Montag, 22. Oktober 2012
Autumn Leaves
Ich weiss ja nicht, was Sie so machen aber ich für meinen Teil versuche derzeit, einigermaßen unbeschadet durch den Herbst zu kommen.

http://youtu.be/cOsVVeojMZs

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Donnerstag, 18. Oktober 2012
Nina, Pretty Ballerina
Sie ist schwarz, muskulös und kurvig. Genau das Gegenteil einer typisch klassischen Ballerina. Dennoch ist Misty Copeland seit einigen Jahren Solistin beim ABT (American Ballet Theatre - DIE Ballettkompanie der USA). Nebenbei ist sie mit Prince in dessen Bühnenshows aufgetreten - also sowas wie die amerikanische Polina Semionova, die in Grönemeyers Video tanzte, nur halt in dunkel. Und während für mich an dieser Frau das faszinierendste ihre Figur ist und das, was sie über (Ballett-)Körper zu sagen hat, geht es in den meisten anderen Artikeln um den subtilen Rassismus im klassischen Ballett oder die Frage, ob Dornröschen Kräuselhaar und Schlitzaugen haben darf.

In der Tat gibt es unzählige hervorragende Ballettänzer jeglicher Herkunft, doch nur wenige Primaballerinen sind asiatisch, geschweige denn afroamerikanisch (s. hierzu auch einen Artikel aus der Huffington Post). Aber Ballett ist ja bekanntlich auch eine der letzten öffentlich akzeptierten Diktaturen.

Hier ein Interview mit Frau Copeland und dort einige Fotos von der Dame.

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Dienstag, 16. Oktober 2012
Simple Life
Seit ich weiß, dass das Leben keinen Sinn hat, geht es mir viel besser.

Frau Klugscheisser (2012). So ist das Leben. In Gesammelte Weisheiten. de: Blogger.

Und das ist gar nicht so einfach. Weil ich darauf getrimmt bin, meine Zeit sozusagen sinnvoll zu gestalten. Das Internet auslesen beispielsweise ist nur eingeschränkt sinnvoll, genau wie den ganzen Tag Solitär spielen. Fenster putzen gibt schon mehr Karmapunkte vor dem strengen Auge meines inneren Eltern-Ichs. Und ganz prima wird's bei Sport. Aber was passiert, wenn ich plötzlich merke, dass ich nur zum Zeitvertreib studiere und nicht weil's etwa sinnvoll ist? Was geschieht, wenn sich plötzlich alle Werte verschieben und sinnvoll nicht mehr das ist, was durch Schweinehundgejaule den Tierschutzverein auf den Plan ruft, sondern das, was statt Mühe Spaß macht? Und wenn ich dann noch Sachen mache, die sowohl sinn- als auch spaßbefreit sind.

Ja, gelegentlich habe ich auch echte Probleme.

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Samstag, 13. Oktober 2012
Staying Alive
Derzeit lese ich ganz besonders gerne Medizinerblogs. Empfehlen kann ich wärmstens:

Frau Gynäkologin Josephine, die frühere Heldin im Chaos,

Die Chirurgenwelpin, die beinahe schon groß ist und dann hoffentlich mehr Geld für ihre Arbeit bekommt,

und schließlich den Herrn Kinderdoc, der ja inzwischen schon in Bloggerkreisen bekannt sein dürfte.

Ausserdem gibt es dann noch den Herrn Anästhesisten, der aber nicht mehr regelmäßig schreibt. Leider schreibt Frau Pepa ja so wenig über ihren Berufsalltag.

Warum ich plötzlich auf den Hund Mediziner gekommen bin? Einfach weil das eine mir völlig fremde und dennoch faszinierende Welt zu sein scheint. Überhaupt bin ich der anderen Blogs mit wenigen Ausnahmen müde geworden. Warum das so ist, kann ich aber auch nicht wirklich beantworten. Vielleicht, weil's immer dasselbe ist. Die einen sind gezwungen lustig, die anderen jammern mir zu viel. Dabei bin ich selber auch nicht viel besser. Ein Artikel pro Monat ist auch kein wirklich vorzeigbarer Schnitt. Ich tröste mich dann immer mit dem Gedanken, wenn keiner mehr hier liest und ich auch aus der letzten Blogrolle verschwunden bin, kann ich mich endlich ganz ungehemmt austoben hust.

