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Sonntag, 10. Februar 2008
Still got the blues
frau klugscheisser, 23:39h
Used to be so easy to fall in love again
But I found out the hard way
It's a road that leads to pain
I found that love was more than just a game
You're playin' to win
But you lose just the same
[Wenn man dann am Ende eines Tages - der auch ein Leben hätte sein können - so dasitzt und resümiert, wie alles schon zu Beginn dagewesen ist und wie man immer wieder Mißtöne anschlug, es aber nicht hat wahrnehmen wollen, weil man im inneren Ohr einem anderen Lied lauschte, welches von Geduld und Wachstum klang, während man die weiche Bauchseite* darbot, fühlt man sich wie eine dieser Gitarren, die durch ein Paar fremde Hände und ein Gerät, das keine andere Aufgabe hat, als deren wechselströmiges Spiel auf den eigenen dünnen Saiten zu verstärken, zum Heulen gebracht wird.]
* ©by Mark
But I found out the hard way
It's a road that leads to pain
I found that love was more than just a game
You're playin' to win
But you lose just the same
[Wenn man dann am Ende eines Tages - der auch ein Leben hätte sein können - so dasitzt und resümiert, wie alles schon zu Beginn dagewesen ist und wie man immer wieder Mißtöne anschlug, es aber nicht hat wahrnehmen wollen, weil man im inneren Ohr einem anderen Lied lauschte, welches von Geduld und Wachstum klang, während man die weiche Bauchseite* darbot, fühlt man sich wie eine dieser Gitarren, die durch ein Paar fremde Hände und ein Gerät, das keine andere Aufgabe hat, als deren wechselströmiges Spiel auf den eigenen dünnen Saiten zu verstärken, zum Heulen gebracht wird.]
* ©by Mark
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Smoke get's in your eyes (Forts.)
frau klugscheisser, 11:09h
"Die Zigarette war ein gewöhnliches Utensil auf Musikerfotos." Dr. Martin Hufner
Jazz und Qualm scheinen untrennbar zu sein. Zumindest die musikalische Qualität des einen vom Image des anderen. Für manche Menschen ist Jazz ohne Zigaretten nicht vorstellbar. Die Sendung "Schall und Rauch" aus der Reihe "taktlos" des BR beschäftigt sich mit genau diesem Thema. Einige Zitate daraus:
"Wenn man auf der Bühne ist, dann hat man normalerweise keine Zigarette im Mund und in der Pause geht man raus." Gerwin Eisenhauer, Jazzmusiker & Raucher
"Wenn ich [in einem Club] spielte, wo geraucht wurde, bin ich hinterher körperlich geschafft." Barbara Dennerlein, Jazzorganistin
"Diese extremen Haltungen finde ich schlimm [...] wenn man vor dem Rauchverbot den Leuten freundlich gesagt hat, es wär für die Musiker angenehmer, wenn sie sich ein bisserl zurückhalten könnten mit dem Rauchen, hat das eigentlich auch ganz gut genützt." Barbara Dennerlein, Nichtraucherin
Während Gerwin Eisenhauer in klassischer Verdrängungsmanier eines Süchtigen argumentiert ("Herr Vogler, Sie haben ein Sparbuch, folglich sind sie ebenfalls unfrei"), erwähnen Barbara Dennerlein und Thomas Vogler von der Münchner Jazzbar-Vogler, die angenehmen Seiten des Rauchverbotes.
Die Frage, ob Jazz ohne Qualm vorstellbar sei, wird von der hochkarätigen und international renomierten Musikerin Dennerlein dann auch sehr schnell positiv beantwortet. Zudem gibt sie musikalische Kostproben im rauchfreien Studio, die denen aus verrauchten Clubs nicht nachstehen. Und schließlich bringt's der Hufi auf den Punkt: "Jazz ist heute vielfach zu einer bloßen Marke für eine gewisse Lifestylehaltung geworden."
Nur weil das mal Image war, würden wir nicht auf die Idee kommen, guten Jazz könne man nur in bestimmten Hosen, mit bestimmten Frisuren oder auf bestimmten Instrumenten machen. Und selbst wenn viele lange glaubten, ein guter Jazzer müsse schwarz sein, bezog sich diese Ansicht nie auf die Lunge.
[Drei Wochen rauchfrei and counting!]
