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Dienstag, 11. Dezember 2012
Just a Song About Ping Pong
frau klugscheisser, 11:17h
Vor langer Zeit gab es mal so ein Spiel (Stöckchen) in der Blogosphäre, bei dem man testen konnte, ob die eigene Blogseite in China verboten wäre. Damals fand ich das lustig und mein Blog war tatsächlich von China aus nicht erreichbar. Heute finde ich es weniger lustig, habe ich doch auch den Film über Ai Wei Wei und seinen Widerstand gegen das vorherrschende System via Twittr und Facebuch gesehen. Wobei die politischen Implikationen - so schwerwiegend sie auch sein mögen - hier nebensächlich sein sollen.
Ich sitze also irgendwo in China in einem Hotelzimmer und kann harmlose Blogs, Facebuch, Twittr und andere sonst regelmäßig besuchte Seiten nicht öffnen. Selbst während ich diesen Bericht schreibe, bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn von hier überhaupt veröffentlichen kann. Für mich ist das nebensächlich, denn in 48 Stunden werde ich es wieder können und mich wundern, warum ich so Banales überhaupt vermissen konnte. Aber hier kämpfe ich gegen Schlaflosigkeit und Zeitverschiebung, zwei mächtige Gegner, die locker Prioritäten an den Rand der Matte drängen.
Überhaupt gibt es so dumme Gewohnheiten, die man sich nur schwer abgewöhnen kann. Beispielsweise bestelle ich hier immer wieder Hühnersuppe - das ist so eine fette Brühe, in der ein halbes Hühnchen versenkt wurde - obwohl ich sie dann nicht esse. Oder ich schlafe länger als vorgesehen und sehe dann den ganzen Tag kein natürliches Licht, weil das hier früher aus ist als daheim und bin dann depressiv. Oder ich tippe eben Internetadressen ein, die dann nicht geöffnet werden. Gewohnheiten stehen offenbar über Intellekt also irgendwo im Amphibienhirn. Und das funktioniert vor allem bei Hunger und Müdigkeit.
Nebenbei bemerkt ist Ping Pong nicht nur ein onomatopoethisches Wort, sondern auch ein chinesisch gängiger Name. Das aber nur so am Rande.
Ich sitze also irgendwo in China in einem Hotelzimmer und kann harmlose Blogs, Facebuch, Twittr und andere sonst regelmäßig besuchte Seiten nicht öffnen. Selbst während ich diesen Bericht schreibe, bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn von hier überhaupt veröffentlichen kann. Für mich ist das nebensächlich, denn in 48 Stunden werde ich es wieder können und mich wundern, warum ich so Banales überhaupt vermissen konnte. Aber hier kämpfe ich gegen Schlaflosigkeit und Zeitverschiebung, zwei mächtige Gegner, die locker Prioritäten an den Rand der Matte drängen.
Überhaupt gibt es so dumme Gewohnheiten, die man sich nur schwer abgewöhnen kann. Beispielsweise bestelle ich hier immer wieder Hühnersuppe - das ist so eine fette Brühe, in der ein halbes Hühnchen versenkt wurde - obwohl ich sie dann nicht esse. Oder ich schlafe länger als vorgesehen und sehe dann den ganzen Tag kein natürliches Licht, weil das hier früher aus ist als daheim und bin dann depressiv. Oder ich tippe eben Internetadressen ein, die dann nicht geöffnet werden. Gewohnheiten stehen offenbar über Intellekt also irgendwo im Amphibienhirn. Und das funktioniert vor allem bei Hunger und Müdigkeit.
Nebenbei bemerkt ist Ping Pong nicht nur ein onomatopoethisches Wort, sondern auch ein chinesisch gängiger Name. Das aber nur so am Rande.
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Donnerstag, 22. November 2012
Rosi, was hat die Zeit aus Dir gemacht?
frau klugscheisser, 01:28h
Es gibt ein neues Video von einer neuen Gruppe über einen alten urmünchnerischen Schlager:
Rein zufällig kenne ich die junge Dame, die da im Video tanzt. In Wirklichkeit ist sie fast noch schöner. Und dann musste ich ganz intuitiv wieder ans Älterwerden denken und an Bette Davis' Ausspruch, dass alt werden nichts für Feiglinge ist.