Und zum Schluss noch eine musikalische Empfehlung von der Chirurgin:



Das ist der Song, auf den wir ebenfalls jährlich unsere Reanimationsskills auffrischen. Und der Titel passt wie Faust auf Auge. Hoffentlich muss ich den nicht so schnell wieder im richtigen Leben singen.

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Sonntag, 30. September 2012
A room with a view (39)


Dubai

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Mittwoch, 19. September 2012
A room with a view (38)


Napoli

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Dienstag, 18. September 2012
Remember it's all a dream
Letztens war ich also in Bilbao. Fehlende sportliche Fertigkeiten zwangen mich zum Absolvieren von Kulturprogramm. Ansonsten hätte ich mich dem Kapitän und seinem Sozius anschließen können, die zum Surfen an die Küste fuhren. Nun, vielleicht war auch Genanz der Grund für meine Abwesenheit beim Wasserabenteuer. Das Filmchen ist natürlich leidlicher Ersatz.

Kook Paradise from Timothee Verrecchia on Nowness.com.

Und nächstes Mal erzähle ich, wie ich einmal Lyssa im Flugzeug traf.

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Dienstag, 21. August 2012


Auf den ersten Blick sieht dieses Ding aus wie das Projekt eines ehrgeizigen Landschaftsarchitekten, der immer seine Vorlesungen geschwänzt hat und sich dann aber in Papas Büro doch noch selbstverwirklichen durfte. Daneben gibt es einen Infostand und natürlich auch ein kleines Täfelchen, was den gemeinen Banausen sofort erahnen lässt, dass es sich hier nicht um schlechten Geschmack, sondern natürlich um Kunst handelt. Wie, Sie kennen das Ding nicht? Koons? Jeff? Jeff Koons? Puppy?

Zugegeben, ich hab's auch erst mal im Internet gesucht. Dabei halte ich mich für einigermaßen gebildet. Schön, das Teil steht vor dem Guggenheim Museum in Bilbao und soll irgendwas mit Blumen und Schoßhündchen aus dem 18. Jahrhundert symbolisieren. Ich mag's trotzdem nicht. Allerdings passt es gut zum stahlartigen Gebäude im Hintergrund, dem Museum.



Reingegangen bin ich dann doch nicht, weil mir an diesem sonnigen Augusttag die Warteschlange davor zu lang und die Zeit zu kostbar war. Sieht ja auch von aussen schön aus. Und somit kann ich behaupten been there, done that.

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Freitag, 17. August 2012
You Just Wait & See
Abwarten und...

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Montag, 6. August 2012
Wishes Games
Sie kennen doch sicher noch dieses Lied aus den gefühlten Achzigern von Yello vicious games? Und nein, das wird jetzt kein weiterer Beitrag zum weissen Neger Wumbaba. Das wird ein relativ kurzer Beitrag zum Thema Wünschen, das ja nicht nur zu Weihnachten und runden Geburtstagen Kopfzerbrechen bereitet, weil man sich da immer Geschenke für sich selbst ausdenken muss, die weder zu teuer noch zu unbrauchbar und zudem möglichst unkompliziert in der Anschaffung sind. Wünschen findet bei mir ständig statt. Die Folgen sehen aber verschieden aus.

Ich wünsche mir also was. Wenn die Wunscherfüllung ausserhalb meines Einflussbereiches liegt - also sozusagen external attribuiert - dann gibt es die Möglichkeit, den Wunsch zu verdrängen. Meist gelingt mir das nicht besonders gut, weil ich ein lebhafter Träumer bin, d.h. ich denke zwar im Wachzustand nicht mehr dran, träume dafür umso öfter von der Erfüllung des Wunsches.

Dann könnte ich noch dem Universum was davon erzählen. Weil ich aber nicht an universalen Zauber glaube, sondern eher an gedankliche Fokussierung, erzähle ich dem Universum lieber nix und konzentriere mich stattdessen auf eindeutige Zeichen an mein optisches System wie beispielsweise Parklücken in Schwabing.

Konzentriere ich mich aber zu sehr auf meinen Wunsch, dann werde ich nicht nur ungeduldig, sondern auch immer unzufriedener. Bestimmte Leute raten in diesem Falle, gänzlich auf Wünschen zu verzichten. Ich halte das für das falsche Ende der Wurst. Katzenschwanz. Whatever. Also was denn nun? Wieder keine Pointe? Ja, halt wie im Leben.

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