemen mit dem Hinweis auf die Wünsche meiner weiblichen Kundschaft. Spätestens dann entgleisen schon mal die männlichen Gesichtszüge. Schnell wird ein '"also was mit Bildern" hinterhergeschoben, um Flugmutti zu besänftigen und das begehrte Blatt doch noch zu erhalten. Werde ich auf der nächsten Party nach meinem Beruf gefragt, antworte ich wahrheitsgemäß: "Ich bin in der Erwachsenenbildung tätig."
Es gibt allerdings eine Ausnahme. Ein Wort, das bei mir innere Gefechtsstellung auslöst, ist Frauenzeitschrift. Einst eine wertfreie Konnotation, bedient dieser Ausdruck heute das Stereotyp Frau = Aussehen/Äusserlichkeit = niedriger Intellekt = Fotos gucken. Zeitschriften, die unter diesen Sammelbegriff fallen, werden von meinem Kundenkreis auch gerne 'was Leichtes', 'Klatsch&Tratsch' oder 'Promischau' genannt. Das Erstaunliche an der Sache ist aber, dass in meiner persönlichen Erhebung mehr Männer als Frauen nach sogenannten Frauenzeitschriften verlangen.
Schlaumeier könnten jetzt behaupten, es flögen ja auch mehr Männer als Frauen, weswegen ich das im Kopf mal prozentual überschlagen und ins Verhältnis gesetzt habe. Demnach sind über die Hälfte aller Frauenzeitschriften lesende Fluggäste Männer. Der Rest ist weiblich und liest anspruchsvolle Titel bzw. längere Artikel mit wirtschaftlich oder politisch geprägtem Inhalt.
Gelegentlich entbrennen richtige Grabenkämpfe zwischen Krawattenträgern um das letzte Exemplar. Das Argument 'für meine Frau/Sekretärin/Mutter' wird dann schon mal um das adjektiv 'kranke' erweitert und so der Mitleidsbonus ins Spiel geworfen. Bei Bildchenliteratur wird auch ungern geteilt, denn so ein Foto kann unter Umständen das Gehirn einen ganzen Flug lange beschäftigen, während sich ein Artikel aus Buchstaben schnell dem Ende nähert. Dementsprechend groß die Enttäuschung, sollte man selbst bei der Verteilung nicht bedacht worden sein.
Wenn nun ein Kunde nach sog. Frauenzeitschriften verlangt, reiche ich gerne Wirtschaftsthemen mit dem Hinweis auf die Wünsche meiner weiblichen Kundschaft. Spätestens dann entgleisen schon mal die männlichen Gesichtszüge. Schnell wird ein '"also was mit Bildern" hinterhergeschoben, um Flugmutti zu besänftigen und das begehrte Blatt doch noch zu erhalten. Werde ich auf der nächsten Party nach meinem Beruf gefragt, antworte ich wahrheitsgemäß: "Ich bin in der Erwachsenenbildung tätig."
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