... newer stories
Sonntag, 29. Juni 2008
The Wrigley building, Chicago is
frau klugscheisser, 22:09h

Es gibt zwei Lager in den Vereinigten Staaten: die New Yorker und der Rest von Amerika. Böse Zungen behaupten, Chicago wäre gerne ein bisschen New York. Könnte sein, denn hohe Gebäude, Straßenschluchten, gelbe Taxis und ein Haufen Fußgänger, breite Brücken inmitten der Stadt und eine Menge Wasser, das alles haben New York und Chicago gemeinsam. Allerdings ist Chicago ein wenig wie der vernünftige ältere Bruder des hormongebeutelt verrückten Pflasters an der Ostküste. Alles sehr gediegen, sauber, adrett. Sogar die Passanten auf den Gehwegen weichen aus, was man von New Yorkern nicht behaupten kann.
Blablaundsoweiterundsofort.
Es folgen einige Bilder in den Kommentaren, weil Text grad nicht so meine Stärke zu sein scheint.
... link
Samstag, 28. Juni 2008
A room with a view (29)
frau klugscheisser, 13:25h

Chicago
... link
Donnerstag, 26. Juni 2008
Sätze, die man sofort... (46│Unterkategorie: gesammelte EM-Weisheiten)
frau klugscheisser, 02:01h
Irgendwer hupt immer.
[Ich vermute ja, es geht nicht um Fußball, sondern das ist eine geheime Werbeaktion der Hupenersatzteilindustrie.]
[Ich vermute ja, es geht nicht um Fußball, sondern das ist eine geheime Werbeaktion der Hupenersatzteilindustrie.]
... link
Mittwoch, 25. Juni 2008
On a sunny afternoon
frau klugscheisser, 18:57h

Endlich ist er da, der Sommer. Endlich hat er auch den Süden der Republik erreicht. Im April/Mai preschte er ungestüm wie ein pubertierender Jüngling heran, doch dann ging ihm für Wochen die Puste aus. Dafür ist er jetzt umso besonnener (haha) und weilt hoffentlich noch länger unter uns.
Man sitzt derweil im Garten, trinkt einen Café unter Schattenspendern und lässt die Haut nicht mehr von Stoff, sondern ganz blank vom Wind umschmeicheln. Wie ich auf die Wärme gewartet habe, wie sehr die Sonne herbeigesehnt, merke ich erst jetzt. Dabei war es dieses Jahr nicht eisig kalt (soeben einen Scheck für die überschüssigen Nebenkostenzahlung erhalten).
Die Helligkeit strahlt in alle Gemüter. Lächeln geht fast von alleine, ungezwungen, ununterbrochen. Das Herz schlägt leichter gegen dünnen Stoff, die Lungen füllen sich ohne Widerstand von verschnürten Oberkörpern. Die Füße atmen in Riemchenschuhen warmen Asphalt und Beine werden beim Laufen zu Flügeln.
Sommer ist der Galan der Glückseligkeit.
... link
Dienstag, 24. Juni 2008
Should auld acquaintance be forgot?
frau klugscheisser, 19:45h