Link zur Sendung: "Schall & Rauch"
Jazz und Qualm scheinen untrennbar zu sein. Zumindest die musikalische Qualität des einen vom Image des anderen. Für manche Menschen ist Jazz ohne Zigaretten nicht vorstellbar. Die Sendung "Schall und Rauch" aus der Reihe "taktlos" des BR beschäftigt sich mit genau diesem Thema. Einige Zitate daraus:
"Wenn man auf der Bühne ist, dann hat man normalerweise keine Zigarette im Mund und in der Pause geht man raus." Gerwin Eisenhauer, Jazzmusiker & Raucher
"Wenn ich [in einem Club] spielte, wo geraucht wurde, bin ich hinterher körperlich geschafft." Barbara Dennerlein, Jazzorganistin
"Diese extremen Haltungen finde ich schlimm [...] wenn man vor dem Rauchverbot den Leuten freundlich gesagt hat, es wär für die Musiker angenehmer, wenn sie sich ein bisserl zurückhalten könnten mit dem Rauchen, hat das eigentlich auch ganz gut genützt." Barbara Dennerlein, Nichtraucherin
Während Gerwin Eisenhauer in klassischer Verdrängungsmanier eines Süchtigen argumentiert ("Herr Vogler, Sie haben ein Sparbuch, folglich sind sie ebenfalls unfrei"), erwähnen Barbara Dennerlein und Thomas Vogler von der Münchner Jazzbar-Vogler, die angenehmen Seiten des Rauchverbotes.
Die Frage, ob Jazz ohne Qualm vorstellbar sei, wird von der hochkarätigen und international renomierten Musikerin Dennerlein dann auch sehr schnell positiv beantwortet. Zudem gibt sie musikalische Kostproben im rauchfreien Studio, die denen aus verrauchten Clubs nicht nachstehen. Und schließlich bringt's der Hufi auf den Punkt: "Jazz ist heute vielfach zu einer bloßen Marke für eine gewisse Lifestylehaltung geworden."
Nur weil das mal Image war, würden wir nicht auf die Idee kommen, guten Jazz könne man nur in bestimmten Hosen, mit bestimmten Frisuren oder auf bestimmten Instrumenten machen. Und selbst wenn viele lange glaubten, ein guter Jazzer müsse schwarz sein, bezog sich diese Ansicht nie auf die Lunge.
[Drei Wochen rauchfrei and counting!]
Link zur Sendung: "Schall & Rauch"
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Freitag, 8. Februar 2008
Somebody
frau klugscheisser, 10:42h
"Die beiden schlimmsten Erfindungen des Mittelalters waren das Schießpulver und die romantische Liebe."
Keine Ahnung, aus wessen Feder dieser Satz ursprünglich stammt. Für Rationalisten, die den ganzen Tag mit Verdrängen oder Erklären ihrer Gefühlsregung beschäftigt sind, ein willkommenes Zitat. Für alle anderen ein Fundstück aus meiner sentimentalen Kitschkiste:
Somebody
hach!
Keine Ahnung, aus wessen Feder dieser Satz ursprünglich stammt. Für Rationalisten, die den ganzen Tag mit Verdrängen oder Erklären ihrer Gefühlsregung beschäftigt sind, ein willkommenes Zitat. Für alle anderen ein Fundstück aus meiner sentimentalen Kitschkiste:
Somebody
hach!
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Leave in silence
frau klugscheisser, 10:16h
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Blessed are the believers
frau klugscheisser, 06:41h
Seit vorgestern verzichtet die Menschheit. Die Einen verzichten auf Süßkram, die Anderen entsagen dem Alkohol, Dritte wiederum nehmen bis Ostern kein Koffein mehr zu sich. Nur weh tun müsse es ordentlich, so habe ich - als nicht praktizierender und aus der Fassung Übung geratener Kathole - mir sagen lassen. Manch einem tut es sicherlich gut, sich wenigstens einmal im Jahr zu disziplinieren, während er die restliche Zeit über die Stränge schlägt. Insgeheim überlege ich mir ebenfalls, worauf ich verzichten würde. Vielleicht auf den Humor. Dann tut's wenigstens g'scheit weh.
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Curly top
frau klugscheisser, 09:51h
[Am siebten Februar um 7.07 Uhr spontan auf die Uhr gesehen. Dabei unbeabsichtigt leise gepupst. Seitdem damit beschäftigt, diesem Ereignis Bedeutung beizumessen.]
Die viel wichtigere Frage, die ich mir gerade stelle, lautet, was zum Henker ich an einem Urlaubstag um sieben in der Früh in vertikaler Stellung zu suchen habe. Das geht jetzt schon seit Wochen so: abends früh müde, morgens früh wach, tagsüber nichts zu tun. Keine plausible Ausrede, von wegen Zeitverschiebung oder Weihnachts- bzw. Geburtstagsvorfreude. Lebensvorfreude im weitesten Sinne halt. Erschwerend kommt hinzu, dass ich bereits in den vergangenen Tagen alles erledigt habe. Alles geputzt, gewaschen, geordnet, geplant und gemacht. Und jetzt fühle ich mich wie Gott am siebten Tage.
