Dienstag, 18. Juli 2006
Go fuck yourself
frau klugscheisser, 23:23h
Gott, ich kann dieses blöde Rumgepöble echt nicht mehr lesen. Lyssa hat dies gemacht, die Opel-blogger jenes. Und dann auch noch so unprofessionell und unglaubwürdig. Ist das Internet nicht groß genug für uns alle? Warum kann sich nicht jeder mal auf seinen eigenen Mist konzentrieren? Im Kritisieren sind sie alle groß aber selber bringt kaum einer was Nennenswertes zustande. Eloquente Kollektivwichser, denen schon bei korrekter Benutzung des Genitives einer abgeht. Könnten die Herrschaften bitte statt stupider Verbalmasturbation mal lieber nen geilen Aufriss präsentieren?
Ich erklär´s euch gerne nochmal: Leben bedeutet Veränderung. Statt Neues auszuprobieren, klammern sich die Meisten lieber an Gewohntes. Jaja, früher war alles besser. Das hört man nicht nur von überalterten Kriegszeitzeugen und verklärten 69ern, ich höre diesen Satz vermehrt von denen, die sich selbst einst das Attribut innovativ verliehen. Veränderung bedeutet nicht automatisch Verbesserung, es bedeutet aber auch nicht automatisch Verschlechterung. Veränderung bedeutet einfach anders. Sie beginnt tastend, erlebt Rückschläge und verfährt sich manchmal in Sackgassen. So geschieht Lernen und Entwicklung. Ich hab´s ja schon vorher gesagt, der Satz, den wir von unseren Eltern am wenigsten hören wollten, wie oft wird der wohl in nächster Zeit noch durch Gehirne, Münder und schließlich in Tastaturen gleiten?
Kritisch sein ist per se nicht schlecht, solange man zwischen destruktiver und konstruktiver Kritik zu unterscheiden fähig ist. Aber die Meisten sind ja nicht einmal in der Lage, sich selbst kritisch zu reflektieren. Wie sollten sie es beim Gegenüber können? Kritik darf nähren, nicht aber im Keim ersticken. Wenn ich mir so anschaue, was derzeit an Kommentaren durch die Blogosphäre wabert, krieg ich Dauerwürgen. Da lauern sie wie kleine sabbernde Pinscher hinter den Bildschirmen auf jeden noch so kleinen Fehler, damit sie schließlich aufspringen und die Beute zerfleischen können. Denn nichts ist so schön wie Genugtuung und Schadenfreude. Das poliert das Ego gewaltig auf. Weil man ja sonst nichts hat, das einen besonders auszeichnet. Leute, lernt erst mal, euch selbst zu mögen und lernt, was Wohlwollen bedeutet. Überhaupt spuken derzeit viele Worte umher, deren tiefere Bedeutung dem jeweiligen Autor mit Sicherheit nicht klar sein dürfte. Allein wenn ich Authentizität lese, wird mir ganz schlecht. Wer ist denn heutzutage noch wirklich authentisch? Authentizität ist die Einheit von Denken, Reden und Handeln. Ich möchte nicht wissen, wie oft am Tag einer schlecht über seine Mitmenschen denkt, ihnen aber reinen Gewissens die Hand schüttelt.
Nein, ich bin kein Harmonieblogger, ich bin auch nicht vollkommen unkritisch und schon gleich zweimal nicht auf Lyssas konspirativer Medienliste. Sponsorn lasse ich mich höchstens von Kid mit einem Glas Wein. Da muss ich aber nicht drüber schreiben. Leute, merkt ihr eigentlich nicht, wie lächerlich das alles ist? Nicht umsonst heisst eine der sieben Todsünden Hochmut. Wenn jetzt alle bitte mal nen Gang runterschalten und sich selbst nicht so wichtig nehmen würden, könnten wir vielleicht in ein paar Monaten gemeinsam drüber lachen.
Nachtrag: hier eine Liste adäquater Bezeichnungen. Sucht euch was schönes aus.
Ich erklär´s euch gerne nochmal: Leben bedeutet Veränderung. Statt Neues auszuprobieren, klammern sich die Meisten lieber an Gewohntes. Jaja, früher war alles besser. Das hört man nicht nur von überalterten Kriegszeitzeugen und verklärten 69ern, ich höre diesen Satz vermehrt von denen, die sich selbst einst das Attribut innovativ verliehen. Veränderung bedeutet nicht automatisch Verbesserung, es bedeutet aber auch nicht automatisch Verschlechterung. Veränderung bedeutet einfach anders. Sie beginnt tastend, erlebt Rückschläge und verfährt sich manchmal in Sackgassen. So geschieht Lernen und Entwicklung. Ich hab´s ja schon vorher gesagt, der Satz, den wir von unseren Eltern am wenigsten hören wollten, wie oft wird der wohl in nächster Zeit noch durch Gehirne, Münder und schließlich in Tastaturen gleiten?
Kritisch sein ist per se nicht schlecht, solange man zwischen destruktiver und konstruktiver Kritik zu unterscheiden fähig ist. Aber die Meisten sind ja nicht einmal in der Lage, sich selbst kritisch zu reflektieren. Wie sollten sie es beim Gegenüber können? Kritik darf nähren, nicht aber im Keim ersticken. Wenn ich mir so anschaue, was derzeit an Kommentaren durch die Blogosphäre wabert, krieg ich Dauerwürgen. Da lauern sie wie kleine sabbernde Pinscher hinter den Bildschirmen auf jeden noch so kleinen Fehler, damit sie schließlich aufspringen und die Beute zerfleischen können. Denn nichts ist so schön wie Genugtuung und Schadenfreude. Das poliert das Ego gewaltig auf. Weil man ja sonst nichts hat, das einen besonders auszeichnet. Leute, lernt erst mal, euch selbst zu mögen und lernt, was Wohlwollen bedeutet. Überhaupt spuken derzeit viele Worte umher, deren tiefere Bedeutung dem jeweiligen Autor mit Sicherheit nicht klar sein dürfte. Allein wenn ich Authentizität lese, wird mir ganz schlecht. Wer ist denn heutzutage noch wirklich authentisch? Authentizität ist die Einheit von Denken, Reden und Handeln. Ich möchte nicht wissen, wie oft am Tag einer schlecht über seine Mitmenschen denkt, ihnen aber reinen Gewissens die Hand schüttelt.
Nein, ich bin kein Harmonieblogger, ich bin auch nicht vollkommen unkritisch und schon gleich zweimal nicht auf Lyssas konspirativer Medienliste. Sponsorn lasse ich mich höchstens von Kid mit einem Glas Wein. Da muss ich aber nicht drüber schreiben. Leute, merkt ihr eigentlich nicht, wie lächerlich das alles ist? Nicht umsonst heisst eine der sieben Todsünden Hochmut. Wenn jetzt alle bitte mal nen Gang runterschalten und sich selbst nicht so wichtig nehmen würden, könnten wir vielleicht in ein paar Monaten gemeinsam drüber lachen.
Nachtrag: hier eine Liste adäquater Bezeichnungen. Sucht euch was schönes aus.