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Sonntag, 15. Juni 2008
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frau klugscheisser, 22:54h
Schon mal im Sommer mit Wärmeflasche im Bett gelegen? Anyone?
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
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Samstag, 14. Juni 2008
Whatever u like
frau klugscheisser, 13:29h
Als mich in den Neunzigern eine damalige Schülerin fragte, ob ich Hip Hop möge, wußte ich nicht mal, was das ist. Damals konnte ich auch nicht einfach bei Wikipedia nachlesen oder googeln. Dementsprechend alt fühlte ich mich auf einen Schlag, denn wenn man die angesagte Musik nicht mehr kennt, ist man alt. Heute weiß ich nicht nur was Hip Hop ist, seit kurzem versuche ich sogar, darauf zu tanzen. Keine Angst, das wird jetzt nicht wieder einer dieser langweiligen Tanzberichte, denn Hip Hop ist bekanntlich viel mehr als nur Musik.
Hip Hop ist eine Lebenseinstellung. Dazu gehören die weiten Hosen, deren Schritt auf Kniehöhe pendelt und in denen man kiloweise Kartoffeln transportieren könnte, coole Sneaker und lässige Pullover mit Kapuzen. Zu meiner Zeit - und auch diese Wendung zeigt deutlich, wie alt ich geworden bin - hießen Sneaker noch Turnschuhe und Jeans mußten eng sitzen, Pullover hatten V-Ausschnitt und drunter trug man Blusen. Einzig im Sommer trug man T-Shirts mal sehr weit mit nichts drunter, bis man von seinen pubertierenden Mitschülern erfuhr, dass der Tunneleffekt am Ärmel der Grund für die neu gewonnene Aufmerksamkeit war.
Hip Hop kommt von der Straße. Man spricht auf der Straße anders als in Schulen und Universitäten, man spricht Umgangssprache, und zwar die vor dem jeweiligen Migrationshintergrund. Gestern fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Mehrzahl der Teilnehmer neben der deutschen auch für eine weitere Fußballmannschaft fiebert. Bis auf das Mädel aus dem Iran, die sehr anschaulich schilderte, wieso die Iranische Mannschaft ihr Fanherz nicht höher schlagen läßt:
"Ey, die sind so schlescht ey! Geht der Ball nach reschts, rennen alle nach reschts, geht der Ball nach links, rennen alle nach links. Geh' mir weg mit Iraner un' Fußball."
Eigentlich haben sie's viel besser als der Durchschnitt der Deutschen. Mit zwei Fähnchen am Auto ist man einfach flexibler. Scheidet eine Nation im Vorfeld aus, kann man immer noch für einen zweiten Verein jubeln. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Der Konflikt beginnt erst bei so brisanten Begegnungen wie Deutschland-Italien vor zwei Jahren oder einer möglichen sportlichen Begegnung Deutschland-Türkei dieser Tage. Dann wünsche ich mir, dass die Türkei gewinnt. Andernfalls kann ich meine Hip Hop Ambitionen bis auf Weiteres vergessen.
Und darum geht es ja schließlich. Für eine mögliche Integration in die Lebensart fühle ich mich etwas zu alt aber die sportliche Seite möchte ich nicht missen. Die Meisten in der Gruppe könnten altersmäßig meine Kinder sein, bemühen sich jedoch rührend, mich das nicht spüren zu lassen. Ich meine, hey, wer nie mit seinen Eltern in der Disco war, der weiß nicht, was Fremdschämen ist. Während die Jungen mit minimalistisch akzentuierten Bewegungen Abgeklärtheit signalisieren, ringen die Alten wild mäandernd um Ausdruck. "Ey, das sieht doch voll scheiße aus als Frau, wenn dauernd alles schlackert, so oben un' so. Wir machen auf cool, ham coole weite Hosen an un' machen eher so in klein", erklärt mir eine Schülerin den Unterschied zwischen normalem Hip Hop und 'Bounce'. Dann gibt es noch L.A. Style, Streetstyle und weitere Feinheiten, die ich noch nicht wirklich verstehe.
Anschauungsmaterial findet sich im Netz eine ganze Menge. Am meisten imponiert mir derzeit eine Lehrerin am New Yorker Broadway Dance Center. Viele von Luams Choreographien sind bei Youtube zu sehen.
Ich bleibe dran und berichte über
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Donnerstag, 12. Juni 2008
Here, there and everywhere
frau klugscheisser, 14:01h
München ist gefährlich!
