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Sonntag, 13. Januar 2008
Come fly with me
frau klugscheisser, 18:08h
Aus gegebenem Anlass ein Erinnerungslink für alle, die am Montag wieder fliegen.
Anm: Für Langstreckenpassagiere machen wir bezüglich Nummer 8 selbstverständlich 1 (in Worten: EINE) Ausnahme.
Anm: Für Langstreckenpassagiere machen wir bezüglich Nummer 8 selbstverständlich 1 (in Worten: EINE) Ausnahme.
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Mittwoch, 9. Januar 2008
A room with a view (23)
frau klugscheisser, 23:47h

Sao Paulo
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Dienstag, 8. Januar 2008
Don't blame it on sunshine
frau klugscheisser, 20:59h
Dass die Autos anhalten, wenn ich die Strasse ueberquere, liegt nicht an besonders ruecksichtsvollen Fahrern. Im Gegenteil, der Verkehr in Brasilien ist neben Portugal der ruecksichtsloseste in der Welt der Automobile. Es muss demnach an meiner Hautfarbe liegen. Dabei war zu Beginn alles so harmlos.
"Und cremt euch gut ein", so lautet der Hinweis einer Kollegin. Lass mal die Bleichgesichter und Blondchen cremen, ich brauche das nicht, ist voellig ueberfluessig, weil mir selbst auf den Malediven die Sonne nichts anhaben kann. Alle zwei Jahre kaufe ich eine Tube Sonnencreme, weil mal wieder alle Welt ueber das Ozonloch jammert, um sie dann meistens daheim zu vergessen und nach Jahren unbenutzt dem ewigen Kreislauf der Vergaengnis zuzufuehren. An verbrannte Haut kann ich mich nicht erinnern.
Am Pool weht ein frischer Wind. Die Sonne kaempft noch gegen einige Wolken, die sich mal von der einen, mal von der anderen Seite anschieben. Ich stelle bei angesagten dreissig und gefuehlten zwanzig Grad auf der Liege meinen bleichen Koerper zur Schau. Neben mir eine dunkle Brasilianerin. Das ist Anreiz genug, so will ich am Abend auch aussehen. Tapfer bleibe ich auch noch, als der Wind die Wolken endgueltig vertrieben hat. Der Schirm wird erst aufgespannt, als meine Haare zu brennen beginnen.
Am Abend dann die ersten Kommentare: "du gluehst ja!" Daran kann nur der Wein schuld sein. Der Wein und die Pepperoni, die ich vorhin erwischte. Kein Problem, spaetestens morgen ist das in ein gleichmaessiges braun uebergegangen. Nachts schwitze ich deutlich staerker. Das Zimmermaedchen hat wohl die Klimaanlage verstellt. Ueberhaupt sind die Leintuecher hier ziemlich rauh. Am naechsten Morgen faellt mir dieses unguenstige Licht im Bad auf. Irgendetwas reflektiert hier rot.
Meine Kleiderwahl faellt ausnahmsweise auf etwas Hochgeschlossenes. Bei der Farbauswahl bin ich sehr zurueckhaltend. Auf der Strasse schliesslich fuehle ich mich wie ein Fussgaengerampelmaennchen. Einige Passanten starren mich an, als wuerden sie darauf warten, dass ich gleich gruen werde. Nur die weissen Raender um die Augen vermasseln mir das Image als Rothaut. Ein Glueck dass ich ab morgen wieder im kalten Deutschland bin. Da geht die Faerbung problemlos als Bluthochdruck durch. Wer hat schon Sonnenbrand im Winter? Ich jedenfalls nicht.
"Und cremt euch gut ein", so lautet der Hinweis einer Kollegin. Lass mal die Bleichgesichter und Blondchen cremen, ich brauche das nicht, ist voellig ueberfluessig, weil mir selbst auf den Malediven die Sonne nichts anhaben kann. Alle zwei Jahre kaufe ich eine Tube Sonnencreme, weil mal wieder alle Welt ueber das Ozonloch jammert, um sie dann meistens daheim zu vergessen und nach Jahren unbenutzt dem ewigen Kreislauf der Vergaengnis zuzufuehren. An verbrannte Haut kann ich mich nicht erinnern.
