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Dienstag, 8. Oktober 2013
Tageblog 08.10.2013 - Reisevorbereitung
frau klugscheisser, 15:48h
Jetzt weiß ich endlich, wozu die ganzen Führungskräfte Assistenz benötigen: Reiseplanung. Ich verbringe Stunden, um herauszufinden, wie ich von A nach B am günstigsten und schnellsten komme. Sowohl im Netz als auch in diversen Warteschleifen am Telefon. Ausserdem festgestellt, dass Neuseelandenglisch auch kein Spaß ist. Zumindest nicht beim Verstehen.
Jetzt allerdings erst mal ins Nachbarland. Haben Sie eigentlich als Kind auch immer davon geträumt, abends im Kaufhaus - vorzugsweise der Spielzeugabteilung - eingeschlossen zu werden? Ich glaube, es gibt sogar einen Kinderfilm drüber. Jedenfalls werde ich nächste Woche in einem Bettengeschäft nächtigen. Ich darf dort laut Besitzer Gestell, Matratze und Decke aus dem Sortiment wählen. Vielleicht probiere ich auch jede Nacht ein anderes Bett. Nur das Schaufenster, sagt er, ist gegen neugierige Blicke zu verhängen. Aber wer will mich schon schlafen sehen, wo ich doch seit neuestem im Traum singe. Das muss scheußlich klingen, denn ich wache davon immer selber auf. Wird also keiner stehenbleiben. Oder sollte ich zur Sicherheit doch einen Hut draussen aufstellen?
Jetzt allerdings erst mal ins Nachbarland. Haben Sie eigentlich als Kind auch immer davon geträumt, abends im Kaufhaus - vorzugsweise der Spielzeugabteilung - eingeschlossen zu werden? Ich glaube, es gibt sogar einen Kinderfilm drüber. Jedenfalls werde ich nächste Woche in einem Bettengeschäft nächtigen. Ich darf dort laut Besitzer Gestell, Matratze und Decke aus dem Sortiment wählen. Vielleicht probiere ich auch jede Nacht ein anderes Bett. Nur das Schaufenster, sagt er, ist gegen neugierige Blicke zu verhängen. Aber wer will mich schon schlafen sehen, wo ich doch seit neuestem im Traum singe. Das muss scheußlich klingen, denn ich wache davon immer selber auf. Wird also keiner stehenbleiben. Oder sollte ich zur Sicherheit doch einen Hut draussen aufstellen?
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Mittwoch, 2. Oktober 2013
Tageblog 1.10.2013 - Ausdruck
frau klugscheisser, 01:35h
Heute das erste Mal seit Monaten wieder eine einfache Choreo getanzt. Fühlt sich wunderbar an. Weil die Technik durch die Verletzung nicht ganz wie gewohnt funktioniert, konzentriere ich mich mehr auf den Ausdruck. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Ich spüre die Bewegung nicht nur im Körper bewusster, sondern auch in der Seele.
Ausserdem beschlossen, wie es beruflich jetzt weitergeht. Erst eine Weiterbildung im Blockseminar Oktober und Januar, danach volle Fahrt in den Alltag übersetzen. Ich bin zuversichtlich und sehr sicher, dass ich die Marktlücke gut füllen kann. Auf diese Weise kann ich meinem körperlichen Zustand durchaus etwas Gutes abgewinnen. Zeit und der nötige Druck zur Veränderung. Wenn mir das einer vor einigen Monaten vorhergesagt hätte, ich hätt's nicht geglaubt.
Im Fluss mit den Geschehnissen. Menschen und Gelegenheiten kommen wie von alleine auf mich zu. Die Zeit ist reif.
Ausserdem beschlossen, wie es beruflich jetzt weitergeht. Erst eine Weiterbildung im Blockseminar Oktober und Januar, danach volle Fahrt in den Alltag übersetzen. Ich bin zuversichtlich und sehr sicher, dass ich die Marktlücke gut füllen kann. Auf diese Weise kann ich meinem körperlichen Zustand durchaus etwas Gutes abgewinnen. Zeit und der nötige Druck zur Veränderung. Wenn mir das einer vor einigen Monaten vorhergesagt hätte, ich hätt's nicht geglaubt.
