Dienstag, 11. Dezember 2012
Just a Song About Ping Pong
Vor langer Zeit gab es mal so ein Spiel (Stöckchen) in der Blogosphäre, bei dem man testen konnte, ob die eigene Blogseite in China verboten wäre. Damals fand ich das lustig und mein Blog war tatsächlich von China aus nicht erreichbar. Heute finde ich es weniger lustig, habe ich doch auch den Film über Ai Wei Wei und seinen Widerstand gegen das vorherrschende System via Twittr und Facebuch gesehen. Wobei die politischen Implikationen - so schwerwiegend sie auch sein mögen - hier nebensächlich sein sollen.

Ich sitze also irgendwo in China in einem Hotelzimmer und kann harmlose Blogs, Facebuch, Twittr und andere sonst regelmäßig besuchte Seiten nicht öffnen. Selbst während ich diesen Bericht schreibe, bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn von hier überhaupt veröffentlichen kann. Für mich ist das nebensächlich, denn in 48 Stunden werde ich es wieder können und mich wundern, warum ich so Banales überhaupt vermissen konnte. Aber hier kämpfe ich gegen Schlaflosigkeit und Zeitverschiebung, zwei mächtige Gegner, die locker Prioritäten an den Rand der Matte drängen.

Überhaupt gibt es so dumme Gewohnheiten, die man sich nur schwer abgewöhnen kann. Beispielsweise bestelle ich hier immer wieder Hühnersuppe - das ist so eine fette Brühe, in der ein halbes Hühnchen versenkt wurde - obwohl ich sie dann nicht esse. Oder ich schlafe länger als vorgesehen und sehe dann den ganzen Tag kein natürliches Licht, weil das hier früher aus ist als daheim und bin dann depressiv. Oder ich tippe eben Internetadressen ein, die dann nicht geöffnet werden. Gewohnheiten stehen offenbar über Intellekt also irgendwo im Amphibienhirn. Und das funktioniert vor allem bei Hunger und Müdigkeit.

Nebenbei bemerkt ist Ping Pong nicht nur ein onomatopoethisches Wort, sondern auch ein chinesisch gängiger Name. Das aber nur so am Rande.

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Mittwoch, 21. November 2012
Ja in Schwabing gibt's a Kneip'n
Helga schrieb über Neuhausen und rief die Geister aus dem Rest von München (hier Ludwigsvorstadt). Ich folge nun diesem Ruf für mein Stadtviertel.

In München hat mir mal einer erzählt, in München sei das ähnlich wie in Berlin. Da geht man nicht gerne raus aus seinem Viertel. Damals habe ich drüber gelacht, denn mich hat der Zufall - genauer gesagt der männliche Zufall - nach Schwabing-West verschlagen. Ich hätte mir damals vorstellen können, überall in München zu wohnen, denn München fand ich insgesamt einfach großartig. Geboren bin ich in Haidhausen im Rechts der Isar, die ersten Jahre in Giesing, genauer gesagt am Ostfriedhof verbracht, dann... ach das können Sie auch hier alles selber nochmal nachlesen. Wenn mich damals einer gefragt hat, wie mein Stadtviertel heisst, dann wusste ich darauf keine Antwort. Irgendwo in Schwabing halt.



Eigentlich ist Schwabing aber weiter östlich. Mit Schwabing verbindet man die Leopoldstrasse und die Schickeria. Schwabing West ist eher so eine Art Niemandsland zwischen den Grosskopferten und den Studenten. Das alte Künstlerviertel ist es, denn hier haben viele kreative Köpfe gewohnt, der Rilke beispielsweise und der Fassbender. In der Agnesstrasse 16 war der Monaco Franze daheim mit seinem Spatzl und am Elisabethmarkt hat die Haushälterin das teuerste Petersiliensträusserl aller Zeiten für's Mittagessen erworben - natürlich nur in der bekannten Serie. Und das Rossini, das allerdings nie wirklich so hieß, liegt auch hier im Viertel (Romagna Antica in der Elisabethstrasse war das Vorbild für's Rossini, nicht das gleichnamige Rossini in der Türkenstrasse). Jedes Jahr im Sommer machen die Künstler ihre Ateliers für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Veranstaltung heisst Kunst im Karree im gefühlten Schwabing. Auch hier weiss man scheinbar nicht so recht, wo's denn nun stattfindet.