Am Pool weht ein frischer Wind. Die Sonne kaempft noch gegen einige Wolken, die sich mal von der einen, mal von der anderen Seite anschieben. Ich stelle bei angesagten dreissig und gefuehlten zwanzig Grad auf der Liege meinen bleichen Koerper zur Schau. Neben mir eine dunkle Brasilianerin. Das ist Anreiz genug, so will ich am Abend auch aussehen. Tapfer bleibe ich auch noch, als der Wind die Wolken endgueltig vertrieben hat. Der Schirm wird erst aufgespannt, als meine Haare zu brennen beginnen.
Am Abend dann die ersten Kommentare: "du gluehst ja!" Daran kann nur der Wein schuld sein. Der Wein und die Pepperoni, die ich vorhin erwischte. Kein Problem, spaetestens morgen ist das in ein gleichmaessiges braun uebergegangen. Nachts schwitze ich deutlich staerker. Das Zimmermaedchen hat wohl die Klimaanlage verstellt. Ueberhaupt sind die Leintuecher hier ziemlich rauh. Am naechsten Morgen faellt mir dieses unguenstige Licht im Bad auf. Irgendetwas reflektiert hier rot.
Meine Kleiderwahl faellt ausnahmsweise auf etwas Hochgeschlossenes. Bei der Farbauswahl bin ich sehr zurueckhaltend. Auf der Strasse schliesslich fuehle ich mich wie ein Fussgaengerampelmaennchen. Einige Passanten starren mich an, als wuerden sie darauf warten, dass ich gleich gruen werde. Nur die weissen Raender um die Augen vermasseln mir das Image als Rothaut. Ein Glueck dass ich ab morgen wieder im kalten Deutschland bin. Da geht die Faerbung problemlos als Bluthochdruck durch. Wer hat schon Sonnenbrand im Winter? Ich jedenfalls nicht.
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Donnerstag, 3. Januar 2008
One more chance
frau klugscheisser, 20:53h
Meine indischen Freunde mal wieder. Die sind meistens wie unausgeschlafene kleine Kinder: quengelig, fordernd und schlichtweg anstrengend. Erst wenn auch der letzte Nerv blank liegt und sie weder mit Schmollen noch Schreien ihr Ziel erreichen, schauen sie einen aus großen schwarzen Kulleraugen an, bedanken sich artig und du wirst weich.
230 davon fliegen mit mir ins neue Jahr. Beim Einsteigevorgang wird die indische Kollegin plötzlich hektisch. Ihr neues Jahr beginnt viereinhalb Stunden früher, sie hat jedoch keine Zeit für Sentimentalitäten. Um Mitternacht überfliegen wir Teheran. Raketen zünden sie jedoch keine, obwohl die im Iran sicher viele davon haben. Zumindest behauptet das der Bush ja immer. Gegen sechs UTC beginnt unsere interne Party am Pool. Ein kalter Wind lässt uns bald an die Bar flüchten. Als der erste Kopf auf den Tresen schlägt, lösen wir die Runde zugunsten unserer Betten auf.
Die Happy-New-Year-Policy des Hotels wird streng eingehalten. Bei unserer Ankunft bin ich noch freudig überrascht, dass mir von jedem Mitarbeiter ein "Happy new year!" entgegenschmettert. Bereits eine Stunde später geht es mir auf die Nerven. Der Angestellte am Lift wünscht mir innerhalb einer halben Stunde fünfmal ein glückliches neues Jahr. Soviel Glück kann nicht gut sein. Als Antwort brumme ich sowas wie "du mich auch" in mich hinein.