(Wie wär's mit Nilpferden am Sendlinger Tor?)
+++++++
Schönste Googlesuchanfrage des heutigen Tages:
Kluge Worte, die keiner versteht.
+++++++
Nessy erklärt, warum es die lieben Männer im Gegensatz zu den Arschlöchern so schwer haben.
+++++++
Herr Albertsen beim Orthopäden.
+++++++
Schon was her (aber ich feixe immer noch):
Uns Vroni! via (damals als Anita Kufalt war sie mir noch ein kleines bisschen sympathisch)
+++++++
Menschen wie die Gesellschafterin bei Kittykoma kennt wohl jeder. Leider.
(wie nennt man eigentlich die, die einem alles ins Negative auslegen und gelegentlich in der alltäglichen Konversation so kleine Fallen aufstellen, damit sie über einen herfallen können, wenn man versehentlich hineintappt?)
+++++++
Madame Louvre-Blondeau enthüllt ein Mysterium des männlichen Universums.
(Komisch, dass ich keinem männlichen Bekannten diese Frage jemals gestellt habe. Und nein, es geht hier nicht um die Sache mit dem Reißverschluß.)
+++++++
Es gibt so Reizwörter, wenn die fallen, dann kann man seinen Arsch drauf verwetten, was erwidert wird. Soeben in Herrn Paulsens Kommentaren wieder bestätigt worden. Derzüchtet Gurken macht grade Urlaub auf Malle.
+++++++
Bomec wohnt jetzt in Serbien.
+++++++
Opus 11.
Coaching für alle, die sich noch etwas unsicher fühlen.
I love it!
+++++++
Manche Blogs sind wie Verkehrsunfälle. Man kann einfach nicht wegsehen. via habichvergessen
(und ich behaupte mal, die Anzahl der Unfälle steigt proportional zur Anzahl der Verkehrsteilnehmer)
(Wie wär's mit Nilpferden am Sendlinger Tor?)
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Schönste Googlesuchanfrage des heutigen Tages:
Kluge Worte, die keiner versteht.
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Nessy erklärt, warum es die lieben Männer im Gegensatz zu den Arschlöchern so schwer haben.
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Herr Albertsen beim Orthopäden.
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Schon was her (aber ich feixe immer noch):
Uns Vroni! via (damals als Anita Kufalt war sie mir noch ein kleines bisschen sympathisch)
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Menschen wie die Gesellschafterin bei Kittykoma kennt wohl jeder. Leider.
(wie nennt man eigentlich die, die einem alles ins Negative auslegen und gelegentlich in der alltäglichen Konversation so kleine Fallen aufstellen, damit sie über einen herfallen können, wenn man versehentlich hineintappt?)
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Madame Louvre-Blondeau enthüllt ein Mysterium des männlichen Universums.
(Komisch, dass ich keinem männlichen Bekannten diese Frage jemals gestellt habe. Und nein, es geht hier nicht um die Sache mit dem Reißverschluß.)
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Es gibt so Reizwörter, wenn die fallen, dann kann man seinen Arsch drauf verwetten, was erwidert wird. Soeben in Herrn Paulsens Kommentaren wieder bestätigt worden. Der
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Bomec wohnt jetzt in Serbien.
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Opus 11.
Coaching für alle, die sich noch etwas unsicher fühlen.
I love it!
