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Sonntag, 16. März 2008
Melty love
frau klugscheisser, 22:41h
Heute aus der vorösterlichen Reihe "Honey Bunny, Pumpkin and the meaning of eternal love" Teil 1:
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Samstag, 15. März 2008
Cherry can you come out tonight?
frau klugscheisser, 13:23h
Sherry

Kirschblüte in Schwabing, vergangenes Jahr
Dieser Tage beginnt in Japan wieder der allgemeine Kirschblütenterror. Statt Wetterbericht senden alle Kanäle nach den Nachrichten eine Meldung zur aktuellen Kirschblütenfront. Der Japaner an sich lebt und stirbt ja quasi für die Kirschblüte - das Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit - und ist komplett aus dem Häuschen, wenn sich die ersten Blüten endlich im eigenen Viertel öffnen. Dann läßt er's mal so richtig krachen, dann wird zehn Tage lang gefeiert. Dank des neuen Filmes von Doris Dörrie, kennt jetzt auch der letzte Hamperer hierzulande den Begriff Hanami. Dabei existieren erstaunlich viele Parallelen zum Oktoberfest:
1. Das Fest hat mit dem jahreszeitlichen Wechsel und der Vergänglichkeit zu tun.
2. Zu diesem Zweck wird von weit her angereist.
3. Wer nicht reserviert hat, kriegt ab nachmittags keinen Platz mehr.
4. Es werden Unmengen alkoholische Getränke konsumiert.
5. Es wird im Schnitt mehr konsumiert als vertragen.
6. Der Drang zur Verbrüderung mit Wildfremden ist nicht von der Hand zu weisen.
7. Das Fest gibt Anlaß zum Singen eigens hierfür komponierter Volksweisen.
8. Es dauert etwa 14 Tage, man kann aber auch woanders weiterfeiern (Cannstatter Wasen, Shanghai Oktoberfest oder Hanami an der Alster).
9. In dieser Zeit werden gerne Trachten getragen.
10. Manch einer nimmt sich währenddessen Urlaub, andere machen krank.
11. Die gesamte örtliche Bevölkerung steht vorher Kopf.
12. Während der Dauer des Festes gelten für alles Ausnahmeregelungen.
13. Im Grunde sind alle froh, wenn es endlich wieder vorbei ist.
Dieses Jahr Übernächste Woche werde ich höchstwahrscheinlich über die Kirschblüte berichten können. Ansonsten empfehle ich zur besseren kulturellen Verständigung den oben genannten Film.

Kirschblüte in Schwabing, vergangenes Jahr
Dieser Tage beginnt in Japan wieder der allgemeine Kirschblütenterror. Statt Wetterbericht senden alle Kanäle nach den Nachrichten eine Meldung zur aktuellen Kirschblütenfront. Der Japaner an sich lebt und stirbt ja quasi für die Kirschblüte - das Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit - und ist komplett aus dem Häuschen, wenn sich die ersten Blüten endlich im eigenen Viertel öffnen. Dann läßt er's mal so richtig krachen, dann wird zehn Tage lang gefeiert. Dank des neuen Filmes von Doris Dörrie, kennt jetzt auch der letzte Hamperer hierzulande den Begriff Hanami. Dabei existieren erstaunlich viele Parallelen zum Oktoberfest:
1. Das Fest hat mit dem jahreszeitlichen Wechsel und der Vergänglichkeit zu tun.
2. Zu diesem Zweck wird von weit her angereist.
3. Wer nicht reserviert hat, kriegt ab nachmittags keinen Platz mehr.
4. Es werden Unmengen alkoholische Getränke konsumiert.
5. Es wird im Schnitt mehr konsumiert als vertragen.
6. Der Drang zur Verbrüderung mit Wildfremden ist nicht von der Hand zu weisen.
7. Das Fest gibt Anlaß zum Singen eigens hierfür komponierter Volksweisen.
8. Es dauert etwa 14 Tage, man kann aber auch woanders weiterfeiern (Cannstatter Wasen, Shanghai Oktoberfest oder Hanami an der Alster).
