Montag, 14. Februar 2011
My Funny Valentine


Keine Frage, spielen konnt' er besser als singen. Und dennoch, diese Melancholie, die sich durch sein Leben und seine Stimme zieht. Ich wollt's Ihnen nicht vorenthalten.

Weil die Bilder so schön sind noch eines hinterher:

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Donnerstag, 10. Februar 2011
Mannamanna dub duu didudub
Kennen Sie noch diese alte Französischlernserie "Les Gammas"? Das waren diese drei Außerirdischen, die sich wild umherhüpfend auf französisch echauffierten. Quasi die Teletubbies für Erwachsene. Warum aber Außerirdische unbedingt französisch sprechen lernen müssen, hat sich mir schon damals nicht erschlossen, zumal uns Hollywood ja glauben macht, sie sollten wenn irdisch, dann doch wenigstens englisch verstehen.

Im Zuge meiner Prüfungsvorbereitung bastle ich mir nun Eselsbrücken. Da gibt es neben Nervenbahnen, Hirnarealen und anderen menschlichen Mysterien diese vielen Neurotransmitternamen und Aminosäuren. Einer davon ist GABA - Gamma Aminobuttersäure. Und die stelle ich mir als wild im ZNS rumhüpfende Ausserirdische vor, die mit ihren Freunden, den Glycins die Kolateralschäden der Glutamatrabauken inhibitorisch eindämmen.

Es gibt noch eine ganze Menge Eselsbrücken, beispielsweise heißt dieser kleine Knubbel an der Ohrmuschel vor dem Gehörgang Tragus (gr. Ziegenbock). Da sprießen bei alten Männern die Haare wie ein umgekehrter Ziegenbart heraus.

Wer mehr zum Thema sucht, sei hierhin verwiesen. Für mich wird die Zeit langsam knapp, mir persönliche Brücken auszudenken.

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Sonntag, 6. Februar 2011
It's all over now, Baby Blue
Mein opus magnum, mein bedeutendstes, weil bisher einziges Werk ist vollbracht. Hinterher war's dann gar nicht so schlimm. Das ist aber nur ein Trugschluss, weil mittendrin war's schon arg schlimm. Wenn man 15 Seiten über etwas schreiben muss, das einem weder klar ist, noch großartig Interesse weckt, dann ist das schlimm. Noch schlimmer wird nur die große Abschlussarbeit werden. Die Hoffnung bleibt, dass ich bis dahin meine Zitierregeln gelernt habe. Die kleinen Formatierungsgeheimnisse habe ich Word inzwischen entlockt. Vielleicht erinnere ich mich sogar zu gegebenem Zeitpunkt wieder dran. Meine Vorliebe für Füllwörter und komplizierte Satzkonstruktionen entdeckt.Ausserdem einen Crashkurs in Powerpoint beim Experten absolviert, der mir nicht nur damit sehr half. Die Folge ist lebenslange Dankbarkeit. Wie lange er das wohl aushält?

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Mittwoch, 2. Februar 2011
Awakening
Einen Film, den ich Ihnen sehr gerne ans Herz legen würde:



Poll erzählt das durch familiäre und politische Umstände beschleunigte Erwachsenwerdens der damals 14 jährigen Dichterin Oda Schäfer kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Mich hat vor allem die Leistung der Jungschauspielerin Paula Beer beeindruckt, die dafür den Bayerischen Filmpreis erhielt. Es wird bestimmt nicht der letzte bleiben.

Und dann diese Geschichte, die mich sehr beeindruckte. Voller skuriler Bilder, voller wahnsinniger Menschen. Ich entdecke Parallelen. Oda ist mit 14 vollkommen allein, obwohl sie zur Familie des Vaters zieht. Ich bin in diesem Alter vollkommen allein, weil die einzige Bezugsperson stirbt, die ich bis dahin habe. Sie flüchtet in ihre Sätze, schreit in ihr Tagebuch, wie sie erzählt. Ich flüchte in die emotionale Starre, schreie in mein Tagebuch. Dann eine weitere Szene, die mir fast den Atem raubt, weil sie so weh tut. Der Schlag sitzt in der Magengrube. Erzählen will ich nicht. Noch zwei Tage danach fühle ich mich verstört. Wie sehr ein Kind erwachsen sein kann, wenn es muß. Weiter will ich nicht denken. Bilder fühlen in diesem Falle besser als Worte

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Freitag, 21. Januar 2011
Für mich soll's rote Rosen regnen

Und heute sage ich still, ich sollte,
mich fügen, begnügen, ich kann mich nicht fügen,
kann mich nicht begnügen, will immer noch siegen,
will alles, oder nichts.

