Dienstag, 17. Mai 2011
Scratch My Name On Your Arm With A Fountain Pen
Die Kaltmamsell will's wissen:



Ich schreibe mit einem Diplomat Füller. Als ich zu studieren begann, wußte ich, ich würde wieder mehr schreiben. Da suchte ich nach einem stilvollen Füller, der nicht nur das Haptische, sondern auch das Auge anspricht. Überhaupt ist Schreiben ja ein zutiefst haptischer Vorgang - zumindest für mich. Fließen muss es, die Feder wie ein guter Ski ihre Spur in den Tiefschnee drücken. Nicht auf Eis und Firn kratzend, nicht zu schnell wie auf präparierten Pisten, immer schön in der Balance ausreichenden Tintenstoffes. Wenn das Papier dann noch stimmt, ist es wie mit einem Luftkissenboot über glatte Wasseroberfläche fliegen.

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Mittwoch, 11. Mai 2011
Get The Joke
Aus gegebenem Anlaß (Filmstart: Thor) möchte ich hier einen meiner Lieblingswitze zum Besten geben. Eigentlich funktioniert er nur mündlich, weswegen gleich in diesem Blog eine sprachwissenschaftliche Premiere stattfindet. Und er funktioniert nur, wenn man der korrekten Aussprache des englischen Ti äitsch mächtig ist. Falls Sie den Witz weitererzählen wollen, sollten Sie das berücksichtigen.

Der Witz geht so:

God Thor was bored from being a God and being perfect and immortal all the time. So one day he decides, he wants to be a mortal for one day. He plans to go down to earth in order to see what the ordinary people are dealing with. When he suggests his wish to Odin he gets 24 hours off from duty with the obligation to be back on time.

So the very next morning Thor goes on his journey to earth. The first thing he sees is a beautiful joung woman with great [insert here anything which can be great on a woman] and blond hair, a real eye-popper. He approaches her and they spend the next hours kissing and fondling each other and the rest of the day and the whole night having sex (ich muss zugeben, ab hier wird der Witz unrealistisch; gibt ja keine Frau, die mann mit einem kurzen Hallo sofort im Bett hat).

After 24 hours he wakes up and the thought of his divine duties immediately emerge in his head. He glances at the blond woman next to him and thinks it might be rude to disappear all of a sudden without any explanation left. That is the moment when she wakes up stretching and yawning. So he turns towards her and says: "You know, I'm Thor..." before he can add another word she looks at him baffled and returns: "YOU'RE THOUR? I'M THO THOUR, I CAN HARDLY PITH!!!"

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Sonntag, 8. Mai 2011
Looks like it's time for that certain holiday


bis später....

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Donnerstag, 5. Mai 2011
Fashion


Gevogue. Reelke.

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Donnerstag, 5. Mai 2011
A room with a view (35)

Budapest

Wenn Sie lieber rein- statt rausgucken wollen... in den Kommentaren

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Samstag, 30. April 2011
Jack & Diane


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Einträge nur des Datums wegen sind wie virtuelle Baumrindenschnitzer. I was here.
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Papadam ist die Oblate des Inders.

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Der Hochzeitstourismus in London scheint eine zweite Blütezeit zu haben. Während der ersten war ich in Amerika. Obwohl 30 Jahre dazwischen liegen, geben sich die Tassen nichts in ihrer Hässlichkeit.

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Einmal um den Hydepark gejoggt. Unglaublich vielen Menschen begegnet. Menschen haben Bedürfnisse, die sie in geeigneten Anstalten verrichten. Am Rande des Parks stehen gefühlte 1 Kilometer solcher Eccles.

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Das Zeitalter der tränenlosen Trauungen

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Oh yeah, life goes on long after the thrill of livin' is gone.

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Montag, 18. April 2011
Again And Again
Zweimal im Jahr tu ich's. Hinterläßt jedes Mal ein gutes Gefühl. Heute besonders häufig beobachtet: während Frauen eher weggucken, schauen Männer betont hin. Hat das was mit eigenen Fertigkeiten zu tun oder mit reiner Neugier?

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Summerbreeze
tulip

Das Grün sprießt, die Nächte sind lau und die Tulpen auf meinem Tisch prostituieren sich. Sich verlieben. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Mittwoch, 13. April 2011
Black & Gold

I LIKE!

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Montag, 4. April 2011
After All These Years
Wissen Sie eigentlich, wie das ist, etwas zu tun, das Sie aus Gründen ein sehr lange Zeit nicht mehr getan, das Sie aber früher einmal sehr intensiv betrieben haben? Ich hab's getan, und es ist fantastisch.

Der ein oder andere Leser weiß, dass ich früher Musiker war, was ich ja im Grunde immer sein werde, nur eben seit zwölf Jahren ohne Instrument. Das hatte ich damals in den Kasten gelegt und nicht mehr angeschaut. Aus Gründen. Plötzlich ergab sich die Gelegenheit für mich, wieder öffentlich aufzutreten. Und ich nahm die Herausforderung an. Nach zwölf übungslosen Jahren und vier Wochen Vorbereitungszeit durchaus eine Herausforderung, selbst für einen ehemaligen Profi. Die Vorbereitung gestaltete sich entsprechend intensiv. Zunächst frustrierend, dann aber mehr und mehr erfolgversprechend. Schließlich schien ich mein altes Niveau fast wieder erreicht zu haben. Fast, denn auch die Routine des öffentlichen Auftretens gehört zum Erfolg. Die fehlte natürlich. Entsprechend holprig der Vortrag. Blockierte Klappen, trockener Mund, der Kollege weiß, wovon ich spreche.

Auf eines war ich jedoch nicht gefaßt. Es hat trotzdem Spaß gemacht. Befreit vom Leistungsdruck des Broterwerbs, von kritischen Konkurrenten und vom eigenen Ehrgeiz blieb genau das übrig, was im Grunde für jeden Künstler im Vordergrund seiner Tätigkeit stehen sollte, was jedoch bei den Wenigsten in der Realität anzutreffen ist: die Freude an der Kunst. Schön, wenn sie sich mit einer perfekten Technik paart, immer noch schön, wenn die Technik ein wenig in den Hintergrund tritt. Aus Gründen. Wie sagte Artur Schnabel einst so trefflich "Mit dem falschen Fingersatz aber dem richtigen Gefühl." In diesem Sinne halt.


Mein Dank geht an die Fotografin

Heute beschlossen, das Instrument generalüberholen und das Klavier stimmen zu lassen, die Tradition der Hauskonzerte wiederbelebend. Falls Sie im Kreis München wohnen und interessierter (Profi-)Musiker bzw. Zuhörer sind, melden Sie sich bitte in den Kommentaren.

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Dienstag, 29. März 2011
Sätze, die man sofort bloggen muss (55)
Lass mich Deine Kontaktlinsen lutschen!

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