Für Fotoquelle bitte das Bild drücken
Gerade bin ich einem alten Bekannten aus meiner Kindheit über den Weg geklickt. Durch permanentes darauf-herumreiten litt er unter starker Lordose und Rückenhypermobilität. Den Schwanz konnte er bereits in jungen Jahren nicht mehr aus eigener Kraft halten und bei einem tragischen Zwischenfall verlor er ein Auge. Nach langjährigem Aufenthalt im Stofftierwohnheim Speicherkarton fand er voriges Jahr seine letzte Ruhestätte im Container einer Abfallsammelstelle. Möge er ruhen in Frieden.
Hintergrund ist die Ausstellung des Münchner Stadtmuseums "Typisch München!" anlässlich des Stadtjubiläums. Waldi war offizieller Olympiadackel 1972.
Ja, ich bin alt.
... link
Because of curiosity (II)
frau klugscheisser, 11:25h
Frau Petersilie macht den Monk und bewirft mich mit Stöckchen. Dabei habe ich mich schon mal zum Affen gemacht. Na gut, ich habe mehr als 6 Skurrilitäten zu bieten.
1. Ich bin überzeugt davon, nicht kochen zu können. Wenn mir aber jemand ein Rezept unter die Nase hält, kann ich das ohne Probleme nachbasteln. Das ist aber nicht kochen können. Wer kochen kann, tut das gefälligst auswendig.
2. Ich habe einen sehr ausgeprägten Umgebungssinn und kein Verständnis für Menschen, die einem immer im Weg stehen. Die lösen Aggressionen in mir aus. Ein Bewegungsablauf mit mehreren Menschen im Raum ist wie eine ausgeklügelte Choreographie. Wenn man auf bestimmte Signale achtet, weiß man im richtigen Moment auszuweichen.
3. Auf der Straße nutze ich das obige Wissen gerne für kleine Spielchen mit entgegenkommenden Passanten. Manchmal starre ich bewußt auf den Boden, um nicht ausweichen zu müssen, manchmal gebe ich doppeldeutige Signale. Dann entsteht so eine Hin-und-Her-Situation, wo man sich gegenübersteht und immer gleichzeitig auf dieselbe Seite geht. Am Ende sind beide gezwungen, sich in die Augen zu sehen und zu lächeln (oder sich die Köpfe einzuschlagen). Das mag ich.
4. Wenn man mich fotografieren will, sollte man das unbemerkt tun. Wenn ich es merke, mache ich einen Riesenterz. Es gibt überhaupt nur einen Menschen, von dem ich mich gerne fotografieren lasse. Das ist eine Frage des Vertrauens.
5. Ich schaue mir stundenlang die wenigen Fotos oder Videoaufnahmen von mir an und versuche, mich mit fremden Augen zu betrachten. Es gelingt mir aber nie. Ich würde einfach zu gerne wissen, was andere in mir sehen.
6. Ich kann willentlich Fortsetzungsträumen. Als ich noch einen Fernseher besaß, bin ich manchmal schlafen gegangen, wenn mich das Programm nicht interessierte, egal wie früh. Mein eigenes Programm war fast immer spannender. Deswegen besitze ich keinen Fernseher mehr.
So langsam greift die 'Stöckchenmüdigkeit' um sich, deshalb bediene sich wer mag.
1. Ich bin überzeugt davon, nicht kochen zu können. Wenn mir aber jemand ein Rezept unter die Nase hält, kann ich das ohne Probleme nachbasteln. Das ist aber nicht kochen können. Wer kochen kann, tut das gefälligst auswendig.
2. Ich habe einen sehr ausgeprägten Umgebungssinn und kein Verständnis für Menschen, die einem immer im Weg stehen. Die lösen Aggressionen in mir aus. Ein Bewegungsablauf mit mehreren Menschen im Raum ist wie eine ausgeklügelte Choreographie. Wenn man auf bestimmte Signale achtet, weiß man im richtigen Moment auszuweichen.
3. Auf der Straße nutze ich das obige Wissen gerne für kleine Spielchen mit entgegenkommenden Passanten. Manchmal starre ich bewußt auf den Boden, um nicht ausweichen zu müssen, manchmal gebe ich doppeldeutige Signale. Dann entsteht so eine Hin-und-Her-Situation, wo man sich gegenübersteht und immer gleichzeitig auf dieselbe Seite geht. Am Ende sind beide gezwungen, sich in die Augen zu sehen und zu lächeln (oder sich die Köpfe einzuschlagen). Das mag ich.
4. Wenn man mich fotografieren will, sollte man das unbemerkt tun. Wenn ich es merke, mache ich einen Riesenterz. Es gibt überhaupt nur einen Menschen, von dem ich mich gerne fotografieren lasse. Das ist eine Frage des Vertrauens.
5. Ich schaue mir stundenlang die wenigen Fotos oder Videoaufnahmen von mir an und versuche, mich mit fremden Augen zu betrachten. Es gelingt mir aber nie. Ich würde einfach zu gerne wissen, was andere in mir sehen.
6. Ich kann willentlich Fortsetzungsträumen. Als ich noch einen Fernseher besaß, bin ich manchmal schlafen gegangen, wenn mich das Programm nicht interessierte, egal wie früh. Mein eigenes Programm war fast immer spannender. Deswegen besitze ich keinen Fernseher mehr.
So langsam greift die 'Stöckchenmüdigkeit' um sich, deshalb bediene sich wer mag.
... link
Montag, 23. Juni 2008
Root Beer Rag
frau klugscheisser, 21:01h
Die Frage, ob hier jemand das Glücksmoment nachempfinden kann, das man nach dem ersten korrekt gesprungenen 'axelturn' hat, bleibt wohl eine rhetorische.

... link
Sonntag, 22. Juni 2008
Hand in my pocket
frau klugscheisser, 19:21h

Fotos © Gaga
Das Geheimnis der Reisehandtasche, die hier bereits Erwähnung fand, wird gelüftet.
Weiter in den Kommentaren...
... link
Freitag, 20. Juni 2008
Take another guess
frau klugscheisser, 19:24h

was, wo und warum?
... link
Mittwoch, 18. Juni 2008
Dancing in the rain
frau klugscheisser, 11:50h
Cyd Charisse (8.3.1922-17.6.2008)
tanzt nicht mehr in Dunkelheit und Regen.
Erst kürzlich fand ich hier einen schönen Eintrag über die Dame mit dem Verweis auf ein sehenswertes Video
Edit: ja, das war wohl verwechselt....
... link
Dienstag, 17. Juni 2008
Sätze, die man sofort bloggen muss (45)
frau klugscheisser, 16:54h
"Ein Mann würde sich nicht, wenn er zugenommen hat, vor dem Spiegel auch noch ins Profil stellen."
... link
... older stories