9. In dieser Zeit werden gerne Trachten getragen.
10. Manch einer nimmt sich währenddessen Urlaub, andere machen krank.
11. Die gesamte örtliche Bevölkerung steht vorher Kopf.
12. Während der Dauer des Festes gelten für alles Ausnahmeregelungen.
13. Im Grunde sind alle froh, wenn es endlich wieder vorbei ist.
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Dienstag, 11. März 2008
The lion sleeps tonight
frau klugscheisser, 15:55h
The lion sleeps tonight

Er heißt Leonhardt und ist ein Löwe. Zum Leben erweckt hat ihn der Mann mit den Initialen O und W, genannt Oweh. Leonhardt ist der beste Freund von Jonas. Gemeinsam bestehen sie diverse Abenteuer, die der Zeichen- und Schreibfeder von Oweh entsprangen. Die Geschichten sind Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für Jonas, seinen Sohn, der nicht bei ihm lebt. Ich finde sowohl die Idee, als auch die Geschichten und Bilder so reizend, dass ich sie meinen Lesern gerne ans Herz legen möchte. Bitte lesen Sie unter "ungelenkes Gekrakel" (Oweh, Meister des Litotes) die Abenteuer von Jonas und seinem Freund.
Übrigens sind auch die "verdorbenen Lichtbilder" durchaus sehenswert. Bitte jetzt aber keine falschen Erwartungen, die Bilder sind weniger moralisch anrüchig, als vielmehr der Titel reinste Untertreibung des Fotografen.


Er heißt Leonhardt und ist ein Löwe. Zum Leben erweckt hat ihn der Mann mit den Initialen O und W, genannt Oweh. Leonhardt ist der beste Freund von Jonas. Gemeinsam bestehen sie diverse Abenteuer, die der Zeichen- und Schreibfeder von Oweh entsprangen. Die Geschichten sind Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für Jonas, seinen Sohn, der nicht bei ihm lebt. Ich finde sowohl die Idee, als auch die Geschichten und Bilder so reizend, dass ich sie meinen Lesern gerne ans Herz legen möchte. Bitte lesen Sie unter "ungelenkes Gekrakel" (Oweh, Meister des Litotes) die Abenteuer von Jonas und seinem Freund.
Übrigens sind auch die "verdorbenen Lichtbilder" durchaus sehenswert. Bitte jetzt aber keine falschen Erwartungen, die Bilder sind weniger moralisch anrüchig, als vielmehr der Titel reinste Untertreibung des Fotografen.

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Montag, 10. März 2008
In the still of the night
frau klugscheisser, 12:09h
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Old habits die hard
frau klugscheisser, 10:59h
Von Anbeginn sind meine Beiträge mit Liedzeilen oder -titeln überschrieben, die mal mehr, mal weniger mit dem Inhalt derselben zu tun haben. Seit einiger Zeit suche ich den entsprechenden Song bei Youtube, damit der geneigte Leser während des Lesevorganges auch eine nette melodische Untermalung hat. Anklicken muss er - der geneigte Leser - den entsprechenden Link aber noch selbständig: Old habits die hard
Jeden Morgen mache ich mir - mal abgesehen von den Jahren, die ich Kaffee trank - wie all die Jahre zuvor eine Kanne Tee, gieße mir eine Tasse ein, gebe Zucker und Zitrone hinzu, trinke drei Schluck, lasse die Tasse dann in der Küche stehen und den Rest kalt werden. Am nächsten Morgen schütte ich den Tee weg und mache eine neue Kanne, die wieder nur angetrunken kalt wird. Zwischendurch spüle ich die Kanne aus, kaufe neuen Tee, neue Zitrone und neuen Zucker. So geht das schon seit sieben verdammten Wochen. Dieses Verhalten deprimiert mich. Früher wäre ich wohl so flexibel gewesen, mir spätestens nach einer Woche dann halt keinen Tee mehr zu machen, wenn ich ihn nicht trinke. Heute halte ich an jeder Routine fest wie ein im Lebensfluß Ertrinkender. Ich könnte ja morgens statt Tee einfach ein Glas Apfelsaft trinken, ich verrücktes Huhn, ich. Das Risiko, dass sich mein Leben dadurch komplett auf den Kopf stellt, wäre allerdings zu groß.