Im Fluss mit den Geschehnissen. Menschen und Gelegenheiten kommen wie von alleine auf mich zu. Die Zeit ist reif.
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Mittwoch, 25. September 2013
Tageblog 24.9.2013 - Gesang
frau klugscheisser, 00:00h
Nach längerer Pause wieder mit dem Singen angefangen. Erhoffe mir davon nicht etwa eine Karriere als Sängerin - obwohl ich durchaus gerne auftreten würde - sondern ein mögliches Loslassen. Wenn es gut klingt, ist es ein gutes Gefühl, den Raum mit der Stimme zu füllen. Wenn nicht, dann ist es eher wie gegen eine Wand schreien. Beides hat durchaus was. Nach diversen Streisand Songs jetzt ins klassische Fach gewechselt. Ich finde, die Carmen passt zu mir. Deswegen besinge ich jetzt den Vogel der Liebe. Und es tut sich was im Hals. Die Lehrerin meint das übrigens auch und jagt mich vom c bis c'''. Ginge bald auch noch höher, meint sie. Ich selbst habe dazu keine Meinung, weil ich eher so mezzosopranmäßig unterwegs bin: tiefes Timbre in hoher Stimme aber noch weit entfernt von den Grenzbereichen. Und da wäre noch der geniale Jazzpianist und Freund, mit dem ich irgendwann arbeiten möchte. Also mehr so freizeitmäßig jetzt aber durchaus ambitioniert. Der Vogel der Liebe fliegt noch nicht über die Klippen aber das richtige Gefühl ist schon da. Und das ist die Hauptsache.
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Sonntag, 22. September 2013
Tageblog 22.9.2013 - Wiese
frau klugscheisser, 19:31h
Wiesn - der große Ausnahmezustand hat begonnen. Ferne Bekanntschaften werden plötzlich in der Hoffnung auf eine Schlafstätte aufgefrischt, Kotze auf den Gehwegen, volle U-Bahnen und viele bunt verkleidete Touristen auf der Straße. Schön war's vielleicht, als wir noch unter uns waren. Daran kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Einmal mit der Oma zum Geburtstag auf der Wiesn gewesen und prompt von einem Bsuffenen angepöbelt worden. Die Oma konnte leider nicht mehr weglaufen, weswegen ich in Nahkampfstellung gegangen bin. Wär aber nicht nötig gewesen, weil der dann die Rolltreppe runtergeflogen ist.
Heute mit der koreanischen Freundin über die Wiesn geschlendert (sie sagt immer "Wiese"). Sie mit 1,50 und riesiger Ochsensemmel. Dann im Riesenrad wegen akuter Höhenangst Händchen gehalten. Lebkuchenherz gekauft (was halt alles zum Standardprogramm gehört). Den Du scharfes Luder Spruch nicht übersetzen können, weswegen wir uns für das süße Maus Herz entschieden haben (ist jetzt nur lustig, wer sie kennt). Alles in allem trotz der Menschenmenge Spaß gehabt.
Immerhin mein Dirndl ausgeführt. Leider passt es nicht mehr so gut, weil wie Patsy Jones treffend bemerkte: Was man übers Abnehmen wissen sollte: Die Brüste erfahren es zuerst. Was man übers Zunehmen wissen sollte: Die Brüste erfahren es zuletzt. Das Dekollté mit anderem ausgefüllt (MP3 Player passen da wunderbar rein, sowie Geld und Schlüssel). Nächstes Jahr vielleicht mal ein neues Dirndl. Oder wieder zunehmen.