München ist friedlich und kalt bei unserer Ankunft. Arschkalt sozusagen. Die Überreste auf den Straßen lassen erahnen, was hier akustisch stattfand. Und ich bin froh, dass ich es nicht hören musste. Der Hall des Paukenschlags im alten klingt noch in meinem inneren Ohr. Neues Jahr, neues Glück, steigen Sie ein, fahren Sie mit. In diesem Sinne allen Lesern ein happy new year!
230 davon fliegen mit mir ins neue Jahr. Beim Einsteigevorgang wird die indische Kollegin plötzlich hektisch. Ihr neues Jahr beginnt viereinhalb Stunden früher, sie hat jedoch keine Zeit für Sentimentalitäten. Um Mitternacht überfliegen wir Teheran. Raketen zünden sie jedoch keine, obwohl die im Iran sicher viele davon haben. Zumindest behauptet das der Bush ja immer. Gegen sechs UTC beginnt unsere interne Party am Pool. Ein kalter Wind lässt uns bald an die Bar flüchten. Als der erste Kopf auf den Tresen schlägt, lösen wir die Runde zugunsten unserer Betten auf.
Die Happy-New-Year-Policy des Hotels wird streng eingehalten. Bei unserer Ankunft bin ich noch freudig überrascht, dass mir von jedem Mitarbeiter ein "Happy new year!" entgegenschmettert. Bereits eine Stunde später geht es mir auf die Nerven. Der Angestellte am Lift wünscht mir innerhalb einer halben Stunde fünfmal ein glückliches neues Jahr. Soviel Glück kann nicht gut sein. Als Antwort brumme ich sowas wie "du mich auch" in mich hinein.
München ist friedlich und kalt bei unserer Ankunft. Arschkalt sozusagen. Die Überreste auf den Straßen lassen erahnen, was hier akustisch stattfand. Und ich bin froh, dass ich es nicht hören musste. Der Hall des Paukenschlags im alten klingt noch in meinem inneren Ohr. Neues Jahr, neues Glück, steigen Sie ein, fahren Sie mit. In diesem Sinne allen Lesern ein happy new year!
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Mittwoch, 2. Januar 2008
Celebrate
frau klugscheisser, 17:47h
Die WM brach Dämme. Seither wird auch in Deutschland wieder hemmungslos gefeiert:

Foto ohne freundliche Genehmigung vom Silvestermacher geklaut.

Foto ohne freundliche Genehmigung vom Silvestermacher geklaut.
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Sonntag, 30. Dezember 2007
And now, the end is near
frau klugscheisser, 20:24h
Als ich noch einen Fernseher hatte, waren das schönste am Jahresende die Rückblicksendungen. Aber ich hatte auch schon immer einen Faible für Wiederholungen. Das gute daran ist nämlich, dass man immer schon vorher weiß was kommt. Nicht so im richtigen Leben. Da wiederhole ich mich zwar auch öfter, doch meistens geschieht eben doch Unvorhergesehenes.
2007 war das Jahr des Abschieds. Ein Abschied von Menschen, von Denkweisen, von überschüssigen körperlichen und seelischen Pfunden, von schlechten Angewohnheiten, und meiner Lieblingsjeans. Eigentlich fällt es mir schwer loszulassen. Die unnützen Verhaltensmuster hingegen lasse ich gerne hinter mir. Und das alte Jahr auch. 2008? Da ist noch was drin. Nur bitte keine Wiederholungen.
My way
2007 war das Jahr des Abschieds. Ein Abschied von Menschen, von Denkweisen, von überschüssigen körperlichen und seelischen Pfunden, von schlechten Angewohnheiten, und meiner Lieblingsjeans. Eigentlich fällt es mir schwer loszulassen. Die unnützen Verhaltensmuster hingegen lasse ich gerne hinter mir. Und das alte Jahr auch. 2008? Da ist noch was drin. Nur bitte keine Wiederholungen.