Stellen wir uns nur mal vor, ich tränke ab heute keinen Tee mehr. Ich wäre länger morgens müde, denn Apfelsaft würde mich nicht aufwecken. Auf dem Weg zum Flughafen überfiele mich ein Sekundenschlaf, der mich mit einem Lastwagen kollidieren ließe. Wer weiß, um wieviel Tage, Wochen oder gar Jahre ich mein Leben verkürzte, tränke ich morgens Apfelsaft statt Tee. Oder der Mann meiner Träume wartete im Supermarkt vor dem Teeregal auf mich, ich aber stünde vor dem Saftregal, weil ich mich mal wieder nicht entscheiden könnte. Ich meine, das wäre wie beim Vater eines Ex-Freundes - und das ist jetzt kein Scheiß, sondern tatsächlich passiert - der jahrelang in einer Tippgemeinschaft beim Lotto immer dieselben Zahlen ankreuzte und als die Zahlen endlich gezogen wurden, war er seit einer Woche nicht mehr Mitglied dieser Gemeinschaft. Er wollte mal was Neues ausprobieren. Das Schicksal ist eine hinterhältige Sau, das wissen wir längst. Folglich bleibe ich beim Tee, selbst wenn ich ihn nicht trinke. Wer weiß, was ich sonst noch alles verpasse im Leben. Man hat ja auch nicht ewig Zeit.
Im Alter würde man wunderlich, sagen die Leute. Wenn die Sache mit dem Tee mal nicht wunderlich ist, dann weiß ich auch nicht. Aber alt fühle ich mich deswegen noch lange nicht. Naja, frage einen Achtzigjährigen, wie er sich fühlt und er wird antworten, er fühle sich wie zwanzig. Vorausgesetzt die Schwester hat kurz zuvor den Katheterbeutel gewechselt und die Dosis der Schmerzmittelinfusion erhöht. Ehrlich gesagt interessiert mich nicht, wie alt sich Jopie Heesters fühlt, wenn er wie ein Untoter aussieht. Das ist auch eine dieser Wunderlichkeiten. Menschen fühlen sich fast nie so, wie sie aussehen. Man fragt sich, warum Fünfzigjährige plötzlich in Mini, Leder und Leopardenmustern herumlaufen. Die Antwort ist simpel: als man es tragen konnte, hatte man nicht das nötige Selbstbewußtsein und wenn man das hat, kann man es nicht mehr tragen. Das ist nämlich die Krux am Älterwerden, die Sache mit dem Selbstbild.
Die Natur hat uns da ein zwiespältiges Trostpflaster spendiert. Jeden Tag zerfallen wir körperlich ein Stück mehr, unser Geist aber wächst. Idealerweise. Bei Manchen wächst leider nur das Ego, nicht die sogenannte Weisheit. Und so entsteht eine Diskrepanz zwischen innen und außen, die sich Jahr um Jahr schleichend vergrößert. Weil wir aber inzwischen so wahnsinnig weise geworden sind, läßt sich diese Diskrepanz ganz gut aushalten. Dafür wird unser Verhalten immer eigenartiger. Man trennt sich leichter von alten Klamotten, von Träumen und so mancher Freundschaft, an bestimmten Verhaltensmustern und Vorstellungen, deren ursprünglicher Sinn längst überholt ist, wird allerdings auf Teufel komm raus festgehalten. Da kann ein Therapeut lange seine Miete mit bezahlen.
Die Sache mit dem Tee fing an, als ich zu rauchen aufhörte. Man sagte mir, Frauen würden typischerweise in meinem Alter vernunftbedingt damit aufhören, da der eher wenig vernunftgesteuerte Grund mit der Schwangerschaft langsam hinfällig würde. Ich liege also voll im Trend. Jetzt habe ich schon eine Gewohnheit beendet, da fällt es umso schwerer, eine weitere zu lassen. Das mit dem Schlaf ist eine Sache, die ich - genau wie das mit dem Essen - nicht genau zuordnen kann. Schlafe ich nicht mehr, weil mein biologisches Gleichgewicht durch Suchtreduktion gestört wurde oder weil mittlerweile die senile Bettflucht einsetzte? Je weniger Lebenszeit man erwarten kann, umso weniger Schlafenszeit und damit doch effektiv mehr Lebenszeit. Zeit habe ich dadurch jede Menge. Vorwiegend zwischen fünf und sieben morgens. Dabei soll fehlender Schlaf das Leben doch verkürzen. Was die Natur wohl sonst noch für optische Täuschungen auf Lager hält?