Heute mit der koreanischen Freundin über die Wiesn geschlendert (sie sagt immer "Wiese"). Sie mit 1,50 und riesiger Ochsensemmel. Dann im Riesenrad wegen akuter Höhenangst Händchen gehalten. Lebkuchenherz gekauft (was halt alles zum Standardprogramm gehört). Den Du scharfes Luder Spruch nicht übersetzen können, weswegen wir uns für das süße Maus Herz entschieden haben (ist jetzt nur lustig, wer sie kennt). Alles in allem trotz der Menschenmenge Spaß gehabt.
Immerhin mein Dirndl ausgeführt. Leider passt es nicht mehr so gut, weil wie Patsy Jones treffend bemerkte: Was man übers Abnehmen wissen sollte: Die Brüste erfahren es zuerst. Was man übers Zunehmen wissen sollte: Die Brüste erfahren es zuletzt. Das Dekollté mit anderem ausgefüllt (MP3 Player passen da wunderbar rein, sowie Geld und Schlüssel). Nächstes Jahr vielleicht mal ein neues Dirndl. Oder wieder zunehmen.
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Dienstag, 17. September 2013
Tageblog 17.9.2013 - Tanz
frau klugscheisser, 08:36h
Das kann ich mir immer wieder ansehen. Die Musik ist von Yun Miyake und durch den Film Pina von Wenders bekannt geworden. Der Choreograph Adam Parson kommt ursprünglich aus Kenia, lebt und arbeitet in LA und war für Workshops auch schon bei uns in München. Inzwischen sind wir befreundet. Ich mag seine Art der Umsetzung von Musik in Bewegungen.
Der entsprechende Ausschnitt aus dem Film ist übrigens auch wunderbar. Vor allem den Anfang mit den Stühlen mag ich. Eine schöne Art, seine Lebensfreude zu zeigen:
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Montag, 16. September 2013
Tageblog 16.9.2013 - Balance
frau klugscheisser, 08:26h
Vieles, das mich beschäftigt, jedoch nicht in seiner Deutlichkeit hierher gehört. Ich versuche, mehr auf meine innere Stimme zu hören. Die wird nämlich meistens von meinem Denken übertönt, das lauter und fordernder ist. Keine leichte Aufgabe also, den leisen Klängen zu lauschen, die sich im Hintergrund melden. Ich bin mir sicher, auch das hat zu meinem derzeitigen Status beigetragen. Sich zusammennehmen, durchkämpfen, hart sein, nicht nachgeben. Und irgendwann krampft auch der Körper, versagt seine Dienste, weil nur so das zu Wort kommen kann, was im Normalen nicht sein darf. Ich fühle mich schwach, verletzlich und durchsichtig neben all der Kraft und Energie, die ich im Dauermodus auszustrahlen scheine. So zumindest lauten die Rückmeldungen. Warum ist es so erstaunlich, wenn starke Menschen Schwäche zeigen? Das eine geht nicht ohne das andere. Es kommt nur darauf an, nicht auf eine Seite zu kippen. Alles im Gleichgewicht halten.
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Freitag, 13. September 2013
Feuervogel
frau klugscheisser, 11:21h

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Tageblog 12.9.2013 - Vielleichts
frau klugscheisser, 08:27h
Nach einem Besuch beim Osteopathen war mein Körper gestern so schwach, dass ich mitten im Aufwärmtraining wegen Krämpfen und Zittern innehalten musste. Möglicherweise hat die Behandlung Wirkung gezeigt. Wenn's zur Besserung war, bin ich bereit, auch das zu akzeptieren. Und die Schmerzen.
Mein Schlafrhythmus scheint sich auf etwa 5 Stunden einzupendeln. Das dürfte reichen. Schade, dass es jetzt morgens noch so lange dunkel ist.
Die meisten Menschen nehme ich intuitiv wahr. Fast immer bestätigt sich mein Gefühl, wenn ich Informationen dazu bekomme. Mit dem Palpitator fällt mir das schwer. Erst schien er durch mich irritiert und verunsichert, jetzt ist er zugänglicher. Allerdings bekomme ich immer wieder das Gefühl einer Mauer. Wovor muss er sich schützen?
