Sonntag, 15. März 2009
A bicyclette


Quand on partait de bon matin
Quand on partait sur les chemins
A bicyclette
Nous étions quelques bons copains
Y avait Fernand y avait Firmin
Y avait Francis et Sébastien
Et puis Paulette

On était tous amoureux d'elle
On se sentait pousser des ailes
A bicyclette
Sur les petits chemins de terre
On a souvent vécu l'enfer
Pour ne pas mettre pied à terre
Devant Paulette

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 12. September 2008
Insomnia




... mehr (Text), wenn ich geschlafen habe...


Nachtrag: So ist das mit den Goldbergvariationen. Einst für einen schlaflosen Grafen auf Cembalo gespielt, heute für schlaflose Mittelständler auf ordinären Beschallungsanlagen.

... link (5 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 14. Februar 2008
My funny Valentine
Das Stilhäschen ging bereits letztes Jahr in Vorleistung. Dann brauch ich zu diesem leidigen Thema ja nix mehr schreiben. [Unterschreib' ich übrigens Wort für Wort]

Ausserdem ein weiteres Beispiel für einen gutgekleideten Künstler. Hier allerdings bereits erste Anzeichen von Sittenverfall. Statt dezenter Gestik zum gesungenen Wort ein Glas und eine Zigarette, der Schlips gelockert, haltloses Herumwanken statt gezielt plazierter Schritte. Wenigstens sitzt die Frisur:



Und wieder sind wir einem globalen Irrtum auf der Spur. Der Text des Liedes ist nämlich äußerst zwiespältig. Während alle Welt 'My funny Valentine' für die ultimative Liebeserklärung hält, würde ich mich schön bedanken, wenn jemand mein Aussehen als 'laughable, unphotographable' beschriebe und meine intellektuellen Kapazitäten anzweifelt. Aber jeder wie er mag. Die Musik jedenfalls ist zweifelsfrei klasse.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 13. Februar 2008
Big girls don't cry


Mal ehrlich, bei dem Titel haben Sie doch ganz bestimmt an ein völlig anderes Lied gedacht, eines das irgendwie aktueller ist und von einer gesungen wird, die denselben Namen trägt, wie eine ehemalige Angehörige des Britischen Königshauses. Aber was ist das schon, dieses ewige Rumgejammere von verlorener Liebe und Suhlen im Weltschmerz, von Geräkel auf kahlrasierter Männerbrust und tränenreichen Abschieden hinter riesigen Sonnenbrillen gegen die obige Version. Überhaupt die Lyrik, die Geschichte hinter den Worten. Mit nichts aus der heutigen Zeit zu vergleichen und mindestens ebenso mißverstanden wie Marleys Version der weinenden Frau. Aber hören und sehen Sie selbst.

Haben Sie sich mal die Choreographie genauer angesehen? Diese Choreographie ist meisterhaft, baut den Spannungsbogen langsam aus dem Hintergrund auf, wenn die Herren lässig nach vorne schlendern, dieses wie zufällige Verweilen neben dem Tasteninstrument, bis sie es schließlich hinter sich gelassen haben. Hier dann der Höhepunkt, bis schließlich der Rückzug mit Katarsis angetreten wird. Rückwärts laufend wohlgemerkt! Das schaffte ja nicht mal Britney bei ihrem letzten Auftritt so routiniert wie diese drei Herren. Das waren eben noch Könner.

Und diese Untermalung der Lyrik durch minimalistische Gesten. Allein schon die Mimik des Sängers spricht Bände, begleitet von einem Anheben der Arme hier, einer wippenden Fußspitze da, einem Fingerschnippen dort, während sich in neumodischen Videos verrenkt und ungelenk herumgehüpft wird. Schnell wird dem Beobachter klar, dass weniger eben doch mehr ist. Die Hand lässig in der Tasche flaniert es sich elegant, doch da bleibt sie nur, bis der Refrain mit beiden Händen erneut präsentiert wird. Heutzutage halten Sänger gerne ein Mikrofon, ein Instrument oder eine Dame, weil sie nicht wissen, wohin mit den Händen. Gelegentlich fuchteln sie wild mit abgespreizten Fingern ins Publikum zeigend oder greifen sich ans Gemächt. Undenkbar wäre das damals gewesen. Unser Interpret kündigt das Ende des Liedes durch Schließen der Beine an. Schließlich eine gemeinsame Verbeugung als Ehrerbietung gegenüber dem Publikum, wo heute gepöbelt oder gar gespuckt wird.