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Manche Blogs sind wie Verkehrsunfälle. Man kann einfach nicht wegsehen. via habichvergessen
(und ich behaupte mal, die Anzahl der Unfälle steigt proportional zur Anzahl der Verkehrsteilnehmer)
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Donnerstag, 12. Juni 2008
Shout, let it all out
frau klugscheisser, 01:44h
Dass man in Japan von allen Seiten angeschrien beschallt wird, ist nicht neu. Ampeln kuckucken, Lastwägen fiepen rückwärts und aus Lautsprechern schallt das neueste Werbejingle. Dass man allerdings beim Betreten eines Ladens von jedem Mitarbeiter von Weitem mit einem blagnamurmlmrmlsumimaseeeen!! bedacht wird, fiel mir erst jetzt auf. Und das, wo doch die Japaner sonst so ein dezentes Völkchen sind. Das habe ich mir gleich abgeschaut und meine Gäste beim Einsteigen mit einem herzlichen 'Konichiwaaaa!' aus dem Hinterhalt beschallt, worauf diesmal vereinzelt 'servus', gelegentlich 'Grüß Gott' und ganz selten 'ciao' zurückkam. Schließlich war ich so verunsichert, dass ich meine japanische Kollegin um Rat bat, die sich am Ende mit einem sehr herzlichen 'Pfiad di nachad' verabschiedete. Die Japaner sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Eine weitere Premiere war die Benutzung einer öffentlichen Toilette. Zwar wußte ich aus Berichten, dass dem Japaner alles Menschliche - insbesondere Körpergeräusche - fremd ist, doch auf die Beschallung aus der Schüssel war ich nicht gefaßt. Wenn nur der Schatten des Hinterns die Wasseroberfläche streift, wird dieser von einer weiblichen Stimme, gefolgt von Volièrenrevolte an den Niagarafällen begrüßt. Die Stimme selbst klingt ebenfalls, als hätte Sylvester endlich Tweety gekriegt. Andererseits klingt mein Echo aus einer Kloschüssel auch nicht viel besser. Diese japanische Variante der Klofrau nennt sich Geräuschprinzessin und ist soweit mir bekannt nur auf der Damentoilette vorzufinden. Mir persönlich hätte auch ein kleiner Gebirgsbach gereicht. Wo doch sonst in Japan alles so klein ist.
Je mehr ich über die Japaner weiß, umso weniger verstehe ich sie. Manchmal glaube ich fast, sie verstehen sich selbst nicht immer. Kein Wunder bei so einer Geräuschkulisse.
Eine weitere Premiere war die Benutzung einer öffentlichen Toilette. Zwar wußte ich aus Berichten, dass dem Japaner alles Menschliche - insbesondere Körpergeräusche - fremd ist, doch auf die Beschallung aus der Schüssel war ich nicht gefaßt. Wenn nur der Schatten des Hinterns die Wasseroberfläche streift, wird dieser von einer weiblichen Stimme, gefolgt von Volièrenrevolte an den Niagarafällen begrüßt. Die Stimme selbst klingt ebenfalls, als hätte Sylvester endlich Tweety gekriegt. Andererseits klingt mein Echo aus einer Kloschüssel auch nicht viel besser. Diese japanische Variante der Klofrau nennt sich Geräuschprinzessin und ist soweit mir bekannt nur auf der Damentoilette vorzufinden. Mir persönlich hätte auch ein kleiner Gebirgsbach gereicht. Wo doch sonst in Japan alles so klein ist.
Je mehr ich über die Japaner weiß, umso weniger verstehe ich sie. Manchmal glaube ich fast, sie verstehen sich selbst nicht immer. Kein Wunder bei so einer Geräuschkulisse.
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Samstag, 7. Juni 2008
I scream, you scream
frau klugscheisser, 03:27h
Manche Dinge lassen sich erst erledigen, wenn vorher die Eiscreme aus dem Kühlfach komplett vernichtet ist. Sollte nach der Milch die Eisproduktion eingeschränkt werden, wird das vermutlich nachhaltige Auswirkungen auf die Wirtschaft im Allgemeinen haben. Und es geht nicht nur mir so. In dutzenden Filmen essen Frauen kübelweise Eiscreme, während sie auf Anrufe ihrer zukünftigen Expartner warten. Auch Männer erliegen in diesem Zusammenhang gelegentlich einer Art Massenbewegung. Bitte schauen Sie hierzu unbedingt diesen kleinen Filmausschnitt.
Im Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, kam an Sommertagen immer der Eismann in einem umgebauten VW Bus. Wenn seine Glocke von Weitem klingelte, rannten wir nach Hause, um das nötige Kleingeld zu holen. Eine Kugel auf dem runden Kekshörnchen durfte es sein. Damals gab es keine ausgefallenen Sorten. Schokolade, Vanille, Zitrone, vielleicht noch Nuss oder Erdbeere, das war die Auswahl. Die Entscheidung zwischen Zitrone und Schokolade fiel mir schwer. Fast immer entschied ich mich dann für Zitrone, denn Schokolade mochte ich noch lieber, wenn ich meine Zähne in die Festform hineingraben konnte. Nach einer Kugel Zitrone fühlte ich mich erfrischt, und obwohl meine Oma behauptete, ich hätte danach sicher Durst, verweigerte ich ein Getränk. Die Zitrone klebte so schön im Mundwinkel und an Händen, man konnte noch Stunden danach Geschmacksreminiszenzen irgendwo am Körper entdecken.