Mein Wochenpensum ist fast geschafft. Nur die Flüge für die große Reise sind noch nicht festgelegt. Das werde ich heute erledigen. Irgendetwas lässt mich noch zögern. Vielleicht ist das die Angst vor der Ungewissheit.
Obwohl so vieles jetzt anders ist, falle ich wieder in eine Art Routine. Auch an Ungewöhnliches kann man sich schnell gewöhnen. Der Mensch ist ein Anpassungsphänomen. Vielleicht ist das auch nicht schlecht.
Mein Schlafrhythmus scheint sich auf etwa 5 Stunden einzupendeln. Das dürfte reichen. Schade, dass es jetzt morgens noch so lange dunkel ist.
Die meisten Menschen nehme ich intuitiv wahr. Fast immer bestätigt sich mein Gefühl, wenn ich Informationen dazu bekomme. Mit dem Palpitator fällt mir das schwer. Erst schien er durch mich irritiert und verunsichert, jetzt ist er zugänglicher. Allerdings bekomme ich immer wieder das Gefühl einer Mauer. Wovor muss er sich schützen?
Mein Wochenpensum ist fast geschafft. Nur die Flüge für die große Reise sind noch nicht festgelegt. Das werde ich heute erledigen. Irgendetwas lässt mich noch zögern. Vielleicht ist das die Angst vor der Ungewissheit.
Obwohl so vieles jetzt anders ist, falle ich wieder in eine Art Routine. Auch an Ungewöhnliches kann man sich schnell gewöhnen. Der Mensch ist ein Anpassungsphänomen. Vielleicht ist das auch nicht schlecht.
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Donnerstag, 12. September 2013
Tageblog 11.9.2013 - Bilder
frau klugscheisser, 02:30h
Ein toller Tag mit einem (oder zwei) tollen Erlebnis. Bei einer semiprofessionellen (weil ich ja nur semi) Fotosession gestern sind schöne Fotos entstanden. Die Woche war verregnet und kühl. Am Tag zuvor wollte die Fotografin noch absagen aber ich habe einfach mal behauptet, es würde schon gut werden. Am Vormittag sah's auch noch sehr passabel aus. Als wir uns nachmittags am Königsplatz drapierten, zog der Himmel zu, es wurde windig und empfindlich kühler, schließlich fielen die ersten Tropfen. Nach etwa einer Stunde in kurzer Hose und T-Shirt freute ich mich das erste Mal über eine dicke Wolljacke zwischen den Bildern. Der Visagist hatte mit den verwehten Haaren alle Hände voll zu tun, zumal in meinen Haare die vorher kunstvoll gedrehten Wellen nur etwa eine halbe Stunde hielten. Das hatte ich aber schon vorausgesehen. Schön auch die Szene, in der ich mich im Auto umzog, während gerade ein Linienbus vorbeifuhr.
Auch die Kleiderwechselei unter den Propyläen verlief nicht ganz störungsfrei. Als hätten die Leut' noch nie eine Frau in Unterwäsche gesehen, blieben sie stehen und starrten mich an, bis sich die dreiköpfige Mannschaft als Blickschutz vor mich stellte. Einige Touristen versuchten trotzdem, Schnappschüsse von mir zu bekommen. Ja, die Münchner ziehen sich halt nicht nur am Eisbach bei jedem Wetter aus. Nach einer weiteren Stunde war das Sommeroutfit durch und ich durfte in Jeans und Cardigan vor die Kamera. Die Jeans gehörte nicht mal mir - der Freund des Stylisten hat in etwa meine Größe. Da fällt mir der Spruch einer Bekannten ein, die mal meinte, sie würde unter allen Umständen eine Diät in Erwägung ziehen, wenn ihr Mann ihre Jeans tragen könne. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, diese Jeans gehört einem Schwulen und die sind meistens ziemlich schlank. Die Strumpfhose unter der Jeans (ungewohntes Gefühl) hörte über dem Hosenbund auf, die Wolljacke war mit einer Haarnadel vorne festgepinnt und gab bei einigen Bewegungen den Blick auf Strumpfhosenbund und Bauch frei, weil nix drunter. Das ist wie bei den Schaufensterpuppen, wo die Klamotte, statt hauteng zu sitzen, hinten mit ner Klammer zusammengehalten wird. Es ist viel Schein, der mit der Wirklichkeit nicht so viel zu tun hat. Trotz allem eine schöne Erinnerung, die ich nicht missen möchte. Jetzt warte ich gespannt auf das Ergebnis.