Sinnkrise in Reinform. Und das alles wegen einer lächerlichen Tasse Tee!
Und noch einer zum Hören, weil der Text inzwischen länger als ein Song dauert:
Just getting older
Jeden Morgen mache ich mir - mal abgesehen von den Jahren, die ich Kaffee trank - wie all die Jahre zuvor eine Kanne Tee, gieße mir eine Tasse ein, gebe Zucker und Zitrone hinzu, trinke drei Schluck, lasse die Tasse dann in der Küche stehen und den Rest kalt werden. Am nächsten Morgen schütte ich den Tee weg und mache eine neue Kanne, die wieder nur angetrunken kalt wird. Zwischendurch spüle ich die Kanne aus, kaufe neuen Tee, neue Zitrone und neuen Zucker. So geht das schon seit sieben verdammten Wochen. Dieses Verhalten deprimiert mich. Früher wäre ich wohl so flexibel gewesen, mir spätestens nach einer Woche dann halt keinen Tee mehr zu machen, wenn ich ihn nicht trinke. Heute halte ich an jeder Routine fest wie ein im Lebensfluß Ertrinkender. Ich könnte ja morgens statt Tee einfach ein Glas Apfelsaft trinken, ich verrücktes Huhn, ich. Das Risiko, dass sich mein Leben dadurch komplett auf den Kopf stellt, wäre allerdings zu groß.
Stellen wir uns nur mal vor, ich tränke ab heute keinen Tee mehr. Ich wäre länger morgens müde, denn Apfelsaft würde mich nicht aufwecken. Auf dem Weg zum Flughafen überfiele mich ein Sekundenschlaf, der mich mit einem Lastwagen kollidieren ließe. Wer weiß, um wieviel Tage, Wochen oder gar Jahre ich mein Leben verkürzte, tränke ich morgens Apfelsaft statt Tee. Oder der Mann meiner Träume wartete im Supermarkt vor dem Teeregal auf mich, ich aber stünde vor dem Saftregal, weil ich mich mal wieder nicht entscheiden könnte. Ich meine, das wäre wie beim Vater eines Ex-Freundes - und das ist jetzt kein Scheiß, sondern tatsächlich passiert - der jahrelang in einer Tippgemeinschaft beim Lotto immer dieselben Zahlen ankreuzte und als die Zahlen endlich gezogen wurden, war er seit einer Woche nicht mehr Mitglied dieser Gemeinschaft. Er wollte mal was Neues ausprobieren. Das Schicksal ist eine hinterhältige Sau, das wissen wir längst. Folglich bleibe ich beim Tee, selbst wenn ich ihn nicht trinke. Wer weiß, was ich sonst noch alles verpasse im Leben. Man hat ja auch nicht ewig Zeit.
Im Alter würde man wunderlich, sagen die Leute. Wenn die Sache mit dem Tee mal nicht wunderlich ist, dann weiß ich auch nicht. Aber alt fühle ich mich deswegen noch lange nicht. Naja, frage einen Achtzigjährigen, wie er sich fühlt und er wird antworten, er fühle sich wie zwanzig. Vorausgesetzt die Schwester hat kurz zuvor den Katheterbeutel gewechselt und die Dosis der Schmerzmittelinfusion erhöht. Ehrlich gesagt interessiert mich nicht, wie alt sich Jopie Heesters fühlt, wenn er wie ein Untoter aussieht. Das ist auch eine dieser Wunderlichkeiten. Menschen fühlen sich fast nie so, wie sie aussehen. Man fragt sich, warum Fünfzigjährige plötzlich in Mini, Leder und Leopardenmustern herumlaufen. Die Antwort ist simpel: als man es tragen konnte, hatte man nicht das nötige Selbstbewußtsein und wenn man das hat, kann man es nicht mehr tragen. Das ist nämlich die Krux am Älterwerden, die Sache mit dem Selbstbild.