My way
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Mittwoch, 26. Dezember 2007
Wide to receive
frau klugscheisser, 13:48h
Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag und heute kann Weihnachten endlich auch für mich beginnen. Nicht dass ich mit meiner Crew nicht an Heiligabend gefeiert hätte. Wir aßen gemeinsam zu Abend ein köstliches, mehrgängiges Menü mit übersichtlich angeordneten Speisen, dessen Bestandteile ein lustiges Ratespiel ergaben ("Sorbet? Ich dachte das wäre erfrischend? Schmeckt irgendwie staubig"). Meine Crew wickelte Geschenke aus und freute sich tapfer ("Ein Cocktailbuch? Wir trinken keinen Alkohol. Nein ich will auch nicht mit dir tauschen, ich bin Vegetarier"). Die vorgelesene Geschichte war eine willkommene Abwechslung zum ungeübten Barpianisten und seinen waghalsigen Modulationen ("Uh, das war knapp. Willkommen daheim in der Grundtonart") und schließlich erhaschte jeder noch ein paar Stunden Schlaf, bevor es am nächsten Morgen bereits um kurz nach Drei weiterging. Alles in Allem ein recht schöner Tag und Abend.
Der unerfreuliche Teil begann jedoch schon am nächsten Morgen. Kennt jemand die sogenannte Päckchentheorie? Diese Lebensweisheit wurde mir einst zum Trost von einer Kollegin mitgegeben und hat weniger mit erfreulichen Geschenken zu tun, als vielmehr mit Austeilen und Einstecken von Kritik.
Die Päckchentheorie besagt, dass wer eines vergibt, auch immer gleichzeitig ein Päckchen bekommt. Nehmen wir mal an, Sie lassen gegenüber Ihrem Vorgesetzten eine kritische Bemerkung - selbstverständlich berechtigt, wohlformuliert und in freundlichem Tonfall vorgetragen - über sein Verhalten fallen. Dieser Vorgesetzte ist nun nicht gewohnt, von jemandem aus Ihrer Position überhaupt Gegenwind zu erhalten. Je nach Kritikfähigkeit können Sie anschließend bis zehn oder auch bis hundert zählen bis ein Päckchen zurückkommt. Bei den selbstsichereren unter den Vorgesetzten kann es auch schon mal einen Tag dauern aber Sie würden keine Wette verlieren, wenn Sie Geld auf die kommende Retourkutsche setzten. Sie können sich noch so korrekt verhalten, Ihr Gegenüber wird immer etwas auszusetzen finden, denn wer suchet...
Also nehme ich es entgegen und bedanke mich artig. Schließlich ist Weihnachten das Fest der Geschenke. Insgeheim aber ärgere ich mich über das nur teilweise berechtigte, wohlformulierte und in angemessenem Ton vorgetragene Päckchen, stecke es in die Magengrube und stelle es jetzt hier zur Abholung bereit. Hat jemand Interesse daran?
Der unerfreuliche Teil begann jedoch schon am nächsten Morgen. Kennt jemand die sogenannte Päckchentheorie? Diese Lebensweisheit wurde mir einst zum Trost von einer Kollegin mitgegeben und hat weniger mit erfreulichen Geschenken zu tun, als vielmehr mit Austeilen und Einstecken von Kritik.
Die Päckchentheorie besagt, dass wer eines vergibt, auch immer gleichzeitig ein Päckchen bekommt. Nehmen wir mal an, Sie lassen gegenüber Ihrem Vorgesetzten eine kritische Bemerkung - selbstverständlich berechtigt, wohlformuliert und in freundlichem Tonfall vorgetragen - über sein Verhalten fallen. Dieser Vorgesetzte ist nun nicht gewohnt, von jemandem aus Ihrer Position überhaupt Gegenwind zu erhalten. Je nach Kritikfähigkeit können Sie anschließend bis zehn oder auch bis hundert zählen bis ein Päckchen zurückkommt. Bei den selbstsichereren unter den Vorgesetzten kann es auch schon mal einen Tag dauern aber Sie würden keine Wette verlieren, wenn Sie Geld auf die kommende Retourkutsche setzten. Sie können sich noch so korrekt verhalten, Ihr Gegenüber wird immer etwas auszusetzen finden, denn wer suchet...
