Dienstag, 22. März 2011
Sätze, die man sofort bloggen muss (54)
There's a great beauty in imperfection.
Start embracing it and slowly it will become perfect.

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Dienstag, 29. Juni 2010
Sätze, die man... zur Fußball WM bloggen muss
Diese Dinger, sie wissen schon, bei denen man leicht mal weibliche Genitalien assoziiert. Mein erster Gedanke beim Hören des Klanges: da übt wohl jemand Trompete... hm, maximal zweites Jahr.

Sollte mich in diesem Leben jemals wieder ein Erziehungsberechtigter zur anstehenden Instrumentenwahl seines Kindes befragen, so wird meine Antwort in etwa so ausfallen:

Blechblasinstrumente? Nur falls ihre Nerven mehrere Jahre andauernde WM-Beschallung aushalten.

Nach dieser WM ein wohl allgemein nachvollziehbares Beispiel.

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Montag, 22. Februar 2010
Sätze, die man sofort bloggen muss (52)
Wenn man bei dem Versuch verzweifelt, auf dem Taschenrechner eine SMS zu versenden, ist das ein sicheres Indiz, dass man mal 'ne Pause einschieben sollte.

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Freitag, 1. Januar 2010
Sätze, die man sofort bloggen muss (51)
Zeit ist ja so ein Kontinuum, das man nur eingeteilt hat, damit die Leute wissen, wann sie zur Arbeit gehen müssen.

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Montag, 19. Oktober 2009
Sätze, die man sofort bloggen muss (50)
Kollegin: "Jetzt beginnt ja wieder die dunkle Jahreszeit. Morgens steht man auf und es ist dunkel, abends wird's schneller dunkel. Ein halbes Jahr Dunkelheit! Mein Gott, ist das schrecklich!"

Frau Klugscheisser: "Also ich hab' Licht zu Hause."

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Donnerstag, 14. Mai 2009
Sätze, die man sofort bloggen muss (48)
oder Sätze aus dem Off:

Auf dem Weg von New York nach München. Es mag aufgrund von Müdigkeit oder schlechter Sauerstoffversorgung meines Gehirns gewesen sein. Jedenfalls ist da diese Frau, der es ziemlich schlecht geht. Magen und so. Undefinierbar. Die Farbe weicht sekündlich mehr aus ihrem Gesicht. Ich lasse sie sofort auf den Boden liegen mit Beine hoch, gebe Sauerstoff und Spucktüten. Ihr Mann kniet neben ihr, hält Händchen. Sie hat die Augen geschlossen. Ich will ihre Stirn fühlen und vorher fragen: "May I feel the skin of your forehead?"

Stattdessen frage ich: "May I feel your foreskin?"

"but he's circumcised..." hätte als Antwort noch gefehlt.

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Montag, 29. September 2008
Strawberry Fields Forever
Es gibt keine dummen Fragen? Gibt's wohl, saudumme sogar. Treffe ich zufällig einen Künstler in einer Kneipe. Nee, nicht irgendeinen brotlosen Selbstverwirklicher, sondern einen, dessen Bilder man kennt. Und was frage ich ihn?

"Isn't it annoying to go somewhere and people react like oh, you're Isaac Abrams?"

Seine Antwort dagegen ist alles andere als dumm. Er habe gelernt, dies als Wertschätzung anzuerkennen und die Menschen in ihrem Ausdruck zu respektieren. Darüber hinaus habe er ja lange im Schatten von Warhol & co gestanden und ein wenig Egostreicheleinheiten täten jetzt auch mal ganz gut.

Überhaupt ein gutes Gespräch, das sich da am Ende eines langen Abends ergibt. Was macht einen Künstler erfolgreich? Wenn er es schafft, ein Vehikel für seinen Ausdruck zu finden oder wenn er anerkannt ist, wenn seine Bilder Unsummen erzielen? War demnach van Gogh zu Lebzeiten erfolgreich? Hat er jemals seine Zerrissenheit wirklich vermitteln können? Oder ging er genau daran zu Grunde?

Während ich in einem Ordner blättere, in dem in Abbildungen seiner Bilder in Klarsichtfolie stecken, schildert Abrams wie er versuche, das perfekte Bild zu malen. Ich nicke gelegentlich. Die Gedanken sind mir nicht fremd. Doch lieber höre ich zu, als mich mit einer weiteren Frage zu blamieren.

Da kommt seine Tocher - eine junge Jazzsängerin - und ermahnt zum Gehen. "It's always like that!" stöhnt sie, "my father talking in the middle of a crowd". Noch vor wenigen Stunden stand sie selbst im Mittelpunkt, sang My Heart Belongs To Daddy, während ihr Vater den Kopf in den Busen einer Zufallsbekanntschaft grub und sie irritiert ihren Text vergaß.

Und was soll schon peinlich sein? Ein Aussetzer auf der Bühne? Intensive Fanbetreuung mit Körperkontakt? Egopflege? Alles menschlich denke ich, und jeder wie er mag. Weil peinlich ist doch nur, was ich als solches definiere. Peinlich muss eine Frage also nicht sein. Dumm bleibt sie aber trotzdem.

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Donnerstag, 21. August 2008
Forget me not
Lucie Silvas

Alle zwei Jahre das gleiche Theater. Alle zwei Jahre will ich ein neues Handy und stelle fest, ich habe mein Passwort vergessen. Natürlich bin ich so schlau, mir nach dem Telefonat mit einem freundlichen Mitarbeiter meines Vertragsanbieters dieses Passwort auf einen Zettel zu notieren, vorzugsweise dort, wo ich nach zwei Jahren auch wieder nachsehe. Wäre ja blöd, ich fände den Zettel nach zwei Jahren nicht mehr. Allerdings stehen da mittlerweile fünf Passwörter zur Auswahl, jedes farblich, dick unterstrichen oder sonstwie graphisch abgesetzt.