Die Natur hat uns da ein zwiespältiges Trostpflaster spendiert. Jeden Tag zerfallen wir körperlich ein Stück mehr, unser Geist aber wächst. Idealerweise. Bei Manchen wächst leider nur das Ego, nicht die sogenannte Weisheit. Und so entsteht eine Diskrepanz zwischen innen und außen, die sich Jahr um Jahr schleichend vergrößert. Weil wir aber inzwischen so wahnsinnig weise geworden sind, läßt sich diese Diskrepanz ganz gut aushalten. Dafür wird unser Verhalten immer eigenartiger. Man trennt sich leichter von alten Klamotten, von Träumen und so mancher Freundschaft, an bestimmten Verhaltensmustern und Vorstellungen, deren ursprünglicher Sinn längst überholt ist, wird allerdings auf Teufel komm raus festgehalten. Da kann ein Therapeut lange seine Miete mit bezahlen.
Die Sache mit dem Tee fing an, als ich zu rauchen aufhörte. Man sagte mir, Frauen würden typischerweise in meinem Alter vernunftbedingt damit aufhören, da der eher wenig vernunftgesteuerte Grund mit der Schwangerschaft langsam hinfällig würde. Ich liege also voll im Trend. Jetzt habe ich schon eine Gewohnheit beendet, da fällt es umso schwerer, eine weitere zu lassen. Das mit dem Schlaf ist eine Sache, die ich - genau wie das mit dem Essen - nicht genau zuordnen kann. Schlafe ich nicht mehr, weil mein biologisches Gleichgewicht durch Suchtreduktion gestört wurde oder weil mittlerweile die senile Bettflucht einsetzte? Je weniger Lebenszeit man erwarten kann, umso weniger Schlafenszeit und damit doch effektiv mehr Lebenszeit. Zeit habe ich dadurch jede Menge. Vorwiegend zwischen fünf und sieben morgens. Dabei soll fehlender Schlaf das Leben doch verkürzen. Was die Natur wohl sonst noch für optische Täuschungen auf Lager hält?
Sinnkrise in Reinform. Und das alles wegen einer lächerlichen Tasse Tee!
Und noch einer zum Hören, weil der Text inzwischen länger als ein Song dauert:
Just getting older
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Freitag, 7. März 2008
Geb'n se dem Mann am Klavier noch en Bier
frau klugscheisser, 16:15h
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Mittwoch, 5. März 2008
Come together
frau klugscheisser, 19:07h
Wie, ist schon wieder Mittwoch? Letzte Woche habe ich doch erst gebloggt. Damit die Zeit dazwischen nicht zu lang wird, hier etwas Randomgewäsch™
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein Bücherstöckchen von Kathrin wartet geduldig auf Erfüllung.
Schlage ein Buch auf Seite 123 auf und schreibe den fünften Satz, sowie die drei folgenden Sätze nieder.
In meinem Falle handelt es sich mal wieder um eines dieser verheißungsvollen Bücher, das von einem Passagier vergessen wurde. Sollte ich jemals begreifen, dass ein Verehrer des Wortes und somit der Literatur kein Buch vergißt, weil er Bücher dazu zu sehr liebt, habe ich meine spätpubertäre Idealismusphase auch endlich abgeschlossen.
"When each afternoon planning session was over, Georgia invariably headed back to work while Cat consultet her everready PDA and went to Pilates or an accupuncture appointment, a quick workout or an even quicker stop at the dermatologist for her regular collagen. There wasn't any sort of gabbing on the phone in between their meetings - and the two always conducted themselves professionally - but slowly a quiet feeling began to build. A sense of reunion.Georgia looked forward to see 'C@z.pm' scribbled on the calendar taped up over her computer, and Cat found herself clearing the deck on Wednesday afternoons in case the meeting went long; she'd rather skip spinning than her design meeting with Georgia."
