Mittwoch, 23. März 2011
Summer is Coming


Den ganzen Sommer wieder die Sorge, er könne beim Lesen abstürzen.

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Dienstag, 22. März 2011
Sätze, die man sofort bloggen muss (54)
There's a great beauty in imperfection.
Start embracing it and slowly it will become perfect.

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Montag, 21. März 2011
Lillies in the Valley


Dies ist übrigens die Musik im Film Pina. Ein Film wie das flüchtige Gefühl eines Augenblicks. Unbedingt ansehen. In 3D.

Und die Musik erinnert mich an französische Filme aus den Sechzigern/Siebzigern. Romy, Alain und Michel.

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Freitag, 18. März 2011
Thinking About Japan
Meine Eindrücke von dort von damals:

Bilder vom Meiji Jingu Schrein
Hochzeit auf japanisch
Tendenz zur Permanentbeschallung
Eindrücke von der Straße
Eindrücke von der U-Bahn
Kirschblüte
Big in Japan (2)
Big in Japan (1)
Eigenarten
Toiletten
Erste Eindrücke
Japanische Ehefrauen

Die unzähligen Male in Tokyo haben mich ein wenig näher an diese für uns so geheimnisvolle Kultur rücken lassen. Im Grunde jedoch sind die Japaner aber nicht so fremd, wie sie scheinen. Sie sind Menschen wie wir. Mit den gleichen Wünschen, Sehnsüchten und Bedürfnissen. Im Herzen bin ich bei ihnen.

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Donnerstag, 3. März 2011
Road To Hell
Einmal Hölle und wieder zurück. So fühlt es sich an, was ich hinter mir habe. Das Ziel stand allerdings vorher nicht auf dem Ticket. Und schön warm war's da auch nicht, wo ich war, denn die Hölle ist nicht das, was wir uns darunter vorstellen, sondern das, wovor wir uns fürchten, das aus unserem Verdrängten aufsteigt, uns hinterrücks überfällt und uns meuchelt.

Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld, bis es hier weitergeht. Erst muss ich noch tief durchatmen.

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Donnerstag, 17. Februar 2011
You Can Get it if you really want
Das nenne ich mal echte Motivation:


©by Flix

Danke dafür, Herr Flix.

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Montag, 14. Februar 2011
My Funny Valentine


Keine Frage, spielen konnt' er besser als singen. Und dennoch, diese Melancholie, die sich durch sein Leben und seine Stimme zieht. Ich wollt's Ihnen nicht vorenthalten.

Weil die Bilder so schön sind noch eines hinterher:

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Donnerstag, 10. Februar 2011
Mannamanna dub duu didudub
Kennen Sie noch diese alte Französischlernserie "Les Gammas"? Das waren diese drei Außerirdischen, die sich wild umherhüpfend auf französisch echauffierten. Quasi die Teletubbies für Erwachsene. Warum aber Außerirdische unbedingt französisch sprechen lernen müssen, hat sich mir schon damals nicht erschlossen, zumal uns Hollywood ja glauben macht, sie sollten wenn irdisch, dann doch wenigstens englisch verstehen.

Im Zuge meiner Prüfungsvorbereitung bastle ich mir nun Eselsbrücken. Da gibt es neben Nervenbahnen, Hirnarealen und anderen menschlichen Mysterien diese vielen Neurotransmitternamen und Aminosäuren. Einer davon ist GABA - Gamma Aminobuttersäure. Und die stelle ich mir als wild im ZNS rumhüpfende Ausserirdische vor, die mit ihren Freunden, den Glycins die Kolateralschäden der Glutamatrabauken inhibitorisch eindämmen.

Es gibt noch eine ganze Menge Eselsbrücken, beispielsweise heißt dieser kleine Knubbel an der Ohrmuschel vor dem Gehörgang Tragus (gr. Ziegenbock). Da sprießen bei alten Männern die Haare wie ein umgekehrter Ziegenbart heraus.

Wer mehr zum Thema sucht, sei hierhin verwiesen. Für mich wird die Zeit langsam knapp, mir persönliche Brücken auszudenken.

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Sonntag, 6. Februar 2011
It's all over now, Baby Blue
Mein opus magnum, mein bedeutendstes, weil bisher einziges Werk ist vollbracht. Hinterher war's dann gar nicht so schlimm. Das ist aber nur ein Trugschluss, weil mittendrin war's schon arg schlimm. Wenn man 15 Seiten über etwas schreiben muss, das einem weder klar ist, noch großartig Interesse weckt, dann ist das schlimm. Noch schlimmer wird nur die große Abschlussarbeit werden. Die Hoffnung bleibt, dass ich bis dahin meine Zitierregeln gelernt habe. Die kleinen Formatierungsgeheimnisse habe ich Word inzwischen entlockt. Vielleicht erinnere ich mich sogar zu gegebenem Zeitpunkt wieder dran. Meine Vorliebe für Füllwörter und komplizierte Satzkonstruktionen entdeckt.Ausserdem einen Crashkurs in Powerpoint beim Experten absolviert, der mir nicht nur damit sehr half. Die Folge ist lebenslange Dankbarkeit. Wie lange er das wohl aushält?

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Mittwoch, 2. Februar 2011
Awakening
Einen Film, den ich Ihnen sehr gerne ans Herz legen würde:



Poll erzählt das durch familiäre und politische Umstände beschleunigte Erwachsenwerdens der damals 14 jährigen Dichterin Oda Schäfer kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Mich hat vor allem die Leistung der Jungschauspielerin Paula Beer beeindruckt, die dafür den Bayerischen Filmpreis erhielt. Es wird bestimmt nicht der letzte bleiben.

Und dann diese Geschichte, die mich sehr beeindruckte. Voller skuriler Bilder, voller wahnsinniger Menschen. Ich entdecke Parallelen. Oda ist mit 14 vollkommen allein, obwohl sie zur Familie des Vaters zieht. Ich bin in diesem Alter vollkommen allein, weil die einzige Bezugsperson stirbt, die ich bis dahin habe. Sie flüchtet in ihre Sätze, schreit in ihr Tagebuch, wie sie erzählt. Ich flüchte in die emotionale Starre, schreie in mein Tagebuch. Dann eine weitere Szene, die mir fast den Atem raubt, weil sie so weh tut. Der Schlag sitzt in der Magengrube. Erzählen will ich nicht. Noch zwei Tage danach fühle ich mich verstört. Wie sehr ein Kind erwachsen sein kann, wenn es muß. Weiter will ich nicht denken. Bilder fühlen in diesem Falle besser als Worte

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