Auch die Kleiderwechselei unter den Propyläen verlief nicht ganz störungsfrei. Als hätten die Leut' noch nie eine Frau in Unterwäsche gesehen, blieben sie stehen und starrten mich an, bis sich die dreiköpfige Mannschaft als Blickschutz vor mich stellte. Einige Touristen versuchten trotzdem, Schnappschüsse von mir zu bekommen. Ja, die Münchner ziehen sich halt nicht nur am Eisbach bei jedem Wetter aus. Nach einer weiteren Stunde war das Sommeroutfit durch und ich durfte in Jeans und Cardigan vor die Kamera. Die Jeans gehörte nicht mal mir - der Freund des Stylisten hat in etwa meine Größe. Da fällt mir der Spruch einer Bekannten ein, die mal meinte, sie würde unter allen Umständen eine Diät in Erwägung ziehen, wenn ihr Mann ihre Jeans tragen könne. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, diese Jeans gehört einem Schwulen und die sind meistens ziemlich schlank. Die Strumpfhose unter der Jeans (ungewohntes Gefühl) hörte über dem Hosenbund auf, die Wolljacke war mit einer Haarnadel vorne festgepinnt und gab bei einigen Bewegungen den Blick auf Strumpfhosenbund und Bauch frei, weil nix drunter. Das ist wie bei den Schaufensterpuppen, wo die Klamotte, statt hauteng zu sitzen, hinten mit ner Klammer zusammengehalten wird. Es ist viel Schein, der mit der Wirklichkeit nicht so viel zu tun hat. Trotz allem eine schöne Erinnerung, die ich nicht missen möchte. Jetzt warte ich gespannt auf das Ergebnis.
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Mittwoch, 11. September 2013
Tageblog 10.9.2013 - Musik
frau klugscheisser, 08:09h
Langsam wird's langweilig, weil nicht wirklich viel Neues hier passiert. Mal schlafe ich eine Stunde länger, mal kürzer, mal habe ich Schmerzen, mal keine. Und weil ich nicht arbeite, kann ich auch keine Bilder hier hochladen. Wer hat eigentlich dieses Tagebuchdings erfunden und wie dann die hohen Erwartungen erfüllt? Ich weiß schon jetzt nicht mehr, ob das eine so gute Idee ist.
Gestern nach längerem mal wieder eine Gesangsstunde genommen. Das Gefühl, wenn es gelingt, den Ton in allen Registern aus allen verfügbaren Resonanzpartien im Körper zu holen, ist wie fliegen. Leider gibt's bei mir dazwischen immer wieder Abstürze zu vermelden. Das scheinbar Leichte - etwa die Songs von Cole Porter - sind unendlich schwer. Sogar, wenn der Anfang, wie bei Night and Day auf nur einer Note liegt.
Danach auf die Anfängerstunde gewartet, während die Fortgeschrittenen trainierten. Kleinen Einbruch in meiner Haltung und Verfassung erlebt. Wehmut, dass ich diese Form des Trainings für unbestimmte Zeit (oder immer) vergessen kann.
Weitere Recherche über alternative/konservative Behandlungsmethoden angestellt. Das Unterfangen, das ich mir vorgenommen habe, ist nicht nur riskant, sondern spricht auch teilweise gegen jegliche Vernunft. So müssen sich die Wright Brüder als Pioniere der Luftfahrt auch gefühlt haben.