Ich habe so meine ganz persönlichen Schwierigkeiten mit dem Älterwerden und natürlich auch meine ganz persönlichen Gedanken dazu. Als Kind konnte ich es kaum erwarten älter zu werden. Dabei bemerkte ich zwar meine eigene Veränderung, nicht aber die meiner Umwelt. Junge Menschen waren jung und Alte eben alt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Eltern oder gar Grosseltern ebenfalls einmal Kind gewesen sein sollen. Fotos aus ihrer Jugend waren Schwarzweiss und so stellte ich mir halt auch die Welt vor, in der sie groß geworden sind. Weil die Welt aber in Wirklichkeit bunt war, konnten die Abgebildeten auch nicht echt sein. So meine Vermutung.
Dann wurde ich älter und konnte mir nicht vorstellen, anders zu sein als bisher. Es war und ist immer noch ein wenig als verliefe mein Leben auf einem Achsendiagramm. Die Zeit auf der vertikalen Ebene, ich bewege mich aber mehr so auf der horizontalen. Keine Sprünge, mehr kontinuierliche Veränderung nach oben oder unten. Wenn man die nicht genau verfolgt, kommen dann diese Hopplamomente. Hoppla, da ist die Haut aber faltig/dellig/welk. Hoppla jetzt bin ich aber müde. Hoppla so unaufgeregt war ich ja noch nie. Die Hopplas sind sowas wie ein natürlicher Weckruf. Wer den verpennt, dem geht's womöglich wie Rosi im Video.
Das Rezept heisst dann wohl Hinschauen wo's weh tut. Und dann das beste draus machen. Das zumindest rät die angewandte Psychologie. Paul Baltes empfiehlt das SOK Modell. Selektieren, optimieren und kompensieren. Rubinstein hat beispielsweise im hohen Alter sein Repertoire stark eingegrenzt und schnelle Läufe einfach ein wenig langsamer begonnen. Wer mehr wissen will, kann sich dieses Filmchen ansehen. Man könnte auch behaupten, wer alt wird hat Glück. Könnte nämlich alles schlimmer sein.
Rein zufällig kenne ich die junge Dame, die da im Video tanzt. In Wirklichkeit ist sie fast noch schöner. Und dann musste ich ganz intuitiv wieder ans Älterwerden denken und an Bette Davis' Ausspruch, dass alt werden nichts für Feiglinge ist.
Ich habe so meine ganz persönlichen Schwierigkeiten mit dem Älterwerden und natürlich auch meine ganz persönlichen Gedanken dazu. Als Kind konnte ich es kaum erwarten älter zu werden. Dabei bemerkte ich zwar meine eigene Veränderung, nicht aber die meiner Umwelt. Junge Menschen waren jung und Alte eben alt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Eltern oder gar Grosseltern ebenfalls einmal Kind gewesen sein sollen. Fotos aus ihrer Jugend waren Schwarzweiss und so stellte ich mir halt auch die Welt vor, in der sie groß geworden sind. Weil die Welt aber in Wirklichkeit bunt war, konnten die Abgebildeten auch nicht echt sein. So meine Vermutung.
Dann wurde ich älter und konnte mir nicht vorstellen, anders zu sein als bisher. Es war und ist immer noch ein wenig als verliefe mein Leben auf einem Achsendiagramm. Die Zeit auf der vertikalen Ebene, ich bewege mich aber mehr so auf der horizontalen. Keine Sprünge, mehr kontinuierliche Veränderung nach oben oder unten. Wenn man die nicht genau verfolgt, kommen dann diese Hopplamomente. Hoppla, da ist die Haut aber faltig/dellig/welk. Hoppla jetzt bin ich aber müde. Hoppla so unaufgeregt war ich ja noch nie. Die Hopplas sind sowas wie ein natürlicher Weckruf. Wer den verpennt, dem geht's womöglich wie Rosi im Video.