Für mich, soll's rote Rosen regnen,
mir sollten ganz neue Wunder begegnen.
Mich fern, von altem Neu entfalten,
von dem was erwartet, das meiste halten.
Ich will..., Ich will...!


Text: Hilde
Bild: München

Über vierzig Jahre geht das nun schon so. Am Anfang vielleicht nicht so deutlich, dann dafür stärker. Und obwohl ich immer älter werde, scheint es sich nicht zu legen. Ich bin immer noch aufgeregt wie ein kleines Kind an diesem Abend vorher. Ich werde wohl nicht erwachsen. Will immer noch alles und davon mehr. Ich will...! Ich will...!

Im Andenken an Opa Edi: lieber Opa, da wo Du vor zwei Jahren hingegangen bist, bloggt man wohl nicht. Aber Deine letzte Nachricht an mich halte ich mal hier in Ehren.

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Donnerstag, 20. Januar 2011
Seize the Day II
Zur Abwechslung mal was Schönes. Das Motto, mit dem ich mich jeden Tag an meine ungeliebte Aufgabe mache. Am Abend folgt meist Diem perdidi wahlweise auch Du kannst mich mal!. Es ist noch nicht aller Tage Abend.



Déjà-vue

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Mittwoch, 12. Januar 2011
Out of My Brain
Du denkst vielleicht ist doch alles ganz einfach oder das ist klar wie Kloßbrühe und dann fängst du an darüber nachzudenken. Plötzlich ist gar nichts mehr klar und die Kloßbrühe eignet sich nicht mal mehr als Hirnfutter. Back to the roots. As simple as that. Aber wo sind die verdammt nochmal? Und was habe ich alles darüber gelesen. Blöde Theorie kann jetzt auch nicht weiterhelfen, wenn es konkret werden soll. Dann fragst du einen, der sich damit auskennt. Es stellt sich aber heraus, der kennt sich damit auch nicht wirklich aus. Du bist wieder vollkommen alleine zwischen all den Theorien. Deine Stimmung wechselt stündlich zwischen, das wäre ja gelacht und das schaffe ich nie. Dabei könnte alles so einfach sein, isses aber nich. Aber gut, dass wir ein wenig gejammert haben. Ach ja, es geht nur um eine dämliche Hausarbeit, die fristgerecht geschrieben werden will. Wenn's sonst nichts ist.

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Sonntag, 9. Januar 2011
Half a Minute
Die Geschichte einer Beziehung. Erzählt in vier Minuten. So manche Beziehung - vor allem die in jungen Jahren - hält auch nicht länger.

Gefunden beim wunderbaren rufposten. Eine weitere sehr schöne Reportage über ein ehemaliges Münchner Freibad, die von ihm stammt, findet sich hier.

Thrush from Gabriel Bisset-Smith on Vimeo.

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Freitag, 7. Januar 2011
Help
Für diesen Beitrag bin ich via Google auf meinen eigenen Text gestoßen, der vor Jahren in einem Internetforum veröffentlicht wurde. Dabei wurde ich als Urheber zwar kurz erwähnt, finde diese Form der Kopie dennoch zu viel.

Der geneigte Blogger wird vielleicht wissen, was im Falle einer sogenannten Urheberrechtsverletzung richtigerweise zu tun ist (und ob das in meinem Falle schon eine ist). Frist setzen, mit Anwalt drohen, ist schon klar. Die Frage ist allerdings, ob sich das alles tatsächlich lohnt. Finanziell jetzt, nicht idealistisch.

Kennt sich einer meiner Leser damit aus? Herr Stubenzweig?

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Donnerstag, 6. Januar 2011
15 Minutes of Fame

Sie müssen es nur lange genug ansehen.

via kaltmamsell

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