Also nehme ich es entgegen und bedanke mich artig. Schließlich ist Weihnachten das Fest der Geschenke. Insgeheim aber ärgere ich mich über das nur teilweise berechtigte, wohlformulierte und in angemessenem Ton vorgetragene Päckchen, stecke es in die Magengrube und stelle es jetzt hier zur Abholung bereit. Hat jemand Interesse daran?
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Samstag, 22. Dezember 2007
All I want for christmas
frau klugscheisser, 01:07h
In vergangenen Jahren wollte ich Weihnachten unbedingt unterwegs sein. Ich wollte dem ganzen Weihnachtstrubel entgehen, am liebsten schon im November, wenn die Geschäfte langsam mit Schokoreminiszenzen aufrüsten. Weihnachten war für mich nie DAS Fest der Liebe, höchstens das Fest der verlorenen Kindheit. Ich empfand den Trubel unangenehm, die Rührung geheuchelt und Weihnachten im Allgemeinen völlig überbewertet.
Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Weihnachten ist immer noch nüchtern betrachtet eine Zeit, in der viele versuchen, ihre verlorene Kindheit unbewußt selbst oder wahlweise über ihre Nachkommen zurückzuerobern, die Liebe oftmals geheuchelt (gestritten wird nicht selten bereits am 25.) und all die Rührseligkeit mehr Traurigkeit über die verlorene Fähigkeit kindlicher Freude. Doch habe ich mit all dem meinen Frieden geschlossen. Ich weiß, was es ist und kann mich dennoch - oder gerade deswegen - daran erfreuen.
Dieses Jahr werde ich unterwegs sein. Ich werde Heiligabend in Istanbul nächtigen, danach in Kiew den Schnee bestaunen, mich aber weniger gerne der Kälte aussetzen, um schließlich am 27. endlich bei meiner Familie zu sein. Ich habe Geschenke für alle Crewmitglieder besorgt - Kleinigkeiten mit symbolischem Charakter - und freue mich wie Bolle auf den Augenblick, an dem die mir noch völlig unbekannten Menschen sie in Empfang nehmen. Ich packe Kerzen in meinen Koffer und hoffe, damit ein wenig Weihnachtsstimmung zaubern zu können. Ich werde für meine Passagiere über Lautsprecher singen und ihnen ein schönes Fest wünschen.
Letztes Jahr haben mir andere Menschen (Kollegen, die ich nur flüchtig kannte und andere) selbstlos über meine Traurigkeit hinweggeholfen. Dieses Jahr bin ich an der Reihe. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen damit die Schwere nehmen. Ich wünsche es mir sehr.
Ein kleiner Weihnachtsgruß von Frankieboy und Bingbuddy für alle Leser und merry christmas to everybody out there:
Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Weihnachten ist immer noch nüchtern betrachtet eine Zeit, in der viele versuchen, ihre verlorene Kindheit unbewußt selbst oder wahlweise über ihre Nachkommen zurückzuerobern, die Liebe oftmals geheuchelt (gestritten wird nicht selten bereits am 25.) und all die Rührseligkeit mehr Traurigkeit über die verlorene Fähigkeit kindlicher Freude. Doch habe ich mit all dem meinen Frieden geschlossen. Ich weiß, was es ist und kann mich dennoch - oder gerade deswegen - daran erfreuen.
Dieses Jahr werde ich unterwegs sein. Ich werde Heiligabend in Istanbul nächtigen, danach in Kiew den Schnee bestaunen, mich aber weniger gerne der Kälte aussetzen, um schließlich am 27. endlich bei meiner Familie zu sein. Ich habe Geschenke für alle Crewmitglieder besorgt - Kleinigkeiten mit symbolischem Charakter - und freue mich wie Bolle auf den Augenblick, an dem die mir noch völlig unbekannten Menschen sie in Empfang nehmen. Ich packe Kerzen in meinen Koffer und hoffe, damit ein wenig Weihnachtsstimmung zaubern zu können. Ich werde für meine Passagiere über Lautsprecher singen und ihnen ein schönes Fest wünschen.