Ob man sich nun die Knie aufgeschürft oder einen Zahn verloren hatte, der Eismann machte alles schnell vergessen. Ein Pflaster und ein Eis trösteten über fast alles hinweg. Manchmal wünschte ich, es funktionierte heute noch genauso. Heute esse ich sehr viel Eis, doch die einzige Wirkung ist ein Spannen um die Körpermitte. Aber schmecken tut's noch genauso gut. Der Eismann aber ist vermutlich Rationalisierungsmaßnahmen zum Opfer gefallen.
Im Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, kam an Sommertagen immer der Eismann in einem umgebauten VW Bus. Wenn seine Glocke von Weitem klingelte, rannten wir nach Hause, um das nötige Kleingeld zu holen. Eine Kugel auf dem runden Kekshörnchen durfte es sein. Damals gab es keine ausgefallenen Sorten. Schokolade, Vanille, Zitrone, vielleicht noch Nuss oder Erdbeere, das war die Auswahl. Die Entscheidung zwischen Zitrone und Schokolade fiel mir schwer. Fast immer entschied ich mich dann für Zitrone, denn Schokolade mochte ich noch lieber, wenn ich meine Zähne in die Festform hineingraben konnte. Nach einer Kugel Zitrone fühlte ich mich erfrischt, und obwohl meine Oma behauptete, ich hätte danach sicher Durst, verweigerte ich ein Getränk. Die Zitrone klebte so schön im Mundwinkel und an Händen, man konnte noch Stunden danach Geschmacksreminiszenzen irgendwo am Körper entdecken.
Ob man sich nun die Knie aufgeschürft oder einen Zahn verloren hatte, der Eismann machte alles schnell vergessen. Ein Pflaster und ein Eis trösteten über fast alles hinweg. Manchmal wünschte ich, es funktionierte heute noch genauso. Heute esse ich sehr viel Eis, doch die einzige Wirkung ist ein Spannen um die Körpermitte. Aber schmecken tut's noch genauso gut. Der Eismann aber ist vermutlich Rationalisierungsmaßnahmen zum Opfer gefallen.
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Donnerstag, 5. Juni 2008
A room with a view (28)
frau klugscheisser, 16:06h

Paris, La Défense
Eigentlich wollte ich Bilder aus dem Hotelzimmer in Skandinavien liefern. Eines zu jeder Stunde, weil's da gerade nur dämmert und nie richtig dunkel wird aber dann dachte ich mir, das glaubt mir sowieso wieder keiner und die Bilder könnten ja alle schon am Nachmittag entstanden sein und nachts muss ich ja auch mal schlafen. Das ausschlaggebende Argument gegen die nächtliche Midsommerfotoserie lieferte dann aber mein Arbeitgeber, der mich statt nach Stockholm kurzerhand nach Paris schickte. So ist das halt manchmal bei uns. Dabei war ich bisher fast ausschließlich im Winter in Skandinavien, wenn es nie richtig hell wird und ich sowieso
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Montag, 2. Juni 2008
De partir n'importe où
frau klugscheisser, 12:25h
"He is designing for grown women in a world of little-girl images."
Suzy Menkes, International Herald Tribune
Yves Saint Laurent, 1.8.1936-1.6.2008
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Montag, 2. Juni 2008
Easy Meat
frau klugscheisser, 00:48h
Beim Wichteln zu Weihnachten letztes Jahr diverse Bücher verschenkt. Die Beschenkte zieht ein Cocktailmixbuch. Sie lamentiert, sie trinke keinen Alkohol, worauf der Nebensitzer sein Geschenk - das Buch 'Fleisch ist mein Gemüse' - großzügig zum Tausch anbietet. Darauf sie: "Aber ich bin Vegetarierin!" *)
Vor vielen Jahren hatte eine Bekannte den Hund von Nachbarn in ihrer Obhut. Am ersten Abend bekam der Hund eine Scheibe Wurst, für die er sich fast überschlug. Als die Nachbarn ihren Hund abholten, berichtete sie von diesem Ereignis. "Aber unser Hund ist Vegetarier", behaupteten die Besitzer. Sie selbst waren allerdings Fleischspeisen nicht abgeneigt.
Freund Oweh berichtet kürzlich von seinem Disput mit einer Veganerin:
Oweh: "...ihre Schuhe sind folglich von Tieren, die freiwillig Selbstmord begangen haben."