Der alte Nordfriedhof ist noch so ein Indiz dafür, dass die Aufteilung in Stadtbezirke nicht so ganz eindeutig funktioniert. Der wird nämlich gerne Schwabing-West zugeordnet. Da dort nicht mehr getrauert wird, finden sich ganzjährig Kinderwagenfahrer, Jogger und im Sommer Sonnengenießer auf den Grünflächen ein. Ich selbst gehe da auch immer zum "Probeliegen". Inzwischen hat die Stadtverwaltung schicke Hinweistafeln angebracht, auf denen um diverses Verhalten (nicht Radlfahren und nicht Picknicken, dafür wird joggen geduldet) gebeten wird. Ohne die Hochglanztafeln hat's aber auch gut funktioniert.



Das Haus Savoy, ein ehemaliges Appartmenthotel, in dessen Keller nach dem Krieg ein Nobelitaliener die Reichen und Schönen bekochte. Franz Josef Strauss, der Schwarzenegger und Königin Silvia sollen hier verkehrt haben, Alexander Kluge hat hier ordentlich Essen gelernt und der Eichinger sogar im Hinterhaus gewohnt. Überhaupt gibt's im ganzen Viertel viele kleine Restaurants und Kneipen. Le Colonne (für Kenner vom Monaco Franze sind die Räumlichkeiten in "die italienische Angelegenheit" wiederzuerkennen), Dali, Calypso, jede Richtung ist vertreten, weniges allerdings sehr zu empfehlen. In der Reizbar fand übrigens 2006 die erste Bloglesung Münchens statt. Zum Einkaufen braucht man nicht weit, denn kleine Läden existieren an jeder Ecke. Der Karstadt am Nordbad führt alles andere, wofür man sonst in die Innenstadt müsste.

Die ist übrigens nur drei bis vier Ubahnstationen entfernt. Überhaupt ist die öffentliche Verkehrsanbindung ganz prima. In Nullkommanix und fast ohne Stau ist der Mittlere Ring mit Anschluss zur A9 erreicht. Am Hohenzollernplatz kreuzen sich Ubahn und Tram, ein Bus fährt zur Münchner Freiheit und die Nachtlinie 27 bringt alle aus der Innenstadt heim zum Kurfürsten-, Elisabeth- oder Hohenzollernplatz. Bis auf ein paar Bsuffene ist es nämlich nachts sehr ruhig im Viertel, da hier vorwiegend Familien und Mittelständische wohnen. Als ich vor einigen Jahren Wohneigentum erwerben wollte, bemerkte ich, wie ich mich immer mehr auf dieses Viertel einschoß. Die Preise aber auch. So muss ein potentieller Käufer schon für läppische 40m² mit mindestens einer Viertelmillion rechnen. Das hat mich schließlich von meinem Vorhaben wieder abgebracht.



Die schönen alten Häuser gibt's schon noch. Ansonsten wird hier viel gebaut, renoviert, umgestaltet und dann für teures Geld vermietet oder verkauft. Und die kleinen Ecken existieren noch. Wunderschöne Motive, beispielsweise die schönste Kirschblütenstrasse Münchens oder eine alte Garage. ein Freibad in der Georgenschwaige und der Luitpoldpark im Norden (gehört der eigentlich noch dazu?), mehrere Theater (Schauburg und Schwere Reiter) und ein Programmkino, das aber schon wieder zur Maxvorstadt gehört. Macht aber nichts, denn im Gegensatz zu den Berlinern verlassen wir Münchner unser Viertel gelegentlich - wenn auch nur kurz.