Das Rezept heisst dann wohl Hinschauen wo's weh tut. Und dann das beste draus machen. Das zumindest rät die angewandte Psychologie. Paul Baltes empfiehlt das SOK Modell. Selektieren, optimieren und kompensieren. Rubinstein hat beispielsweise im hohen Alter sein Repertoire stark eingegrenzt und schnelle Läufe einfach ein wenig langsamer begonnen. Wer mehr wissen will, kann sich dieses Filmchen ansehen. Man könnte auch behaupten, wer alt wird hat Glück. Könnte nämlich alles schlimmer sein.
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Mittwoch, 21. November 2012
Ja in Schwabing gibt's a Kneip'n
frau klugscheisser, 12:07h
Helga schrieb über Neuhausen und rief die Geister aus dem Rest von München (hier Ludwigsvorstadt). Ich folge nun diesem Ruf für mein Stadtviertel.
In München hat mir mal einer erzählt, in München sei das ähnlich wie in Berlin. Da geht man nicht gerne raus aus seinem Viertel. Damals habe ich drüber gelacht, denn mich hat der Zufall - genauer gesagt der männliche Zufall - nach Schwabing-West verschlagen. Ich hätte mir damals vorstellen können, überall in München zu wohnen, denn München fand ich insgesamt einfach großartig. Geboren bin ich in Haidhausen im Rechts der Isar, die ersten Jahre in Giesing, genauer gesagt am Ostfriedhof verbracht, dann... ach das können Sie auch hier alles selber nochmal nachlesen. Wenn mich damals einer gefragt hat, wie mein Stadtviertel heisst, dann wusste ich darauf keine Antwort. Irgendwo in Schwabing halt.

Eigentlich ist Schwabing aber weiter östlich. Mit Schwabing verbindet man die Leopoldstrasse und die Schickeria. Schwabing West ist eher so eine Art Niemandsland zwischen den Grosskopferten und den Studenten. Das alte Künstlerviertel ist es, denn hier haben viele kreative Köpfe gewohnt, der Rilke beispielsweise und der Fassbender. In der Agnesstrasse 16 war der Monaco Franze daheim mit seinem Spatzl und am Elisabethmarkt hat die Haushälterin das teuerste Petersiliensträusserl aller Zeiten für's Mittagessen erworben - natürlich nur in der bekannten Serie. Und das Rossini, das allerdings nie wirklich so hieß, liegt auch hier im Viertel (Romagna Antica in der Elisabethstrasse war das Vorbild für's Rossini, nicht das gleichnamige Rossini in der Türkenstrasse). Jedes Jahr im Sommer machen die Künstler ihre Ateliers für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Veranstaltung heisst Kunst im Karree im gefühlten Schwabing. Auch hier weiss man scheinbar nicht so recht, wo's denn nun stattfindet.
Der alte Nordfriedhof ist noch so ein Indiz dafür, dass die Aufteilung in Stadtbezirke nicht so ganz eindeutig funktioniert. Der wird nämlich gerne Schwabing-West zugeordnet. Da dort nicht mehr getrauert wird, finden sich ganzjährig Kinderwagenfahrer, Jogger und im Sommer Sonnengenießer auf den Grünflächen ein. Ich selbst gehe da auch immer zum "Probeliegen". Inzwischen hat die Stadtverwaltung schicke Hinweistafeln angebracht, auf denen um diverses Verhalten (nicht Radlfahren und nicht Picknicken, dafür wird joggen geduldet) gebeten wird. Ohne die Hochglanztafeln hat's aber auch gut funktioniert.