Lassen Sie mich ein abschließendes Wort zur Mode verfassen. Was Sie in obigem Beispiel sehen ist die perfekte Bekleidung für den singenden Mann. Die Hosenbeine nicht zu lang, nicht zu kurz und unbedingt erwähnenswert, der korrekte Sitz im Schritt. Dazu ein passender Einreiher, ein weißes Hemd und eine Fliege, dunkle Schuhe und ein akkurater Haarschnitt. So präsentiert sich der Künstler von Welt. All die zerfetzten, schmierigen, feinberippten, adidasbestreiften, schirmbemützten und zotteligen Vertreter der Gilde verdienen diese Bezeichnung nicht. Das sind die Kreaturen, die einen zum Weinen bringen, egal wie groß man ist.

... link (11 Kommentare)   ... comment


Freitag, 8. Februar 2008
Somebody
"Die beiden schlimmsten Erfindungen des Mittelalters waren das Schießpulver und die romantische Liebe."

Keine Ahnung, aus wessen Feder dieser Satz ursprünglich stammt. Für Rationalisten, die den ganzen Tag mit Verdrängen oder Erklären ihrer Gefühlsregung beschäftigt sind, ein willkommenes Zitat. Für alle anderen ein Fundstück aus meiner sentimentalen Kitschkiste:

Somebody

hach!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 21. Januar 2008
Gotta travel on
"That silly wind will soon begin and I'll be on my way
Going home to stay, going home to stay
That silly wind will soon begin and I'll be on my way
And I feel like I just want to travel on"




Und so ziehen wir weiter. Immer weiter. Das Neue wartet unter jedem Stein, hinter jedem Baum. Das, was uns zum Staunen bringt. Oder nachdenklich macht. Die Reise ist dann beendet, wenn wir nicht mehr unter den Stein schauen wollen und hinter den Baum. Wenn wir nicht mehr staunen sind wir starr.
Ankommen ist anders. Ankommen ist, den Baum wie einen Freund begrüßen, ohne zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Ankommen ist, sich auf dem Stein niederlassen, ohne ihn vorher umzudrehen. Ankommen ist, den Baum und den Stein zu sehen, als wäre es das erste Mal. Und Ankommen ist auch Weggehen. Damit der Kreis immer weitergeht.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 2. Oktober 2007
...
He Michl, geiler Abend. Lang nimmer so g'lacht. Und jetzad gehd's ins Bett, wei moing fria is d'Nacht rum.

... link (3 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 31. Juli 2007
I know a whoopee spot where the gin is cold but the piano's hot
"N' Abeeend!" tönt eine männliche Stimme hinter der Bar, die jeder beim Betreten des Lokals zu hören bekommt, egal wie hoch der sonstige Geräuschpegel ist. Und der ist heute sehr hoch, nicht weil es draußen so kalt ist, sondern weil das 'Vogler' Jubiläum feiert.

Heute vor zehn Jahren eröffnete Thomas Vogler seine in München einzigartige Jazzbar. Es mag nicht das einzige Lokal mit Livemusik sein, zweifelsohne ist es aber das einzige, das Livejazz auf hohem Niveau mit moderaten Preisen und einer Wohnzimmer-Club-Atmosphäre verbindet. Damit hat Thomas Vogler sein selbsterklärtes Ziel erreicht.