Der hatte nämlich in sechs Tagen auch alles erledigt. Blöd halt, dass da ein weiterer Tag war. Geruht soll er damals haben. Also nichts getan. Nur wie soll ich mir das genau vorstellen? Hat er dumm rumgesessen und schwarze Löcher ins Universum gestarrt oder hat er dabei eher gelegen? Hat er sich erst mal eine angezündet und Ringel gepustet? Die Bibel schweigt sich da aus. Meine Theorie ist ja eine andere. Die ist so gewagt, dass sie schon fast das Zeug zu einem neuen Geheimorden hätte: am siebten Tag schuf Gott die Dauerwelle.
Ist eigentlich bisher nur mir aufgefallen, dass alle Engel blondes lockiges Haar haben? Da droben rennt keiner mit glattgeföhntem Bob, mit Seitenscheitel oder straßenköterbraun rum. Das kann kein Zufall sein. Am siebten Tage erschuf Gott Thioglykolsäure und Wasserstoffperoxid. Anschließend machte er den Engeln die Haare. Bei den Fingernägeln bin ich mir nicht so sicher. Im Grunde sind damit Friseure die himmlischen Boten Gottes auf Erden. Am Sonntag schuf Gott wie gesagt die Dauerwelle und den darauffolgenden Tag war Ruhetag. So wird das bis heute gehandhabt. Und jetzt wisst ihr warum.
In weiblichen Bevölkerungsschichten wird die Friseurverehrung stärker als in männlichen praktiziert. Man sagt Frauen ja allgemein eine ausgeprägte Intuition und emotionale Intelligenz nach. Ich jedenfalls zolle heute mein Tribut. Hab' ja sonst nichts zu tun. Auf dass mir der Himmel gnädig sei.
curly top
Die viel wichtigere Frage, die ich mir gerade stelle, lautet, was zum Henker ich an einem Urlaubstag um sieben in der Früh in vertikaler Stellung zu suchen habe. Das geht jetzt schon seit Wochen so: abends früh müde, morgens früh wach, tagsüber nichts zu tun. Keine plausible Ausrede, von wegen Zeitverschiebung oder Weihnachts- bzw. Geburtstagsvorfreude. Lebensvorfreude im weitesten Sinne halt. Erschwerend kommt hinzu, dass ich bereits in den vergangenen Tagen alles erledigt habe. Alles geputzt, gewaschen, geordnet, geplant und gemacht. Und jetzt fühle ich mich wie Gott am siebten Tage.
Der hatte nämlich in sechs Tagen auch alles erledigt. Blöd halt, dass da ein weiterer Tag war. Geruht soll er damals haben. Also nichts getan. Nur wie soll ich mir das genau vorstellen? Hat er dumm rumgesessen und schwarze Löcher ins Universum gestarrt oder hat er dabei eher gelegen? Hat er sich erst mal eine angezündet und Ringel gepustet? Die Bibel schweigt sich da aus. Meine Theorie ist ja eine andere. Die ist so gewagt, dass sie schon fast das Zeug zu einem neuen Geheimorden hätte: am siebten Tag schuf Gott die Dauerwelle.
Ist eigentlich bisher nur mir aufgefallen, dass alle Engel blondes lockiges Haar haben? Da droben rennt keiner mit glattgeföhntem Bob, mit Seitenscheitel oder straßenköterbraun rum. Das kann kein Zufall sein. Am siebten Tage erschuf Gott Thioglykolsäure und Wasserstoffperoxid. Anschließend machte er den Engeln die Haare. Bei den Fingernägeln bin ich mir nicht so sicher. Im Grunde sind damit Friseure die himmlischen Boten Gottes auf Erden. Am Sonntag schuf Gott wie gesagt die Dauerwelle und den darauffolgenden Tag war Ruhetag. So wird das bis heute gehandhabt. Und jetzt wisst ihr warum.
In weiblichen Bevölkerungsschichten wird die Friseurverehrung stärker als in männlichen praktiziert. Man sagt Frauen ja allgemein eine ausgeprägte Intuition und emotionale Intelligenz nach. Ich jedenfalls zolle heute mein Tribut. Hab' ja sonst nichts zu tun. Auf dass mir der Himmel gnädig sei.
curly top
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