Das Haus Savoy, ein ehemaliges Appartmenthotel, in dessen Keller nach dem Krieg ein Nobelitaliener die Reichen und Schönen bekochte. Franz Josef Strauss, der Schwarzenegger und Königin Silvia sollen hier verkehrt haben, Alexander Kluge hat hier ordentlich Essen gelernt und der Eichinger sogar im Hinterhaus gewohnt. Überhaupt gibt's im ganzen Viertel viele kleine Restaurants und Kneipen. Le Colonne (für Kenner vom Monaco Franze sind die Räumlichkeiten in "die italienische Angelegenheit" wiederzuerkennen), Dali, Calypso, jede Richtung ist vertreten, weniges allerdings sehr zu empfehlen. In der Reizbar fand übrigens 2006 die erste Bloglesung Münchens statt. Zum Einkaufen braucht man nicht weit, denn kleine Läden existieren an jeder Ecke. Der Karstadt am Nordbad führt alles andere, wofür man sonst in die Innenstadt müsste.
Die ist übrigens nur drei bis vier Ubahnstationen entfernt. Überhaupt ist die öffentliche Verkehrsanbindung ganz prima. In Nullkommanix und fast ohne Stau ist der Mittlere Ring mit Anschluss zur A9 erreicht. Am Hohenzollernplatz kreuzen sich Ubahn und Tram, ein Bus fährt zur Münchner Freiheit und die Nachtlinie 27 bringt alle aus der Innenstadt heim zum Kurfürsten-, Elisabeth- oder Hohenzollernplatz. Bis auf ein paar Bsuffene ist es nämlich nachts sehr ruhig im Viertel, da hier vorwiegend Familien und Mittelständische wohnen. Als ich vor einigen Jahren Wohneigentum erwerben wollte, bemerkte ich, wie ich mich immer mehr auf dieses Viertel einschoß. Die Preise aber auch. So muss ein potentieller Käufer schon für läppische 40m² mit mindestens einer Viertelmillion rechnen. Das hat mich schließlich von meinem Vorhaben wieder abgebracht.

Die schönen alten Häuser gibt's schon noch. Ansonsten wird hier viel gebaut, renoviert, umgestaltet und dann für teures Geld vermietet oder verkauft. Und die kleinen Ecken existieren noch. Wunderschöne Motive, beispielsweise die schönste Kirschblütenstrasse Münchens oder eine alte Garage. ein Freibad in der Georgenschwaige und der Luitpoldpark im Norden (gehört der eigentlich noch dazu?), mehrere Theater (Schauburg und Schwere Reiter) und ein Programmkino, das aber schon wieder zur Maxvorstadt gehört. Macht aber nichts, denn im Gegensatz zu den Berlinern verlassen wir Münchner unser Viertel gelegentlich - wenn auch nur kurz.
Falls Sie mehr Bilder sehen wollen, könnte ich eventuell demnächst...
In München hat mir mal einer erzählt, in München sei das ähnlich wie in Berlin. Da geht man nicht gerne raus aus seinem Viertel. Damals habe ich drüber gelacht, denn mich hat der Zufall - genauer gesagt der männliche Zufall - nach Schwabing-West verschlagen. Ich hätte mir damals vorstellen können, überall in München zu wohnen, denn München fand ich insgesamt einfach großartig. Geboren bin ich in Haidhausen im Rechts der Isar, die ersten Jahre in Giesing, genauer gesagt am Ostfriedhof verbracht, dann... ach das können Sie auch hier alles selber nochmal nachlesen. Wenn mich damals einer gefragt hat, wie mein Stadtviertel heisst, dann wusste ich darauf keine Antwort. Irgendwo in Schwabing halt.

Eigentlich ist Schwabing aber weiter östlich. Mit Schwabing verbindet man die Leopoldstrasse und die Schickeria. Schwabing West ist eher so eine Art Niemandsland zwischen den Grosskopferten und den Studenten. Das alte Künstlerviertel ist es, denn hier haben viele kreative Köpfe gewohnt, der Rilke beispielsweise und der Fassbender. In der Agnesstrasse 16 war der Monaco Franze daheim mit seinem Spatzl und am Elisabethmarkt hat die Haushälterin das teuerste Petersiliensträusserl aller Zeiten für's Mittagessen erworben - natürlich nur in der bekannten Serie. Und das Rossini, das allerdings nie wirklich so hieß, liegt auch hier im Viertel (Romagna Antica in der Elisabethstrasse war das Vorbild für's Rossini, nicht das gleichnamige Rossini in der Türkenstrasse). Jedes Jahr im Sommer machen die Künstler ihre Ateliers für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Veranstaltung heisst Kunst im Karree im gefühlten Schwabing. Auch hier weiss man scheinbar nicht so recht, wo's denn nun stattfindet.