Falls Sie mehr Bilder sehen wollen, könnte ich eventuell demnächst...

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Montag, 15. Oktober 2012
Simple Life
Seit ich weiß, dass das Leben keinen Sinn hat, geht es mir viel besser.

Frau Klugscheisser (2012). So ist das Leben. In Gesammelte Weisheiten. de: Blogger.

Und das ist gar nicht so einfach. Weil ich darauf getrimmt bin, meine Zeit sozusagen sinnvoll zu gestalten. Das Internet auslesen beispielsweise ist nur eingeschränkt sinnvoll, genau wie den ganzen Tag Solitär spielen. Fenster putzen gibt schon mehr Karmapunkte vor dem strengen Auge meines inneren Eltern-Ichs. Und ganz prima wird's bei Sport. Aber was passiert, wenn ich plötzlich merke, dass ich nur zum Zeitvertreib studiere und nicht weil's etwa sinnvoll ist? Was geschieht, wenn sich plötzlich alle Werte verschieben und sinnvoll nicht mehr das ist, was durch Schweinehundgejaule den Tierschutzverein auf den Plan ruft, sondern das, was statt Mühe Spaß macht? Und wenn ich dann noch Sachen mache, die sowohl sinn- als auch spaßbefreit sind.

Ja, gelegentlich habe ich auch echte Probleme.

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Mittwoch, 23. Mai 2012
Stop Whining
Wie sollte ich es besser sagen:

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Dienstag, 29. November 2011
How To Say Goodbye
Lebensabschnitt

Dicke Leseempfehlung:
Meinwärts schreibt über ihren Abschied vom Therapeuten. Beim Lesen des Textes habe ich sehr oft genickt. via Stadtneurotiker

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Jahresabschnitt



Die Julia im Park in Bogenhausen

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Fantasieabschied

Liebe Twilight Fanatiker,

Nur damit das ein für allemal klar ist:

Dear Twilight fans,
Please realize that because vampires are dead and have no blood pumping through them, they can never get an erection. Enjoy fantasizing about that.
Sincerely, Logic


(wobei ich das mit der Logik im Gesamtkontext doch ein wenig überzogen finde.)

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musikalischer Abschied

Eine Hörempfehlung für alle Jazzfans, die ich Ihnen gerne wärmstens ans Herz legen möchte:

Schalten Sie am Freitag um 23.05 unbedingt Bayern 4 Klassik ein. Dort wird Ihnen ein Konzertmitschnitt vom Mittwoch präsentiert. Unter dem Motto "Whatever Lola wants" spielt Claus Raible mit Bigband (Brad Leali! am Saxophon und Steve Fishwick an der Trompete waren für mich DIE Entdeckungen des Abends) eigene Kompositionen sowie Standards. Ich habe das Konzert live gehört. Es war grandios.

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Gewohnheitsabschied

Im Anschluss daran eine mitternächtliche Jamsession mit den Musikern erlebt. Leider musste unterbrochen werden, da die Anwohner ihre verdiente Nachtruhe einforderten. In diesem Zusammenhang festgestellt, dass ich unter ausgeprägter Alkoholallergie leide. Nicht der Kopf ist das Schlimmste am nächsten Tag, sondern das Gefühl. Ich werde nämlich ganz fürchterlich depressiv. Während andere ihren Kummer in Alkohol ertränken, habe ich den Kummer erst am nächsten Tag. Vielleicht sollte ich doch mal Frau Gagas Diät ausprobieren.