Zu Mittag mit einem guten Freund im Pepe e Sale gewesen. Sehr empfehlenswert, weil gut und nicht zu teuer. Die Gäste sind allerdings bissl schnieke, vor allem das Mittagspublikum. Ein Glas Wein getrunken und mich danach fürchterlich betrunken gefühlt. In der anschließenden Physio ziemlich albern gewesen so à la Ich weiß jetzt, dass das Trochantenmassiv nicht in den Alpen liegt! Haha!. Danach ein wenig geschämt.
Apropos fliegen und segeln: Ich hau' in der Physio ja immer so schlaue Sätze raus, mit denen man junge Mitmenschen noch beeindrucken kann. Letztens also sage ich, wer fliegt, muss Vertrauen in die Luft und wer segelt, Vertrauen in's Wasser haben. Und wie ich so drüber nachdenke, fällt mir auf, dass das überhaupt auf das komplette Leben zutrifft. Loslassen und Vertrauen haben.
Zum Abschluss, und weil ich mich über die Musiktube mit ihren Restriktionen immer mehr ärgere, noch eins meiner Lieblingstanzstücke mit Rita und Fred:
Gestern nach längerem mal wieder eine Gesangsstunde genommen. Das Gefühl, wenn es gelingt, den Ton in allen Registern aus allen verfügbaren Resonanzpartien im Körper zu holen, ist wie fliegen. Leider gibt's bei mir dazwischen immer wieder Abstürze zu vermelden. Das scheinbar Leichte - etwa die Songs von Cole Porter - sind unendlich schwer. Sogar, wenn der Anfang, wie bei Night and Day auf nur einer Note liegt.
Danach auf die Anfängerstunde gewartet, während die Fortgeschrittenen trainierten. Kleinen Einbruch in meiner Haltung und Verfassung erlebt. Wehmut, dass ich diese Form des Trainings für unbestimmte Zeit (oder immer) vergessen kann.
Weitere Recherche über alternative/konservative Behandlungsmethoden angestellt. Das Unterfangen, das ich mir vorgenommen habe, ist nicht nur riskant, sondern spricht auch teilweise gegen jegliche Vernunft. So müssen sich die Wright Brüder als Pioniere der Luftfahrt auch gefühlt haben.
Zu Mittag mit einem guten Freund im Pepe e Sale gewesen. Sehr empfehlenswert, weil gut und nicht zu teuer. Die Gäste sind allerdings bissl schnieke, vor allem das Mittagspublikum. Ein Glas Wein getrunken und mich danach fürchterlich betrunken gefühlt. In der anschließenden Physio ziemlich albern gewesen so à la Ich weiß jetzt, dass das Trochantenmassiv nicht in den Alpen liegt! Haha!. Danach ein wenig geschämt.
Apropos fliegen und segeln: Ich hau' in der Physio ja immer so schlaue Sätze raus, mit denen man junge Mitmenschen noch beeindrucken kann. Letztens also sage ich, wer fliegt, muss Vertrauen in die Luft und wer segelt, Vertrauen in's Wasser haben. Und wie ich so drüber nachdenke, fällt mir auf, dass das überhaupt auf das komplette Leben zutrifft. Loslassen und Vertrauen haben.
Zum Abschluss, und weil ich mich über die Musiktube mit ihren Restriktionen immer mehr ärgere, noch eins meiner Lieblingstanzstücke mit Rita und Fred:
Fred Astair and Rita Hayworth - So near and yet so far from keveen on Vimeo.
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Dienstag, 10. September 2013
Tageblog 9.9.2013 - Vorsätze
frau klugscheisser, 08:09h
Ich habe da diesen Plan. Er wird mich auf unkonventionelle Weise dorthin bringen, wo ich das überwinde, was mich derzeit plagt. Egal, was andere davon halten und egal, wer daran zweifelt. So lange ich daran glaube, so lange ich an mich glaube, wird mich keiner vom Gegenteil überzeugen können. Wer sonst sollte denn an mich glauben, wenn nicht ich?... link
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