aus 'The friday night knitting club' von Kate Jacobs
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Hinter der Bühne, gleich zwischen Künstlereingang und Vorhang, genau gesagt auf dem Stehpult des Inspizienten, über einen dieser sehr knackig muskulösen, jedoch gleichzeitig auch sehr jungen - mich deswegen beinahe der Pädophilie strafbar machend - Balletttänzer hergefallen, nachdem ich kurz zuvor noch der dort wartenden Frau Applebum zuzwinkerte. Aufgewacht. Fester Vorsatz, nie wieder kurz vor dem Schlafen nach Suspensorien zu googlen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
'one and one and one is three'
Sage noch einer, in Liedtexten stecke keine Wahrheit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auf den tiefsten Punkt folgt die Umkehr. Das ist so in der Geometrie (Scheitelpunkt der Parabel) und im wirklichen Leben. Wenn ich die Außentemperatur so betrachte, müsste es eigentlich ab jetzt Frühling werden. Arschkalt hier. Kleiner Trost: in Kiew und Helsinki ist es kälter.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
The best is yet to come. Auch ein Liedtext.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Erstaunlich, wie man sich verändert. Unmerklich von Tag zu Tag und augenscheinlich aus größerer Distanz. Sage noch einer, im Alter könne man sich nicht mehr ändern. Allein das Alter verändert schon. Mit etwas Unterstützung werden dann Berge zu Propheten. Fleischberge.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Am I living in a box?

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Emma hat meine fliegenden Kunden bescheiden werden lassen. Der Job der Kabinenangestellten ist damit sozusagen im Aufwind (ein Euro in die Kalauerkasse). Und wenn noch einer keift, weil ich ihm aus Sicherheitsgründen das Handgepäck abnehme, in persönlich zum Abschalten seiner elektronischen Geräte (ja, auch IPods sind elektronische Geräte oder läuft Ihrer mit Handkurbel?) auffordere oder weil er schlafen möchte, anstatt den Sicherheitsinstruktionen zu lauschen, werde ich lächelnd auf die Bildschlagzeile vom Sonntag verweisen (Video vom Anflug). Wie ich meine Passagiere allerdings kenne, sehen die aber nur das Tittenbild drunter. Selektive Wahrnehmung nennt man das in Fachkreisen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nachtrag:

Muss ich haben! Sehr dringend.
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Come together
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Ein Bücherstöckchen von Kathrin wartet geduldig auf Erfüllung.
Schlage ein Buch auf Seite 123 auf und schreibe den fünften Satz, sowie die drei folgenden Sätze nieder.
In meinem Falle handelt es sich mal wieder um eines dieser verheißungsvollen Bücher, das von einem Passagier vergessen wurde. Sollte ich jemals begreifen, dass ein Verehrer des Wortes und somit der Literatur kein Buch vergißt, weil er Bücher dazu zu sehr liebt, habe ich meine spätpubertäre Idealismusphase auch endlich abgeschlossen.
"When each afternoon planning session was over, Georgia invariably headed back to work while Cat consultet her everready PDA and went to Pilates or an accupuncture appointment, a quick workout or an even quicker stop at the dermatologist for her regular collagen. There wasn't any sort of gabbing on the phone in between their meetings - and the two always conducted themselves professionally - but slowly a quiet feeling began to build. A sense of reunion.Georgia looked forward to see 'C@z.pm' scribbled on the calendar taped up over her computer, and Cat found herself clearing the deck on Wednesday afternoons in case the meeting went long; she'd rather skip spinning than her design meeting with Georgia."
aus 'The friday night knitting club' von Kate Jacobs
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Hinter der Bühne, gleich zwischen Künstlereingang und Vorhang, genau gesagt auf dem Stehpult des Inspizienten, über einen dieser sehr knackig muskulösen, jedoch gleichzeitig auch sehr jungen - mich deswegen beinahe der Pädophilie strafbar machend - Balletttänzer hergefallen, nachdem ich kurz zuvor noch der dort wartenden Frau Applebum zuzwinkerte. Aufgewacht. Fester Vorsatz, nie wieder kurz vor dem Schlafen nach Suspensorien zu googlen.
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'one and one and one is three'
Sage noch einer, in Liedtexten stecke keine Wahrheit.
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Auf den tiefsten Punkt folgt die Umkehr. Das ist so in der Geometrie (Scheitelpunkt der Parabel) und im wirklichen Leben. Wenn ich die Außentemperatur so betrachte, müsste es eigentlich ab jetzt Frühling werden. Arschkalt hier. Kleiner Trost: in Kiew und Helsinki ist es kälter.
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The best is yet to come. Auch ein Liedtext.
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Erstaunlich, wie man sich verändert. Unmerklich von Tag zu Tag und augenscheinlich aus größerer Distanz. Sage noch einer, im Alter könne man sich nicht mehr ändern. Allein das Alter verändert schon. Mit etwas Unterstützung werden dann Berge zu Propheten. Fleischberge.