Letztes Jahr haben mir andere Menschen (Kollegen, die ich nur flüchtig kannte und andere) selbstlos über meine Traurigkeit hinweggeholfen. Dieses Jahr bin ich an der Reihe. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen damit die Schwere nehmen. Ich wünsche es mir sehr.
Ein kleiner Weihnachtsgruß von Frankieboy und Bingbuddy für alle Leser und merry christmas to everybody out there:
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Freitag, 21. Dezember 2007
Elsewhere
frau klugscheisser, 13:45h
Heute statt eigener Worte ein Streiflicht durch die Blogosphäre:
Herr Kid erzählt glitzernde Geschichten aus seiner Seefahrervergangenheit.
Bomec arbeitete einige Wochen in einem peruanischen Kinderheim. Seine Erinnerungen gehen genauso ans Herz wie die Berichte davor. Die Geschichte von Isaak hat es mir besonders angetan.
Dooce heißt das Blog von Heather Armstrong. Sie schreibt in diesem Beitrag sehr anschaulich über ihre persönliche Erfahrung mit Depression und Medikation. Ihr Mann Jon vervollständigt das Bild aus seiner Perspektive. "shut up and listen" heißt seine erfolgreich erprobte Methode im Umgang mit Depressiven.
Jürgen Albertsen über Denunzianten in der zukünftig rauchfreien Öffentlichkeit.
Die Ballettkompanie des Houston Ballet hat ein Blog. Vor einiger Zeit schrieb Sara Webb, Principal ballerina, in a nine month pas de deux einen lesenswerten Artikel über eine etwas andere Form der Schwangerschaftsgymnastik. Inzwischen brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt.
Herr Kid erzählt glitzernde Geschichten aus seiner Seefahrervergangenheit.
Bomec arbeitete einige Wochen in einem peruanischen Kinderheim. Seine Erinnerungen gehen genauso ans Herz wie die Berichte davor. Die Geschichte von Isaak hat es mir besonders angetan.
Dooce heißt das Blog von Heather Armstrong. Sie schreibt in diesem Beitrag sehr anschaulich über ihre persönliche Erfahrung mit Depression und Medikation. Ihr Mann Jon vervollständigt das Bild aus seiner Perspektive. "shut up and listen" heißt seine erfolgreich erprobte Methode im Umgang mit Depressiven.
Jürgen Albertsen über Denunzianten in der zukünftig rauchfreien Öffentlichkeit.
Die Ballettkompanie des Houston Ballet hat ein Blog. Vor einiger Zeit schrieb Sara Webb, Principal ballerina, in a nine month pas de deux einen lesenswerten Artikel über eine etwas andere Form der Schwangerschaftsgymnastik. Inzwischen brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt.
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
Here comes Santa Claus
frau klugscheisser, 12:03h
Ach Herr NFF, wenn Sie wüssten, was Sie mir für eine vorweihnachtliche Bescherung Freude mit Ihrem Gutschein gemacht haben. Zunächst musste ich ja meinen Rechner platt machen, dann gab es ein kleines Mißverständnis zwischen uns, weil ich mit 'ITunes' so gar nichts anzufangen wusste und weil ich keine Äpfel mag. Ich besitze ja nicht mal einen von diesen digitalen Gehmännern. Reine Vorsichtsmaßnahme, denn ich und Männer, das ist ein ganz spezielles Thema. Und schließlich brauchte ich noch einen Wohnsitz in der Schweiz, damit ich den Gutschein überhaupt einlösen durfte (ja, ja, die Schweizer). Jetzt sind alle Hürden genommen und ich schwelge den ganzen Tag in alten Erinnerungen und noch ein wenig mehr. Möge Ihnen das Christkind ebenfalls den ein oder anderen Wunsch erfüllen, weil Amazon oder ITunes wird das in ihrem Falle nicht möglich sein.
Here comes Santa Claus
Here comes Santa Claus
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