Der alte Nordfriedhof ist noch so ein Indiz dafür, dass die Aufteilung in Stadtbezirke nicht so ganz eindeutig funktioniert. Der wird nämlich gerne Schwabing-West zugeordnet. Da dort nicht mehr getrauert wird, finden sich ganzjährig Kinderwagenfahrer, Jogger und im Sommer Sonnengenießer auf den Grünflächen ein. Ich selbst gehe da auch immer zum "Probeliegen". Inzwischen hat die Stadtverwaltung schicke Hinweistafeln angebracht, auf denen um diverses Verhalten (nicht Radlfahren und nicht Picknicken, dafür wird joggen geduldet) gebeten wird. Ohne die Hochglanztafeln hat's aber auch gut funktioniert.

Das Haus Savoy, ein ehemaliges Appartmenthotel, in dessen Keller nach dem Krieg ein Nobelitaliener die Reichen und Schönen bekochte. Franz Josef Strauss, der Schwarzenegger und Königin Silvia sollen hier verkehrt haben, Alexander Kluge hat hier ordentlich Essen gelernt und der Eichinger sogar im Hinterhaus gewohnt. Überhaupt gibt's im ganzen Viertel viele kleine Restaurants und Kneipen. Le Colonne (für Kenner vom Monaco Franze sind die Räumlichkeiten in "die italienische Angelegenheit" wiederzuerkennen), Dali, Calypso, jede Richtung ist vertreten, weniges allerdings sehr zu empfehlen. In der Reizbar fand übrigens 2006 die erste Bloglesung Münchens statt. Zum Einkaufen braucht man nicht weit, denn kleine Läden existieren an jeder Ecke. Der Karstadt am Nordbad führt alles andere, wofür man sonst in die Innenstadt müsste.
Die ist übrigens nur drei bis vier Ubahnstationen entfernt. Überhaupt ist die öffentliche Verkehrsanbindung ganz prima. In Nullkommanix und fast ohne Stau ist der Mittlere Ring mit Anschluss zur A9 erreicht. Am Hohenzollernplatz kreuzen sich Ubahn und Tram, ein Bus fährt zur Münchner Freiheit und die Nachtlinie 27 bringt alle aus der Innenstadt heim zum Kurfürsten-, Elisabeth- oder Hohenzollernplatz. Bis auf ein paar Bsuffene ist es nämlich nachts sehr ruhig im Viertel, da hier vorwiegend Familien und Mittelständische wohnen. Als ich vor einigen Jahren Wohneigentum erwerben wollte, bemerkte ich, wie ich mich immer mehr auf dieses Viertel einschoß. Die Preise aber auch. So muss ein potentieller Käufer schon für läppische 40m² mit mindestens einer Viertelmillion rechnen. Das hat mich schließlich von meinem Vorhaben wieder abgebracht.

Die schönen alten Häuser gibt's schon noch. Ansonsten wird hier viel gebaut, renoviert, umgestaltet und dann für teures Geld vermietet oder verkauft. Und die kleinen Ecken existieren noch. Wunderschöne Motive, beispielsweise die schönste Kirschblütenstrasse Münchens oder eine alte Garage. ein Freibad in der Georgenschwaige und der Luitpoldpark im Norden (gehört der eigentlich noch dazu?), mehrere Theater (Schauburg und Schwere Reiter) und ein Programmkino, das aber schon wieder zur Maxvorstadt gehört. Macht aber nichts, denn im Gegensatz zu den Berlinern verlassen wir Münchner unser Viertel gelegentlich - wenn auch nur kurz.
Falls Sie mehr Bilder sehen wollen, könnte ich eventuell demnächst...