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Am I living in a box?

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Emma hat meine fliegenden Kunden bescheiden werden lassen. Der Job der Kabinenangestellten ist damit sozusagen im Aufwind (ein Euro in die Kalauerkasse). Und wenn noch einer keift, weil ich ihm aus Sicherheitsgründen das Handgepäck abnehme, in persönlich zum Abschalten seiner elektronischen Geräte (ja, auch IPods sind elektronische Geräte oder läuft Ihrer mit Handkurbel?) auffordere oder weil er schlafen möchte, anstatt den Sicherheitsinstruktionen zu lauschen, werde ich lächelnd auf die Bildschlagzeile vom Sonntag verweisen (Video vom Anflug). Wie ich meine Passagiere allerdings kenne, sehen die aber nur das Tittenbild drunter. Selektive Wahrnehmung nennt man das in Fachkreisen.
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Nachtrag:

Muss ich haben! Sehr dringend.
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Come together
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Dienstag, 26. Februar 2008
Run, run, run
frau klugscheisser, 07:42h
Laufbänder sind die modernen Hamsterräder für Zweibeiner. Ich mag sie nicht. Ich mochte bis vor Kurzem aber auch nicht laufen. Wir sprechen von Laufen als schnelle Variante des Gehens, gemeinhin joggen genannt. Das muss man in Bayern verifizieren. Mit Laufen wird hier nämlich alles zwischen schleichen und rennen bezeichnet, das der Fortbewegung auf zwei Beinen dient. Die Süddeutschen sind allgemein nicht kleinlich, was verbale Eingrenzungen betrifft. Da geht der Fuß schon mal bis zur Hüfte und der Bauch ist das Gebiet zwischen Brust und Lenden. Obwohl, das mit dem Bauch hat sich wohl eher aus der männlichen Anatomie entwickelt. Wir Frauen differenzieren sehr wohl zwischen Magen- und monatlich wiederkehrenden Bauchschmerzen. Das aber nur am Rande.
Zurück zum Laufen. Monotone Bewegung, bei der man dem Körper jede einzelne Minute hart abringen muss. Von wegen Endorphinausschüttung. Ich vermute mal, Endorphine sind eine Erfindung der Sportindustrie. Es gibt sie nicht wirklich. Wenn du keine spürst, musst du eben öfter/länger laufen. Das sagen sie dir. Um öfter/länger zu laufen brauchst du aber die richtigen Schuhe, die richtige Unterwäsche und atmungsaktive Oberbekleidung. Von wegen atmungsaktiv: muss ich zur Hautatmung wechseln, wenn meine Lungenkapazität nicht ausreicht oder wie? Selbst wenn ich aus allen Löchern atme, die mir eigen sind, habe ich noch nie Endorphine gespürt. Wenn ich Schokolade esse schon.
Nun passen aber Schokolade und Sport nicht so gut zusammen. Das eine bedingt zwar oft das andere aber irgendwie handelt es sich eher um eine Zweckgemeinschaft als eine Liebesverbindung. Man könnte jetzt ganz pragmatisch sein und vor dem Laufen einfach Schokolade zu sich nehmen. Natürlich nur wegen der Endorphine. In Anbetracht des drohenden Sportes kann Schokolade aber ihre Wirkung nicht vollkommen entfalten. Und weil Endorphine so scheue Wesen sind, bleiben nur die Nebenwirkungen auf den Hüften. Da ist Schokolade wie Homöopathie: wenn es nicht wirkt, musst du es öfter/länger einnehmen. Wieviel Kalorien hat eigentlich ein Globuli und steht das auf der Verpackung?
Was ich aber eigentlich erzählen wollte, war die Geschichte mit dem Laufband. Seit einigen Wochen leide ich unter erheblich dezimiertem Nachtschlaf. Das kann jetzt durch meine verschobenen Arbeitszeiten bedingt sein oder durch verschobene Freizeitgrübelei. Fakt ist, dass ich letztens zum ersten Mal auf so einem modernen Hamsterrad stand und es sogar genoß. Morgens um fünf. Ich mache mir ernsthafte Sorgen.