Ich: "Lemmingleder?"
Unter diesen Umständen bekommt der Ausspruch 'Dumme Nuss' eine völlig neue Bedeutung.
*)Dementi: Es ist nicht so, dass ich was gegen Vegetarier hätte. Im Gegenteil, jeder soll so leben, wie er es gerne möchte, soll das essen, was er moralisch und geschmacklich vertreten kann und überhaupt gibt es durchaus leckere Alternativen zur täglichen Fleischfresserei, von denen ich mich selbst größtenteils ernähre.
Vor vielen Jahren hatte eine Bekannte den Hund von Nachbarn in ihrer Obhut. Am ersten Abend bekam der Hund eine Scheibe Wurst, für die er sich fast überschlug. Als die Nachbarn ihren Hund abholten, berichtete sie von diesem Ereignis. "Aber unser Hund ist Vegetarier", behaupteten die Besitzer. Sie selbst waren allerdings Fleischspeisen nicht abgeneigt.
Freund Oweh berichtet kürzlich von seinem Disput mit einer Veganerin:
Oweh: "...ihre Schuhe sind folglich von Tieren, die freiwillig Selbstmord begangen haben."
Ich: "Lemmingleder?"
Unter diesen Umständen bekommt der Ausspruch 'Dumme Nuss' eine völlig neue Bedeutung.
*)Dementi: Es ist nicht so, dass ich was gegen Vegetarier hätte. Im Gegenteil, jeder soll so leben, wie er es gerne möchte, soll das essen, was er moralisch und geschmacklich vertreten kann und überhaupt gibt es durchaus leckere Alternativen zur täglichen Fleischfresserei, von denen ich mich selbst größtenteils ernähre.
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Samstag, 31. Mai 2008
Watermelon man
frau klugscheisser, 00:21h
Herbie Hancock
Prall und rund liegt sie vor mir. Ich halte sie an mein Ohr und klopfe mit dem Knöchel gegen die Schale. Ihr Innerstes antwortet mit dem dumpfen Echo einer Trommel. Als sich das Messer durch das Äußere bohrt, tropft Saft wie Tränen heraus. Wie weich es sich durch ihr rotes Fleisch führen lässt, nachdem der erste Widerstand gebrochen ist. Wie eine Hure mit offenen Beinen bietet sie sich mir an. Ich grabe meine Zähne hinein. An meinen Mundwinkeln bilden sich kleine Rinnsale, Wasser läuft mir die Arme bis zu den Ellenbogen hinunter. Das letzte Stück - dort wo das rot zartrosa wird und schließlich in einer weißen Schicht endet - ist am schwersten zu erreichen, und obwohl ihr Geschmack dort nur noch eine Reminiszenz dessen ist, was so orgiastisch begann, presse ich meinen Mund gegen die Innenseite der Schale und höhle sie mit meinen Zähnen vollständig aus.
Die grünen Reste türmen sich auf einem Teller. Viereinhalb Kilo wog sie und bestand doch fast nur aus Wasser, das Melonenbaby.
Prall und rund liegt sie vor mir. Ich halte sie an mein Ohr und klopfe mit dem Knöchel gegen die Schale. Ihr Innerstes antwortet mit dem dumpfen Echo einer Trommel. Als sich das Messer durch das Äußere bohrt, tropft Saft wie Tränen heraus. Wie weich es sich durch ihr rotes Fleisch führen lässt, nachdem der erste Widerstand gebrochen ist. Wie eine Hure mit offenen Beinen bietet sie sich mir an. Ich grabe meine Zähne hinein. An meinen Mundwinkeln bilden sich kleine Rinnsale, Wasser läuft mir die Arme bis zu den Ellenbogen hinunter. Das letzte Stück - dort wo das rot zartrosa wird und schließlich in einer weißen Schicht endet - ist am schwersten zu erreichen, und obwohl ihr Geschmack dort nur noch eine Reminiszenz dessen ist, was so orgiastisch begann, presse ich meinen Mund gegen die Innenseite der Schale und höhle sie mit meinen Zähnen vollständig aus.
Die grünen Reste türmen sich auf einem Teller. Viereinhalb Kilo wog sie und bestand doch fast nur aus Wasser, das Melonenbaby.
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Donnerstag, 29. Mai 2008
Dance! Even if you have nowhere to do it but in your own living room
frau klugscheisser, 13:22h
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