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Montag, 22. Oktober 2012
Autumn Leaves
frau klugscheisser, 20:44h
Ich weiss ja nicht, was Sie so machen aber ich für meinen Teil versuche derzeit, einigermaßen unbeschadet durch den Herbst zu kommen.
http://youtu.be/cOsVVeojMZs
http://youtu.be/cOsVVeojMZs
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Donnerstag, 18. Oktober 2012
Nina, Pretty Ballerina
frau klugscheisser, 01:06h
Sie ist schwarz, muskulös und kurvig. Genau das Gegenteil einer typisch klassischen Ballerina. Dennoch ist Misty Copeland seit einigen Jahren Solistin beim ABT (American Ballet Theatre - DIE Ballettkompanie der USA). Nebenbei ist sie mit Prince in dessen Bühnenshows aufgetreten - also sowas wie die amerikanische Polina Semionova, die in Grönemeyers Video tanzte, nur halt in dunkel. Und während für mich an dieser Frau das faszinierendste ihre Figur ist und das, was sie über (Ballett-)Körper zu sagen hat, geht es in den meisten anderen Artikeln um den subtilen Rassismus im klassischen Ballett oder die Frage, ob Dornröschen Kräuselhaar und Schlitzaugen haben darf.
In der Tat gibt es unzählige hervorragende Ballettänzer jeglicher Herkunft, doch nur wenige Primaballerinen sind asiatisch, geschweige denn afroamerikanisch (s. hierzu auch einen Artikel aus der Huffington Post). Aber Ballett ist ja bekanntlich auch eine der letzten öffentlich akzeptierten Diktaturen.
Hier ein Interview mit Frau Copeland und dort einige Fotos von der Dame.

In der Tat gibt es unzählige hervorragende Ballettänzer jeglicher Herkunft, doch nur wenige Primaballerinen sind asiatisch, geschweige denn afroamerikanisch (s. hierzu auch einen Artikel aus der Huffington Post). Aber Ballett ist ja bekanntlich auch eine der letzten öffentlich akzeptierten Diktaturen.
Hier ein Interview mit Frau Copeland und dort einige Fotos von der Dame.

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Dienstag, 16. Oktober 2012
Simple Life
frau klugscheisser, 00:57h
Seit ich weiß, dass das Leben keinen Sinn hat, geht es mir viel besser.
Frau Klugscheisser (2012). So ist das Leben. In Gesammelte Weisheiten. de: Blogger.
Und das ist gar nicht so einfach. Weil ich darauf getrimmt bin, meine Zeit sozusagen sinnvoll zu gestalten. Das Internet auslesen beispielsweise ist nur eingeschränkt sinnvoll, genau wie den ganzen Tag Solitär spielen. Fenster putzen gibt schon mehr Karmapunkte vor dem strengen Auge meines inneren Eltern-Ichs. Und ganz prima wird's bei Sport. Aber was passiert, wenn ich plötzlich merke, dass ich nur zum Zeitvertreib studiere und nicht weil's etwa sinnvoll ist? Was geschieht, wenn sich plötzlich alle Werte verschieben und sinnvoll nicht mehr das ist, was durch Schweinehundgejaule den Tierschutzverein auf den Plan ruft, sondern das, was statt Mühe Spaß macht? Und wenn ich dann noch Sachen mache, die sowohl sinn- als auch spaßbefreit sind.
Ja, gelegentlich habe ich auch echte Probleme.
Frau Klugscheisser (2012). So ist das Leben. In Gesammelte Weisheiten. de: Blogger.
Und das ist gar nicht so einfach. Weil ich darauf getrimmt bin, meine Zeit sozusagen sinnvoll zu gestalten. Das Internet auslesen beispielsweise ist nur eingeschränkt sinnvoll, genau wie den ganzen Tag Solitär spielen. Fenster putzen gibt schon mehr Karmapunkte vor dem strengen Auge meines inneren Eltern-Ichs. Und ganz prima wird's bei Sport. Aber was passiert, wenn ich plötzlich merke, dass ich nur zum Zeitvertreib studiere und nicht weil's etwa sinnvoll ist? Was geschieht, wenn sich plötzlich alle Werte verschieben und sinnvoll nicht mehr das ist, was durch Schweinehundgejaule den Tierschutzverein auf den Plan ruft, sondern das, was statt Mühe Spaß macht? Und wenn ich dann noch Sachen mache, die sowohl sinn- als auch spaßbefreit sind.