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Donnerstag, 17. November 2011
Woman is the Nigger of the World
"Einfach dadurch, dass [die Bundeskanzlerin] rational und ruhig bleibt. Dass sie nicht aus Affekten... dass sie lernt, ihre Affekte zu durchschauen, was die Männer ja eigentlich nie lernen. Die wissen gar nicht wie häufig sie aus Affekten handeln. Diese Art, mit sich selber umzugehen, sich selber in Frage zu stellen, auch sich selber nicht - wie sie sagen - so ernst zu nehmen auf die Relativität der eigenen Existenz anzuerkennen, das haben wir gelernt seit Jahrhunderten. Und das zu verbinden mit einer klaren Übersicht über die Realität - den Verstand zu behalten, rational zu handeln, diese Verwendung von Kenntnis der eigenen Gefühle plus eigene Motive plus guter Realitätseinschätzung und rationalem Denken, das macht es aus. Diese Verbindung haben wir bei Männern so leicht nicht."
Margarethe Mitscherlich, 95 jährige Psychoanalytikerin, im Gespräch mit Beckmann über die Bundeskanzlerin.

Beckmann und die Jahrhundertfrauen: Hildegard Hamm-Brücher, Margarethe Mitscherlich und Vera von Lehndorff
Falls Sie es nicht gesehen haben, dann sollten Sie's unbedingt hier nachholen.

Gefunden bei Frau Gaga.

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Dienstag, 15. November 2011
My Own Little World
turn off the news when I don’t like what I see
Yeah, it’s easy to do when it’s
Population: me
Matthew West, My Own Little World



Das ist MEIN Blog hier, was soviel bedeutet wie der richtige Ort für völlig uncoole Geständnisse. Mein erstes in Bloggerkreisen völlig uncooles Geständnis lautet: Ich freue mich immer über Verlinkungen oder sonstige Erwähnungen in fremden Blogs. Beispielsweise hat am Wochenende der Herr Stadtneurotiker auf einen meiner Beiträge verwiesen. Ausserdem entdeckte ich mich heute bei Herrn Rau. Dadrüber kann ich mich ja immer freuen wie Bolle, weil es ja auch bedeutet, dass hier noch wer ausser mir selbst mitliest. Und das ist in Bloggerkreisen total uncool - zumindest wenn ich mich recht erinnere. Cool ist natürlich eine Verlinkung auf Spreublick oder beim Nickelmeier oder wie die alle heißen, weil da mindestens 1000x geklickt wird. Mir wurscht. Ich mag die, die mich lesen mögen.

Zweitens glaube ich ja immer noch, dass es viele gibt, die ein viel tolleres Leben führen als ich, weil die viel toller drüber schreiben. Frau Nessy beispielsweise. Allerdings bin ich mir noch nicht schlüssig, ob das nun am Leben oder an der Fähigkeit zum Formulieren liegt. Immerhin könnte Frau Nessy über einen Furz bloggen und hätte trotzdem innerhalb von einer Viertelstunde Fuffzich Kommentare. Womit wir wieder bei meinem ersten Geständnis wären und der Korrelation zwischen Formulierungstalent und Kommentarzahl (äh, ist das jetzt eine sozialwissenschaftliche Moderatorhypothese?)

Drittens würde ich wahnsinnig gerne schöne Fotos machen. Motive gibt's ja genug aber weil ich ständig meine Kamera vergesse, muss ich eben da Fotos gucken, wo andere noch viel schönere machen. Zum Beispiel hier oder da. Ist jetzt nicht wirklich schlimm. Aber viertens denke ich immer noch darüber nach, wie manche Menschen es schaffen, ihre Mahlzeiten vor dem Essen zu fotografieren. Mein Essen schafft's teilweise nicht mal vom Topf bis auf einen ordentlichen Teller. Ich ziehe es in Erwägung aus diesem Grund demnächst Bauchbilder von mir einzustellen. Ausserdem könnte ich dann über meine Verdauung bloggen, wofür ich vielleicht auch mal Fuffzich Kommentare bekäme.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Zirkelschlüsse mag?