Was Telefonnummern und Passwörter angeht habe ich normalerweise das, was man gemeinhin als Elefantengedächtnis bezeichnet. Ich merke sie mir über Jahre. Beispielsweise kann ich alle EC-Karten Pins aufsagen, die ich je hatte. Oder mir fallen Telefonnummern ein von Menschen, die längst gestorben sind. Ist jetzt nicht sonderlich hilfreich, was das Passwort meines Handyvertragspartners betrifft aber umso erstaunlicher, dass ich es regelmäßig vergesse. Wenn ich mir die in Frage kommenden Alternativen auf besagtem Zettel so betrachte, stehen da Begriffe, die ich nicht in meinem aktiven Wortschatz befindlich glaubte. Der Schlüssel zur Lösung liegt wahrscheinlich in der Herleitung.

Neben Zahlenkombinationen habe ich nämlich auch ein phänomenales Gedächtnis für Witze. Der Trick dabei ist, sich nur die Pointe zu merken. Den Rest kann man je nach Eloquenz spontan improvisieren. Jetzt ist es aber so, dass auch zu jedem Passwort eine Geschichte gehört -erlebt oder fiktiv - bei der ich mir dann nur das Schlüsselwort merke. Diese Handygeschichte ist höchstwahrscheinlich so langweilig, dass ich sie regelmäßig aussondere. Wo ich so darüber nachdenke, fällt mir gerade auch wieder die Geschichte zu "Bunnycheck" ein, dem notierten Passwort, das gestern als letztes eingegeben jeglichen Zugang für immer 24 Stunden unmöglich machte. Hätte ich mir auch denken können, in der Geschichte geht es nämlich um einen Ex"Freund" und zu dem habe ich seit mehr als 24 Stunden den Zugang verweigert (muss ich noch erwähnen, dass der Ausdruck nicht auf meinem Mist gewachsen ist?)

Die emotionale Beziehung zu meinem Handy ist eindeutig gestört. Wir teilen keine schönen Erinnerungen, geschweige denn ein geheimes Passwort. Im Grunde benutze ich es nur. Dem Seelsorger Mitarbeiter bei der Hotline ist das aber ziemlich schnuppe. Er will das richtige Kennwort hören. Und da war es wieder, mein kleines Problem...

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Sonntag, 3. August 2008
Sätze... (47)
Wenn die Tischplatte nicht zum Kopf kommt, muss der Kopf zur Tischplatte gehen.

altes Bloggersprichwort

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Sonntag, 20. Juli 2008
Chewing gum(s)
"Da gehn's mal zur Frau XY, die kennt ihre Mundsituation". Dabei kenne ich die selbst nicht mal richtig. Alles was ich weiß ist: es tut weh. Und wer nach einer einstündigen Teiloperation am offenen Hohlkörper mit haufenweise Klammern im umliegenden Fleisch auf die glorreiche Idee kommt, paar Tage später einen Termin zur Zahnreinigung zu machen, gehört sowieso mit Schmerzen nicht unter einem Tag gestraft. Wenn dann nach einseitigem Kauen auch die andere Seite pocht, kann das schon mal nervig sein. Mir war ja klar, dass ich weder Bierflaschen, noch Haselnüsse mit den Zähnen öffnen sollte aber jetzt auch noch auf den weichen Innenteil verzichten, das ist schon hart.

Meinen indischen Freunden sage ich wenige Tage später, sie sollen das Curry ruhig extra scharf machen. Mit ein wenig Glück und Kolibakterien ist mir in nächster Zeit eh nicht mehr nach Nahrungsaufnahme zumute. Die ultimative Diät heißt Parodontitis - das ist nicht unanständig, sondern schmerzhaft - obwohl gerade weiche Nahrung nur so strotzt vor Kalorien. Eiscreme! Nutella! und Käsesahne! um nur einige Beispiele zu nennen. Dann taugt das eben nur als Trostpflaster, mit denen man sich die Hüften tapen kann. Erst heute überlegte ich kurz, ob nicht ein Hammerschlag alle halbe Stunde auf den kleinen Finger ein wenig Abwechslung schaffen würde. Trainieren geht aber auch und fühlt sich hinterher vergleichbar an.

Und dann war da noch die Sache mit der Zahnseide. Man soll sich die Fäden durch die Zahnzwischenräume ziehen und dann aber bitteschön nicht auf's Zahnfleisch drücken, weil das unschön schneidet. Is klar, ne. Zwischen den Zähnen ansetzen, mit wenig Druck vor und zurück, ganz vorsichtig den Druck erhöhen und schließlich am Zahn entlang auf und ab fahren. Damit es leichter geht, nimmt man gewachste Seide. So die Theorie. Die Praxis ähnelt dem Versuch mit 'nem Sprinter seitwärts in eine Parklücke zu kommen, aus der gerade ein Smart ausparkte. Da kann der Sprinter so gewachst sein wie er will, ohne Blessuren wird er da nicht reinpassen. Wer's gerne härter mag, tut es dreimal täglich auf entzündetem Fleisch und schon wird der Spruch vom Gehen auf selbigem zur Offenbarung. Meine indischen Freunde haben Nagelbretter wenn's ordentlich rocken soll, ich hab' meine Zahnseide.

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