Ja, gelegentlich habe ich auch echte Probleme.
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Samstag, 13. Oktober 2012
Staying Alive
frau klugscheisser, 20:55h
Derzeit lese ich ganz besonders gerne Medizinerblogs. Empfehlen kann ich wärmstens:
Frau Gynäkologin Josephine, die frühere Heldin im Chaos,
Die Chirurgenwelpin, die beinahe schon groß ist und dann hoffentlich mehr Geld für ihre Arbeit bekommt,
und schließlich den Herrn Kinderdoc, der ja inzwischen schon in Bloggerkreisen bekannt sein dürfte.
Ausserdem gibt es dann noch den Herrn Anästhesisten, der aber nicht mehr regelmäßig schreibt. Leider schreibt Frau Pepa ja so wenig über ihren Berufsalltag.
Warum ich plötzlich auf denHund Mediziner gekommen bin? Einfach weil das eine mir völlig fremde und dennoch faszinierende Welt zu sein scheint. Überhaupt bin ich der anderen Blogs mit wenigen Ausnahmen müde geworden. Warum das so ist, kann ich aber auch nicht wirklich beantworten. Vielleicht, weil's immer dasselbe ist. Die einen sind gezwungen lustig, die anderen jammern mir zu viel. Dabei bin ich selber auch nicht viel besser. Ein Artikel pro Monat ist auch kein wirklich vorzeigbarer Schnitt. Ich tröste mich dann immer mit dem Gedanken, wenn keiner mehr hier liest und ich auch aus der letzten Blogrolle verschwunden bin, kann ich mich endlich ganz ungehemmt austoben hust.
Und zum Schluss noch eine musikalische Empfehlung von der Chirurgin:
Das ist der Song, auf den wir ebenfalls jährlich unsere Reanimationsskills auffrischen. Und der Titel passt wie Faust auf Auge. Hoffentlich muss ich den nicht so schnell wieder im richtigen Leben singen.
Frau Gynäkologin Josephine, die frühere Heldin im Chaos,
Die Chirurgenwelpin, die beinahe schon groß ist und dann hoffentlich mehr Geld für ihre Arbeit bekommt,
und schließlich den Herrn Kinderdoc, der ja inzwischen schon in Bloggerkreisen bekannt sein dürfte.
Ausserdem gibt es dann noch den Herrn Anästhesisten, der aber nicht mehr regelmäßig schreibt. Leider schreibt Frau Pepa ja so wenig über ihren Berufsalltag.
Warum ich plötzlich auf den
Und zum Schluss noch eine musikalische Empfehlung von der Chirurgin:
Das ist der Song, auf den wir ebenfalls jährlich unsere Reanimationsskills auffrischen. Und der Titel passt wie Faust auf Auge. Hoffentlich muss ich den nicht so schnell wieder im richtigen Leben singen.
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Sonntag, 30. September 2012
A room with a view (39)
frau klugscheisser, 03:58h

Dubai
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Mittwoch, 19. September 2012
A room with a view (38)
frau klugscheisser, 21:53h

Napoli
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Dienstag, 18. September 2012
Remember it's all a dream
frau klugscheisser, 19:27h
Letztens war ich also in Bilbao. Fehlende sportliche Fertigkeiten zwangen mich zum Absolvieren von Kulturprogramm. Ansonsten hätte ich mich dem Kapitän und seinem Sozius anschließen können, die zum Surfen an die Küste fuhren. Nun, vielleicht war auch Genanz der Grund für meine Abwesenheit beim Wasserabenteuer. Das Filmchen ist natürlich leidlicher Ersatz.
Kook Paradise from Timothee Verrecchia on Nowness.com.
Und nächstes Mal erzähle ich, wie ich einmal Lyssa im Flugzeug traf.... link
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