Run run run
Zurück zum Laufen. Monotone Bewegung, bei der man dem Körper jede einzelne Minute hart abringen muss. Von wegen Endorphinausschüttung. Ich vermute mal, Endorphine sind eine Erfindung der Sportindustrie. Es gibt sie nicht wirklich. Wenn du keine spürst, musst du eben öfter/länger laufen. Das sagen sie dir. Um öfter/länger zu laufen brauchst du aber die richtigen Schuhe, die richtige Unterwäsche und atmungsaktive Oberbekleidung. Von wegen atmungsaktiv: muss ich zur Hautatmung wechseln, wenn meine Lungenkapazität nicht ausreicht oder wie? Selbst wenn ich aus allen Löchern atme, die mir eigen sind, habe ich noch nie Endorphine gespürt. Wenn ich Schokolade esse schon.
Nun passen aber Schokolade und Sport nicht so gut zusammen. Das eine bedingt zwar oft das andere aber irgendwie handelt es sich eher um eine Zweckgemeinschaft als eine Liebesverbindung. Man könnte jetzt ganz pragmatisch sein und vor dem Laufen einfach Schokolade zu sich nehmen. Natürlich nur wegen der Endorphine. In Anbetracht des drohenden Sportes kann Schokolade aber ihre Wirkung nicht vollkommen entfalten. Und weil Endorphine so scheue Wesen sind, bleiben nur die Nebenwirkungen auf den Hüften. Da ist Schokolade wie Homöopathie: wenn es nicht wirkt, musst du es öfter/länger einnehmen. Wieviel Kalorien hat eigentlich ein Globuli und steht das auf der Verpackung?
Was ich aber eigentlich erzählen wollte, war die Geschichte mit dem Laufband. Seit einigen Wochen leide ich unter erheblich dezimiertem Nachtschlaf. Das kann jetzt durch meine verschobenen Arbeitszeiten bedingt sein oder durch verschobene Freizeitgrübelei. Fakt ist, dass ich letztens zum ersten Mal auf so einem modernen Hamsterrad stand und es sogar genoß. Morgens um fünf. Ich mache mir ernsthafte Sorgen.
Run run run
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Montag, 25. Februar 2008
Boogie Body
frau klugscheisser, 18:46h
Bademoden in den Achzigern oder "was hat sich die Frau bloß reingepfiffen?"
Einige Zitate der mittleren Dame:
Now's the time you're gonna get up and boogie with us honey!
Umchickaumchickaumchickaumchickaum!
Find it, feel it, move it, oh jeah!
You're ready to do it? Here it is.
You ain't got nothing but time.
Now give it a little beat!
Let yourself go, honey, now shake it baby!
Right, left, aha, yeahyeah, auh, rrrr!
Shake it sugar, do it to it!
Feel your heart beating, that's good, good news!
Get loose for heavens sake. Don't you know how to get lose by now?
Oh your body's hot!
C'mon circle those hips!
You should have it by now. If you don't have it, you're never gonna get it folks.
Everybody's got a little soul in their hips.
You better believe it.
Sie werden mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es Situationen gibt, in denen man als Frau besser schweigen sollte.
Einige Zitate der mittleren Dame:
Now's the time you're gonna get up and boogie with us honey!
Umchickaumchickaumchickaumchickaum!
Find it, feel it, move it, oh jeah!
You're ready to do it? Here it is.
You ain't got nothing but time.
Now give it a little beat!
Let yourself go, honey, now shake it baby!
Right, left, aha, yeahyeah, auh, rrrr!
Shake it sugar, do it to it!
Feel your heart beating, that's good, good news!
Get loose for heavens sake. Don't you know how to get lose by now?
Oh your body's hot!
C'mon circle those hips!
You should have it by now. If you don't have it, you're never gonna get it folks.
Everybody's got a little soul in their hips.
You better believe it.
Sie werden mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es Situationen gibt, in denen man als Frau besser schweigen sollte.
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Montag, 25. Februar 2008
Mushrooms
frau klugscheisser, 00:12h

Die Kombination von Sonne und Wärme läßt Städter wie Pilze aus dem Boden schießen.
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Freitag, 22. Februar 2008
A room with a view (24)
frau klugscheisser, 14:36h

Denver
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