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Montag, 14. November 2011
Keep Talking
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es Themen gibt, zu denen JE-DER was zu sagen hat? Ich kenne jetzt zumindest eines davon. Da mein Zustand in letzter Zeit kaum übersehbar ist, werde ich ständig darauf angesprochen. Sobald das Wort "Weisheitszähne" fällt, beginnen meine Gesprächspartner eine endlose Litanei ihres eigenen Leidensweges. Dahinter verbirgt sich kein Mitleid, kein Interesse, denn ich komme danach meist nicht mehr zu Wort. Es ist fast, als wolle man die Gelegenheit nutzen, um sein eigenes Trauma aufzuarbeiten. Da wird so blumig und nuancenreich über medizinische Hintergründe, den Eingriff als solchen und seine Folgen berichtet, wie ich es noch nie bei anderen Themen erlebte. Und wagen Sie es nicht, derartige Erzählungen zu unterbrechen. Mal abgesehen davon, dass es Ihnen nicht gelingen wird, haben Sie auch gleichzeitig einen neuen Freund gewonnen, der Ihnen nötigenfalls bis auf die Toilette folgt. Die Entfernung der Weisheitszähne macht Sie zu heimlichen Verbündeten. Ich denke gerade darüber nach, ob der Weltfrieden etwa durch eine gesetzlich angeordnete Weisheitszahnresektion zu gewährleisten sei. Mir wurde berichtet, dass diese Form des Mitteilungsbedürfnisses nur von einer augenscheinlichen Schwangerschaft überboten wird. Aber ich muss auch nicht jede Erfahrung gemacht haben.

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Samstag, 15. Oktober 2011
Mixtape
Die Gofugdamen haben sie entdeckt und ich MUSS die haben:
Ohrstöpsel und Schlafmaske von Holly Golightly. Nur so läßt sich der fehlende Schlaf nach einem Flug stilvoll nachholen.

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She was just exhausted. Ja, ne, is klar. So erschöpft wie der alte von Thun, der die Kollegin vor dem Start mit hochrotem Kopf anpöbelt, weil die ihm keinen Alkohol gibt.

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Noch Eine, die viel unterwegs ist. In der Süddeutschen schreibt sie über ihr Traumleben:
Komisch trotzdem, dass wir uns auch mit dem Anfangen von Glück so schwer tun.
Hattest Du je im Leben eine längere Zeit ganz für Dich allein, in der Du tun und lassen konntest, was Du wolltest? In der Du nicht das Gefühl hattest, funktionieren zu müssen? Ich sage Dir, es ist furchteinflößend. Es hat eine Weile gedauert, bis ich sozusagen freihändig laufen konnte – das Funktionierenmüssen ist ja nicht nur ein Gehege, sondern auch ein Geländer, an dem man sich entlanghangeln kann. Glaub mir: Freiheit ist erst mal eine Zumutung. Keiner von uns hat gelernt, wie das geht. Oder wir haben es verlernt. Vor vielen Jahren, mit sechs, bei der Überreichung unseres ersten Stundenplans.


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Noch was aus dem SZ Magazin:
Nicht nur der Finanzmarkt ist entfesselt, der Markt für Sex und Liebe ist es auch. Und wer sich doch mal bis zur Selbstaufgabe verliebt, ist nicht romantisch, sondern altmodisch und hysterisch.
Die Soziologin Eva Illouz hat ein Buch über die Liebe geschrieben. Es gibt ja inzwischen viel zu dem Thema. Neugierig bin ich trotzdem geworden.
Warum Liebe weh tut heißt das Werk. Frei sein kann nämlich auch bedeuten, gerade nicht endlose Wahlmöglichkeiten zu haben. Das haben Sie schön gesagt, Frau Illouz.

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Vor einiger Zeit hat sich Tilda Swinton zum Thema geäussert. Mein alltime Favorit aus der FAZ.

[Den Film dazu jetzt gesehen. Sehr.]

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Sind Sie erwachsen? Eine Checkliste für alle, die sich nicht sicher sind.
[Grundgütiger und das auf der Seite einer katholischen Pfarrei]

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Morgen geht's weiter.

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Freitag, 14. Oktober 2011
I Keep Bleeding
Bester Menstruationssong ever!

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