Um Mitternacht stimmt Peter Tuscher, der die heutige Jamsession leitet, mit seinen Musikerkollegen einen [Achtung Kalaueralarm!] 'Tusch' an. Der Inhaber wird auf die Bühne gebeten. Nach den üblichen Danksagungen plaudert er ad hoc über die kleinen und großen Schwierigkeiten. Von Problemen mit der Brauerei ist da die Rede. Das sei, so Vogler "wie in einer guten Ehe. Erst wenn man kurz vor der Scheidung steht, weiß man, was man aneinander hat." Was lapidar klingt, war in Wirklichkeit nicht so harmlos. Der Laden stand damals kurz vor dem Aus, als Hilfe von offizieller Seite eine weitere Existenz sicherte. Von einem Abend ohne Band erzählt er und dem "Flash" von dem er sich erst nach einer Stunde erholte, weil er an jenem Abend von einem Kinobesuch kommend die Filmband Abend für Abend im leeren Lokal spielen sah, sein eigener Laden jedoch ohne Band gerammelt voll war.

Die Pointe eröffnet sich nicht allen Gästen. "Wovon redet der da?" höre ich meinen Nebenmann sagen "... ganz schlechte Rede." Die Mitarbeiterin hinter der Theke verteidigt ihren Chef mit den Worten "Das ist schon richtig gut. Hättest ihn mal damals beim... hören sollen." und fügt noch lakonisch hinzu "Dabei hat er das gelernt." Was er tatsächlich gelernt hat und wie er schließlich, von "Tuten und Blasen keine Ahnung", denen einen Rahmen schuf, die es gelernt haben, liest sich wie eine typische Aussteigergeschichte. Mit dem kleinen Unterschied, dass Thomas Voglers Bauchgefühl seit zehn Jahren den Geschmack des Publikums trifft.

Montags treffen sich hier regelmäßig die Musiker der Stadt zur Jamsession. Jeder bekommt eine Chance. Wer die allerdings vergeigt, wird nicht mehr so schnell ein Bein auf die Bühne stellen. So ergeht es wohl auch einem Schlagzeuger, über dessen fehlendes Rhythmusgefühl im Anschluß fachmännisch an der Bar lamentiert wird. Ein anderer stadtbekannter Musiker ist bei nahezu jeder Jamsession dabei, trinkt das obligatorische Freibier für Darbietende und verlässt danach das Lokal. Die Mär vom mittellosen Künstler trifft in seinem Fall zwar nicht zu aber eine Jacht kostet eben auch Unterhalt. Zu Zeiten als ich noch fleißig Saxophon übte, wäre ich gerne einmal dort eingestiegen, traute mich aber nicht so recht. Auf meinen formulierten Zweifel erwiderte Thomas Vogler nur "Spiel halt sonntags hier, da haben wir geschlossen."

Wo ich sonst so hingehe, fragt mein Gesprächspartner, ebenfalls ambitionierter Hobbyjazzer und Sessionteilnehmer. Im Grunde gehe ich nicht oft weg. Mich langweilt das Pradatäschchen gassiführende Münchner Publikum, das nicht in der Lage ist, mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten. Im Vogler ist das anders. Hier saß ich noch nie den ganzen Abend wortlos vor meinem Glas, wenn auch die Begegnungen manchmal seltsamer Natur waren. Und die, die nicht reden mögen, lassen sich von der Musik unterhalten. Ich weiß nicht wie er es macht aber etwas macht Thomas Vogler wohl richtig, denn sonst gäbe es die Jazzbar schon lange nicht mehr. Und München wäre um eine Attraktion ärmer.

Jazzbar Vogler
Video über die Bar

... link (7 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 21. Juni 2007
Night and day


Enjoy!

Hat jemand zufällig die Version von Frankieboy und möchte sie mir zukommen lassen?

... link (5 Kommentare)   ... comment


Freitag, 20. April 2007
Life would be so nice
Kleiner Vorgeschmack auf den Sommer:


Bebel Gilberto 'so nice'

Nachtrag: deswegen musste gleich ein neuer Bikini her.

... link (14 Kommentare)   ... comment